Zum Geburtstag vier Filme im ZDF

Der sechzigste Geburtstag Israels ist für das ZDF Anlass, vier israelische Filme zu zeigen: Nun zeigen wir vier Filme dieser Zusammenarbeit, die seit dem Ausbruch der ersten Intifada entstanden sind. Vier subjektive Einblicke in den Alltag eines Landes, das geprägt ist von Einwanderungswellen und der Sehnsucht nach Frieden. Aber auch von den Auswirkungen der vielen Kriege und der Besetzung der palästinensischen Gebiete. von hier Die Filme und Termine: Montag, 31. März 2008, 00....

31 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Den Torahmantel anziehen

Den Torahmantel nicht der Torah anziehen, an einem Schabbat, Montag oder Donnerstag, sondern Menschen daraus Kleidung zu machen, mag vielen von uns abwegig erscheinen. Aber was ist schon abwegig, wenn jemand Torahrollen zerschneidet um dann bei ebay die einzelnen Blätter zu verkaufen? Auf die Idee mit dem Torahmantel kam Ex-Chabadnik Levi Okunov, der nun Fashion Designer ist. Er hat aus dem Me’il den Bestandteil eines Kleidungsstücks gemacht und im New York Jewish Museum dem Publikum präsentiert....

30 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rabbiner Teitelbaum hat Köln verlassen

Diese Meldung war tatsächlich eine Überraschung: Rabbiner Teitelbaum hat die Gemeinde Köln verlassen und ist nach Israel zurückgekehrt. Dies meldete der Kölner Stadtanzeiger: Natanel Teitelbaum hat die Gemeinde überraschend verlassen und ist bereits nach Israel zurückgekehrt. „Wir haben das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst“, bestätigte Gemeinde-Vorstandsmitglied Abraham Lehrer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Der Rabbiner gehe aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen. von hier Seine Stelle wird zunächst Rabbiner David Bollag einnehmen; seine Vorstandsmitgliedschaft in der Orthodoxen Rabbinerkonferenz wäre somit vakant....

30 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Knesset in Jerusalem

J5acwMq89To Sehr geehrter Herr Staatspräsident, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Premierminister, sehr geehrte Frau Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, sehr geehrte Mitglieder der Knesset, sehr geehrte Damen und Herren, Frau Präsidentin, Anni modda lachem sche-nittan li le-dabber ellechem kaan bebait mechubad se. Se kawod gadol awuri. Ich danke Ihnen, hier zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich empfinde dies als eine große Ehre. Ich danke allen Abgeordneten der Knesset dafür. Ich danke allen, dass ich in meiner Muttersprache heute zu Ihnen sprechen darf....

18 März 2008 · 12 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Seit der Römerzeit

leben Juden in Österreich. Archäologen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien vermuten, dies nachgewiesen zu haben. In einem Gräberfeld in Halbturn, in einem römischen Kindergrab aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. fanden sie ein Amulett, das mit dem Schma Jisrael beschriftet ist. Bei dem 2,2 Zentimeter langen Goldblech handelt es sich um das älteste Zeugnis jüdischen Lebens auf heute österreichischem Boden. Dieses Amulett könnte ein Hinweis darauf sein, dass bereits in der römischen Kaiserzeit Juden in Österreich lebten....

18 März 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tricksereien

Das etwas undurchsichtige Verhalten der Gemeinden in Halle hat die Politik erreicht. In Halle gibt es eine Einheitsgemeinde und eine liberale Gemeinde („Synagogengemeinde Halle”). Beide kämpfen mit harten Bandagen (siehe hier und hier) um die Landesmittel. Schon 2004 bescheinigte der Landesrechnungshof der Einheitsgemeinde Misswirtschaft mit öffentlichen Mitteln (siehe hier). Gebessert haben sich die Dinge ganz offensichtlich nicht. Heute heißt es in der Volksstimme: Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des neuen Staatsvertrages mit der Jüdischen Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt gibt es weiter erhebliche Probleme bei der Verteilung und dem Verwendungsnachweis staatlicher Fördergelder....

17 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Tuvia Tenenbom war in Saudi-Arabien

Es erübrigt sich zu erklären, welche Religion jemand hat, der Tuvia Tenenbom heißt: Jedenfalls hat Tuvia das getan, was eigentlich vollkommen unmöglich ist - er ist nach Saudi-Arabien gereist. In ein Land, in das die Einreise für Juden offiziell verboten ist. Eine Tatsache, die übrigens gar nicht so häufig Erwähnung findet… In der ZEIT hat er einen, gut zu lesenden, Artikel darüber veröffentlicht. Wie konnte ich so ein Angebot ablehnen? Erst vor Kurzem hatte ich versucht, auf eigene Faust nach Saudi-Arabien zu reisen – oder Saudia, wie sie im Nahen Osten sagen....

16 März 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zusammenarbeit per Dekret abgesagt

Erst am Dienstag berichtete ich kurz, dass es in Nürnberg eine Gesellschaft für jüdisch-muslimische Zusammenarbeit geben soll. Am Dienstag stellte sie sich auch der breiten Öffentlichkeit vor. Wer ist also dort aktiv: Bei Vortragsveranstaltungen im Nürnberger Dialogzentrum Brücke kam der Kontakt zu weiteren Mitgliedern zustande – etwa zu Rabbiner Jeremy Milgrom sowie zu einem friedensengagierten Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Fürth, Lawrence Zweig. Erster Vorstand für die jüdische Seite Rabbiner Jeremy Milgrom....

13 März 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

N-Vergleiche und die Bahn

Der „Zug der Erinnerung” rollt derzeit durch Deutschland und macht in vielen Bahnhöfen Halt. Er besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Schwerpunkt der Ausstellung sind die Deportationen in Deutschland: die Einbestellung der Menschen (in Deutschland schön ordentlich per Brief), das Herrichten und Verlassen der Wohnungen, der Weg zu den Sammellagern und von dort am helllichten Tag durch die Dörfer und Städte zu den wartenden Zügen....

12 März 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Jüdisch-islamische Gesellschaft in Nürnberg?

In verschiedenen Onlinemedien war die Rede davon, dass sich in Nürnberg eine jüdisch-islamische Gesellschaft gegründet habe (nach dem Vorbild der jüdisch-christlichen Gesellschaften?): Juden und Muslime wollen in Nürnberg die nach ihren Angaben erste jüdisch-islamische Gesellschaft in Deutschland gründen. Durch kulturelle, musikalische und religiöse Begegnungen solle gezeigt werden, «dass Juden und Muslime sich gemeinsam und freundschaftlich für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft einsetzen», teilte der Sprecher der Vereinigung, Ali- Nihat Koç, am Montag mit....

10 März 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]