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Etwas vollkommen anderes: Fußball

FußballUnd nun zu etwas völlig anderem – widmen wir uns dem Fußball. Auf dem Server dieses Blogs läuft seit einigen Tagen auch eine Seite für ein privates Tippspiel zur ersten Fußballbundesliga (hier). Wer von meinen Lesern Interesse daran hat, der kann sich gerne anmelden (zu gewinnen gibt es natürlich nichts). Auf talmud.de dagegen kann man seit Neuestem die israelische Liga verfolgen und natürlich auch dort, fleißigst mittippen (hier), wenn die zwölf Mannschaften der ???? ??? Ligat ha’al ab dem 18. August gegeneinander antreten. Israelischer Fußball steht nicht gerade im Fokus der Öffentlichkeit (außerhalb Israels), aber zuweilen gab es mal Anfragen, wo man sich darüber informieren kann. Nun also auch auf talmud.de.

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Die Achse des Bösen als Bildschirmschoner

Bad LandsDie Achse des Bösen gibt es nun auch als Bildschirmschoner für die politisch informierten PC-Arbeitsplätze. Während also der Nutzer den Rechner nicht verwendet, zeigt dieser die Länder der Achse mit einem Gradmesser für Übelkeit des jeweiligen Staates. Herunterladen kann die ganze Geschichte hier. Der Schoner ist ein Werbegimmick für das Buch Bad Lands von Tony Wheeler, der all diese bösen Länder bereist hat und gleich ein, wahrscheinlich sehr interessantes, Buch daraus gemacht hat:

‚You guys really are the axis of evil‘, our guide splutters over his stein of beer in the Pyongyang duck restaurant. ‚You’re always leaning out of the windows and taking photographs when I tell you not to.‘
In an age of plastic knives on planes, Tony Wheeler can make the extraordinary claim of having visited all the rogue countries currently on newsreaders‘ lips. Bad Lands is a witty first-hand account of his travels through places often perceived as having some of the most repressive and dangerous regimes in the world: Afghanistan, Albania, Burma, Cuba, Iran, Iraq, Libya, North Korea and Saudi Arabia. Taking into account each country’s attitude to human rights, terrorism and foreign policy, he asks ‚what makes a country truly evil?‘ and ‚how bad is really bad?‘ – all the while engaging with a colourful cast of locals and hapless tour guides, ruminating on history and debunking popular myths. von hier

Mit großem Dank an K. für das Auffinden und weitersagen dieser Geschichte

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Pulitzer-Preis für Fotografie

Am 16. April wurden die Gewinner des Pulitzer-Preises bekannt gegeben. Die Fotografin Rene C. Byer, hat für die Regionalzeitung Sacramento Bee, hat Cyndie Madsen und ihren an Krebs erkrankten Sohn Derek begleitet. Für die daraus entstandene Dokumentation A Mothers Journey hat sie den Preis erhalten.
Pulitzer Preis für A Mothers's journey
Die Bilder sind äusserst eindrücklich, teilweise beklemmend, sie kann man hier betrachten. Wer sich dem stellen möchte oder kann, sollte das auch tun.

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Post aus Iran

… so betitelt die Titanic ihre Beiträge zur Berichterstattung über die Gefangennahme der britischen Soldaten durch iranische Soldaten und offenbart dabei mehr über die Motive des Irans als die Medien hierzulande sich trauen zu schreiben. Wie der Guradian heute schreibt, hätte die Gefangenen bereits ausgepackt bzw. all ihre Verbrechen zugegeben:

All 15 of the British service personnel held in Iran have confessed to having illegally entered the country’s waters, an Iranian state-run television channel said today.
The unsourced report was on the Arabic-language channel al-Alam and contained a mix of old and previously unseen footage of the captives.
Iranian media reports said footage of the „confessions“ would not be broadcast, following unspecified „positive changes“ in Britain’s negotiating stance. von hier

die Titanic hat das schon vorweggenommen:

