Gar nicht zimperlich

ist die Journalistin Sibylle Hamann, die für die Presse die Kritik an der Medienpräsenz von Natascha Kampusch und Arigona Zogaj. Den Namen Kampusch kennt man auch hierzulande ganz gut, zum Teil hat man auch gehört, dass sie eine Talkshow eher schlecht als recht moderierte. Arigona Zogaj ist dagegen nahezu unbekannt. Die Familie Zogaj kam 2001 aus dem Kosovo und beantragte Asyl. Dieses wurde in der Folge in mehreren Instanzen abgelehnt und schließlich sollte die Familie Zogaj wurde von der Polizei abgeholt, um abgeschoben zu werden....

03 Juni 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Umweltschutz und der Erhalt der Artenvielfalt

Sind Umweltschutz und der Erhalt der Artenvielfalt Themen in Tora und Talmud? Anlässlich der Artenschutzkonferenz kann man auch eine jüdische Meinung dazu in Betracht ziehen. Torah und Talmud haben da schon einge sehr elaborierte Richtlinien zu bieten. „Richte meine Welt nicht zugrunde“ heißt mein Text dazu in der aktuellen Jüdischen Allgemeinen. In dieser Woche hier zu lesen.

29 Mai 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mal was helfen...

Fragt nicht, was dieses Blog für Euch tun kann, fragt, was Ihr für dieses Blog tun könnt. Wenn jemand eine Idee hat, wer mir eine Middle East Version von InDesign sponsern könnte, dann bin ich für sachdienliche Hinweise äußerst dankbar…

27 Mai 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Diesen Schabbat - die Tochechah

Jeder unter uns, dem schon einmal Unrecht widerfahren ist, kennt das Gefühl, dass man sich in seiner Hilflosigkeit wünscht, das geschehene Unrecht werde unmittelbar und sofort ge- oder bestraft. Auf der anderen Seite wäre es schön, so könnten wir dann meinen, wenn diejenigen, die sich an die Regeln halten, auch einen Gewinn davon haben und belohnt werden würden. Das ist heute vielleicht noch weniger zu glauben als früher, in einer Welt in der wir die Möglichkeit haben, mehr über das zu erfahren, was „draußen“ in der Welt passiert und welche Unglücke, durch Menschenhand oder die Natur, geschehen können....

22 Mai 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Vergesst das "Oremus et pro Iudaeis"

Vergesst das Oremus et pro Iudaeis! Viel zu indirekt, weil da ja nicht direkt zur Judenmission aufgerufen wird. Die evangelische Kirche in Sachsen, gemeinsam mit freikirchlichen Organisationen und den „Sächsischen Israelfreunden” sind da viel direkter: Außerdem baten sie Gott, dass immer mehr Juden erkennen, dass Jesus der im Alten Testament angekündigte Messias ist. Die messianische Bewegung innerhalb des deutschen Judentums hat etwa 1.000 Anhänger. von hier Beteiligt waren also nicht nur Evangelikale:...

18 Mai 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Grinsemarketing

Die Bürger und buddhistischen Mönche Myanmars haben ausgesprochenes Pech: Sie haben kein grinsendes Oberhaupt, das sich und seine Weltanschauung so famos vermarktet und den Westlern ein verzücktes und entrücktes Lächeln ins Gesicht zaubert. Also bleibt man ruhig und sieht ruhigen Gewissens darüber hinweg, dass im vergangenen Jahr das Regime in Myanmar zahlreiche Menschen getötet hat, die an Demonstrationen beteiligt waren. Heute kümmert es nur wenige, dass in Myanmar unvorstellbar viele Menschen durch einen Tropensturm ums Leben kamen....

17 Mai 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Mehdornbeleidigung bleibt ohne Rechtsfolgen

Erinnert sich noch jemand daran, dass der Geschäftsführer der Gemeinde Düsseldorf den Bahnchef unter anderem als „Führer der neuen Reichsbahn” bezeichnet hat (Hintergrund hier)? Nun wurde das Verfahren eingestellt: Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Äußerungen als „äußerst drastisch”, aber das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gestatte auch Kritik in polemischer Form. Zudem habe Szentei-Heise in einer Unterlassungserklärung zugesichert, keine vergleichbaren Äußerungen mehr abzugeben.

14 Mai 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Israel ist

eine Folge der Schoah? Israel ist keine Folge der Schoah? Israel ist selber schuld an seiner Misere? So könnte man drei Zeitungsartikel zusammenbringen, die sich mit Israels Jubiläum beschäftigen. Serdar wies hier freundlicherweise auf einen Artikel von Micha Brumlik hin. Brumlik geht darin der Frage nach, ob die Gründung des Staates Israel eine Folge des Kalten Krieges war, oder eine Folge der Schoah: Ein Blick auf die in sich widersprüchliche Geschichte des Zionismus und seiner vielen Strömungen von ganz links bis nach ganz rechts zeigt, dass nicht wenige Zionisten dort gar keinen klassischen Nationalstaat, sondern ein kulturelles Zentrum für die Juden in aller Welt anstrebten....

12 Mai 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Superdonnerstag

Hier ist ja seit einer Woche nicht passiert. Deshalb hier eine kleine Statusmeldung: Heute ist nicht nur JomHaAtzmaut, was ja an sich ein riesiger Grund zu feiern ist (wie verhält sich der Trubel von Jom HaAtzmaut eigentlich zu den Vorschriften der Omer-Tage?), sondern auch Donnerstag. Am Donnerstag wird der Haushalt mit Offlinelesestoff versorgt: Vieles davon bleibt bis zum Schabbat liegen und wird dann verarbeitet. Die Jüdische Allgemeine bringt übrigens ein 60-seitiges Special zu Israels rundem Geburtstag....

08 Mai 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Geburtstag wirft seinen Schatten voraus

Am 8. Mai wird er sein, der 60. Geburtstag Israels. Er ist natürlich auch außerhalb der Gemeinden ein großes Thema und wird von wohlwollenden und nicht wohlwollenden Augen verfolgt. Die ZEIT hat ein großes Online-Spezial ins Internet gebracht. Mit großartigen Fotos (unter anderem auch das bekannte Bild vom 7. Juni 1967 aus Jeruschalajim, welches drei israelische Fallschirmjäger kurz nach der Einnahme der Westmauer zeigt), einem Interview mit Aviv Geffen, den Artikel aus der vorletzten Ausgabe über israelische Familien und ihre Mütter (an dem auch wieder einige Kommentatoren etwas zu mäkeln hatten) und zahlreichen Texten aus vergangenen Zeitausgaben....

02 Mai 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]