Hitlers Verwandter in Israel

Nein, Nein. Hier folgt kein abstruser X-ter Nazivergleich. Hier folgt der Verweis auf einen Artikel von Tanya Gold im Guardian. Sie berichtet über einige Konvertiten in Israel. Unter anderem von einem, der mit Hitler verwandt ist und zum Judentum fand. Ein anderer wurde Rabbiner. Virtually unnoticed in the English-speaking world, he was exposed seven years ago in an Israeli tabloid. Then he sank from sight. I went to Israel to meet him - and on the way I was plunged into the strange subculture of the Nazi-descended Jews....

06 Aug. 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Judentum in Deutschland - ein Golem?

Ende Juni sorgte ein Text zur Lage des Judentums in Deutschland für Aufsehen (siehe hier). Rabbiner Baruch Rabinowitz stellt darin seine Auffassung zur Diskussion, dass das Judentum in Deutschland trotz des Wachstums nicht automatisch auch an innerer Stärke gewinnt. Kurze Zeit später kommt das auch in den Kommentaren zu meinem kleinen Verweis auf den Synagogenbau in Krefeld zum Ausdruck. Vermehrt wird angemerkt, dass zwar die materiellen Voraussetzungen geschaffen wurden, aber die inneren Werte fehlen....

05 Aug. 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

In Krefeld wird eine neue Synagoge eröffnet

Nordrhein-Westfalen scheint DAS Bundesland eines jüdischen Booms zu sein: Wuppertal, Gelsenkirchen und Bochum und nun folgt Krefeld. Auf RP-Online findet man einen Artikel zur bevorstehenden Eröffnung und eine Bildergalerie der neuen, sehr hellen, Synagoge - hier.

24 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Töten für ein höheres Ziel?

Zur Paraschah Mattot Gleich zu Beginn der Paraschah Mattot, noch bevor die Torah mit Vorschriften des sozialen Miteinanders beginnt, begegnet uns eine Begebenheit, die bei uns und zahllosen Kommentatoren und Auslegern des Textes regelrechtes Kopfzerbrechen auslöst oder ausgelöst hat: Der Krieg gegen Midian und die Auslöschung der gesamten männlichen Bevölkerung Midians durch 12000 israelitische Kämpfer und die anschließende Tötung der midianitischen Frauen im geschlechtsreifen Alter und die Aufteilung der Besitztümer der Midianiter unter den Kindern Israels....

24 Juli 2008 · 5 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Zunge hüten!

Was gestern gesagt wurde, ist heute nicht mehr interessant. Im politischen Alltag haben wir uns fast daran gewöhnt, dass Versprechen schon einmal nicht unbedingt eingehalten werden. Im Internet und besonders in der Bloggerei wird viel geschrieben, auch viel „übereinander”. Dabei sollten wir Worte zuweilen doch auf die Goldwage legen (um mal eine abgegriffene Metapher zu verwenden). Zum Wochenabschnitt Mattot habe ich für die Jüdische Allgemeine darüber geschrieben. Der Torahabschnitt erzählt nämlich einiges über Schwüre und Gelöbnisse und die zeigen, dass Sprache ein machtvolles Werkzeug ist....

24 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Samir Kuntar - die Fakten

Zuweilen muss man kritikfähig sein und eingestehen können, wenn man einer falschen Annahme aufgesessen ist. In diesem Falle ist man auf verlässliche Informationen angewiesen. Im Falle von Samir Kuntar habe ich deshalb geradezu auf eine Meldung von Lisa Goldmann gewartet: Was hat es mit diesem Mann Samir Kuntar auf sich? Woher kommt die Geschichte, er sei unschuldig (OK. Das war eine rhetorische Frage). Sie kennt den Libanon ausgezeichnet, hat die richtigen Kontakte in der Region und hat auch kürzlich aus dem Libanon berichtet....

22 Juli 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Die Tzahal auf den Desktop holen

Die Tzahal kann man sich nun auch offiziell (von Dritten gemachte gibt es ja vereinzelt) auf den Desktop holen. Auf den Internetseiten der Tzahal kann man verschiedene Motive auswählen. Mit Firefox 3 funktioniert die Seite übrigens nicht vernünftig.

20 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Kollektives Stockholmsyndrom

In den Kommentaren zu „Ein Kindermörder wird bejubelt” antworte ich Serdar mit der Vermutung, die Bevölkerung des Libanon leider womöglich unter einem kollektiven Stockholmsyndrom; was von den Freunden der offenen Gesellschaft zitiert wurde und ein Hinweis darauf war, wie wahr diese Aussage womöglich ein könnte. Einige Bilder der Präsident des Libanon Michel Suliman Samir Kuntar die Hand schüttelt. Daneben stehen Nabi Beri und der Premierminister Fuad Siniora. Eine interessante Konstellation. Da stehen diejenigen, die an der Zersetzung des Libanon arbeiten, neben denen, die eigentlich etwas dagegen unternehmen müssten....

20 Juli 2008 · 3 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Der Tag nach dem Austausch auf den ersten Seiten

Die Cover der Tageszeitungen sind ein Hinweis auf die Befindlichkeiten innerhalb eines Landes. Die israelischen Tageszeitungen geben der Trauer Ausdruck: Maariv Jediot Acharonot Besonders zynisch ist der Aufmacher der Gulf-News aus Dubai: „Home comes the hero”

17 Juli 2008 · 1 Minute · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]

Ein Kindermörder wird bejubelt

Der Mörder eines kleinen Kindes wird bejubelt - kaum besser kann man seiner geistigen Haltung Ausdruck verleihen. Der Vater von Ehud Goldwasser wurde heute in Jediot Acharonot zitiert: „Es ist mir wichtig, dass das libanesische Volk begreift, was es geopfert hat und wofür. Es hat etwa 800 Mann verloren und seine gesamte Wirtschaft, und wofür? Für jemanden, der eine Vierjährige ermordet hat? Kann man so jemanden als Held bezeichnen?“ Ein klarer, deutschsprachiger Kommentar dazu kommt von Malte Lehming vom Tagesspiegel:...

16 Juli 2008 · 2 Minuten · map[email:hallo@sprachkasse.de name:Chajm Guski]