05.04.07
Lieber Zionistenpräsident Tony Blair,
Ihre verbrecherischen Versuche, uns mit diplomatischen Mitteln hier herauszukriegen, werden scheitern! Ich und die anderen britischen Hunde hier haben uns gestern abend freiwillig festketten lassen, um gegen die unmenschliche Politik der britischen Regierung zu protestieren. Wir haben alte Seemannsshantys gesungen und uns dann gegenseitig ein bißchen gefoltert, um auf die Lage der Menschen im Irak hinzuweisen! Wir fordern die Freilassung aller Gefangenen und eine friedliche Welt ohne Zionismus und Dollar-Herrschaft…von hier und weiter

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Auch geschafft…

Nun haben auch die Muslime bald diesen feierlichen Monat geschafft und so möchte ich mir den entsprechenden Feiertagsgruß zu eigen machen (den ich natürlich nicht selber formuliert habe – mein Dank gilt hier der israelischen Botschaft):

Herzlichen Glückwunsch allen Muslimen anlässlich Id al-Fitr in der Hoffnung, dass dieses Fest der Beginn eines besseren und ruhigen Lebens voll Glück und Wohlstand sein wird und dass Frieden herrschen wird zwischen den Völkern.
Frohes Fest!

SEKER BAYRAMINIZI CANDAN KUTLARIZ SEKER BAYRAMININ HUZUR MUTLULUK VE BEREKET ICEREN BIR BASLANGIC OLMASINI VE ULUSLARARASI BARISIN SUREGELMESINI TEMENNI EDERIZ. IYI BAYRAMLAR

und:

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Den restlichen Lesern des Blogs: Schabbat Schalom

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Was da (hier) vorgeht

Dieser Beitrag ist praktisch eine Fortsetzung des Artikels Was geht da vor? in der ich die seltsamen Verhältnisse im Beste-Freunde-Land Russland in dem politische Morde irgendwie an der Tagesordnung zu sein scheinen. Journalisten bewegen sich auf ganz dünnem Eis und riskieren mit jedem geschriebenen Wort ihr Leben. Gestern traf es einen Itar-Tass Mitarbeiter:

Anatoli Woronin sei tot in seinem Appartement in Moskau gefunden worden, meldete Itar-Tass unter Berufung auf Kreise der Moskauer Generalstaatsanwaltschaft. Dem 55-Jährigen seien mehrere Messerstiche zugefügt worden, hieß es weiter. Derzeit werde in alle Richtungen ermittelt, man gehe aber von einem Motiv im persönlichen Bereich aus.
Der Tote sei von seinem Fahrer entdeckt worden. Woronin arbeitete seit 23 Jahren bei Itar-Tass. Am Samstag vergangener Woche war die prominente russische Journalistin Anna Politkowskaja in Moskau erschossen worden. Ihre Mörder sind bisher nicht gefasst. Von hier

In einem offenen Brief wandte sich die russische Journalistin Elena Tregubowa nun, in der letzten Ausgabe der Zeit, mit einem offenen Brief an Kanzlerin Merkel:

Ich weiß nicht, Frau Merkel, was Ihnen Putin bei dem persönlichen Treffen unter vier Augen zu diesem Mord gesagt hat. Ich denke, dass er den Mord an Politkowskaja als Zufall darzustellen versucht hat.

Doch wie kann hier von Zufall die Rede sein, wenn Putin vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an die freie Presse und Opposition planmäßig vernichtet hat? Er hat konsequent alle unabhängigen oppositionellen Fernsehsender in Russland liquidiert: NTW, TV-6, TW-S. Die Zeitung, für die Anna Politkowskaja geschrieben hat, die Nowaja Gaseta, ist das letzte Printmedium, das Kritik an den Geheimdiensten äußert, am Krieg in Tschetschenien und an den vom Kreml sanktionierten ethnischen Säuberungen. Während Putins Präsidentschaft sind in Moskau zwei Mitvorsitzende der Partei Liberales Russland ermordet worden, der letzten Partei, die Putin schonungslos kritisierte. Gegen die Moskauer Menschenrechtler aus der Gruppe Helsinki wurde ein Spionageskandal inszeniert sie wurden bezichtigt, für die westliche Spionage gearbeitet zu haben und nun riskiert jeder, der sich für die Menschenrechte in Russland einsetzt, als westlicher Spion tituliert zu werden, wie zu Zeiten der Stalinschen Repressionen.
Übrigens der letzte Aufruf, den Anna Politkowskaja geschrieben hat, war ein Brief gegen die ethnischen Säuberungen, die gegen Georgier in Moskau durchgeführt werden und im Verlauf derer das Innenministerium und die Geheimdienste von allen Moskauer Schulen Listen mit Namen der Kinder angefordert haben, um die Eltern mit georgischen Namen ausfindig zu machen und zu verfolgen. ZEIT-online

Sie beendet ihren Brief mit den Worten

Glauben Sie wirklich, Frau Merkel, dass das russische Gas oder das russische Erdöl eine ausreichende Bezahlung dafür sind, dass man die Augen vor der physischen Vernichtung der Opposition und der freien Presse in Russland verschließt? Schweigen bedeutet in dieser Situation Mittäterschaft. ZEIT-Online

Eine Demonstration zum Gedächtnis an die verstorbene Anna Politkovskaja wurde niedergeschlagen, wie der SPIEGEL-online berichtet:

Bei der Versammlung in der Stadt Nasran hätten Polizisten eine Menschenrechtskämpferin angegriffen und ihr die Nase aufgeschlitzt, sagte ein Vertreter der Organisation Memorial, Usam Baisajew, im Radio. Die Frau sei im Krankenhaus. Außerdem hätten Polizisten den Demonstranten Bilder von Politkowskaja aus der Hand gerissen und seien auf dem schmutzigen Boden auf den Bildern herumgetrampelt. Zwei Menschenrechtskämpfer habe die Polizei festgenommen.

Das ist freilich nicht so interessant für die Öffentlichkeit wie die Tatsache, dass ein israelischer Politiker sich die Hände schmutzig gemacht hat. Das ist massenkompatibler und tut niemandem in Deutschland weh.
Die ersten Mails dazu sind schon eingegangen. Ausgerechnet zu dem kurzen Kol-Nidrej Artikel von talmud.de:

Was berechtigt Sie zu der Behauptung, daß „Kol Nidre“ keineswegs von Geschäftsverträgen entbinde, obwohl Sie doch immerhin wahrheitsgetreu den Wortlaut des „Kol Nidre“ Gebetes abdrucken.
Ich dachte immer, ich wäre des Lesens mächtig? Aber „alle Schwüre sind aufgehoben, ungültig und vernichtet“ bedeutet auf gar keinen Fall, was die schwarzen Buchstaben mir raten, sondern allenfalls, daß man sich als Freier nicht an 200 Euro-Versprechen seiner Konkubine gegenüber gebunden fühlen muß – schon gar nicht an einem heiligen Sabbath?

Ich bezweifele stark, dass Betreiber russischer Internetseiten oder russisch-orthodoxer Seiten derlei Mails zur politischen Situation in Russland erhalten.
Übrigens gibt es jetzt auch in Russland ein Hitler-Restaurant: Die JTA berichtet darüber.

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Nach Sukkot

Fast hätte ich geschrieben, meine Heimatgemeinde macht es einem leicht, Sukkot nicht dort zu verbringen, aber das wäre ja böse! Es wäre unangemessen, darüber zu schreiben, dass es keine Hoschanot am vorvergangenen Schabbes gab, weil der Vorsitzende auf die Uhr tippte und Ejn Kelohejnu schrie und der Vorbeter also folgen musste. Es wäre nicht gut zu erwähnen, dass es keine Sukkah gab – also schreibe ich nicht darüber, sondern schreibe darüber, dass man diese schönen warmen Tage für einen Urlaub an der niederländischen Nordseeküste perfekt nutzen konnte!

Beach in Scheveningen

Der bekannte Ort(steil von Den Haag) Scheveningen bot sich an. Dort gibt es sogar eine Synagoge mit regelmässigem Minjan. Was zum größten Teil daran liegt, dass dort zahlreiche Israelis einen Kurzurlaub verbringen.
Scheveningen ist eine Straßenbahnfahrt von der Innenstadt Den Haags entfernt und eine halbe Autostunde von Amsterdam (wo man fürs Parken ein Vermögen bezahlt).

Synagogue in Amsterdam

Bemerkenswert fand ich die vielen Plakate für das Ramadan-Festival ’06 in der Stadt:
Ramadan Festival '06

Interessant ist das Piktogramm, anhand dessen man sofort erkennt, um was für eine Familie es sich handelt. Das Programm auf der dazugehörigen Internetseite macht jedenfalls einen interssanten und professionellen Eindruck.

Verpasst habe ich im Ruhrgebiet scheinbar nichts und das ist auch eine Art von Konstante…

Eine andere, sehr negative Entwicklung, fiel mir kurz vor der Abreise auf: Zahlreiche Trackbacks zu diesem Blog beinhalteten Werbung bzw. Spam. Diese habe ich anfänglich manuell löschen müssen. Um die Kommentarfunktion nicht ausschalten zu müssen, installierte ich einen Spamfilter, der in den paar Tagen, in denen ich nicht am Rechner war, 400 (!) Spam-Trackbacks entfernt hat. Das ist keine sehr gute Entwicklung, aber eine die zeigt, dass auch Blogs wirtschaftlich wichtig geworden sind.Benutzern von WordPress-Blogs sei an dieser Stelle Akismet ans Herz gelegt – was außer mir bestimmt sowieso schon jeder verwendet…

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Was geht da vor?

Liebe Menschenfreunde und liebe Gutmenschen,
als der Libanonkrieg ausbrach, habt Ihr Euch zusammengrottet, habt gemeinsam e-mails geschrieben und Euch über die israelische Politik, das Weltjudentum und überhaupt die Unterwanderung der westlichen Welt durch Juden, ausgekotzt. Die Reaktionen Israels seien übertrieben, Israel ein Unrechtsstaat und überhaupt habe man Solidarität mit den Schwachen dieser Welt. Vereinzelte deutsche Politiker stimmten mit ein in diesen Chor der Gutmeinenden.
Nun geht einem kleinen Land tatsächlich an den Kragen und Ihr schaut lieber weg. Die Rede ist von Georgien ??????????, dem winzigen Land im Kaukasus (übrigens, mit einem der ältesten Schriftsysteme der Welt), dass von Rußland in die Zange genommen wird. Aber nicht nur das Land selber wird derzeit durch Rußland isoliert, sondern Georgier in Rußland regelrecht verfolgt:

Russische Milizionäre verhaften in Moskau, Sankt Petersburg und anderen Orten Rußlands Menschen auf der Straße, weil sie aussehen wie Georgier. Märkte und Basare werden durchkämmt, um georgische Händler aufzustöbern, die sich womöglich illegal in Rußland aufhalten. Das Raster, das früher auf Personen kaukasischer Nationalität – von Tschetschenen bis Aserbaidschanern – abgestellt war, wurde nun verfeinert. Jetzt geht es vor allem um die südkaukasischen Georgier. FAZ.net

Eine Politik, die der immer latenter werdenden Fremdenfeindlichkeit in Rußland zweifellos in die Hände spielt. Die Nationalisierung der russischen Bevölkerung und die Anerkennung auch rechter Gruppen (siehe auch den Artikel zu Schirinowski in diesem Blog) geht mit großen Schritten voran. Von Kritik keine Spur. Auch den Tschetschenienkrieg kritisiert Ihr nicht. Zu weit weg, zu wenig medienwirksam, zu groß der Gegner, zu befreundet der Staatsführer. Pünktlich zu Putins Geburtstag hat man dann auch eine seiner wenigen Kritikerinnen umgebracht: Anna Politkowskaja.

Anna Politkowskaja arbeitete zuletzt an einem Aufsatz über Folterungen in Tschetschenien, der an diesem Montag in der Novaja gazeta erscheinen sollte. Zuletzt druckte das Blatt ihren Artikel über die Personenauswahl und die Kampfmethoden jener Tschetschenen, die das moskautreue Regime verteidigen. Faz.net

Andr Glucksmann fragt sich das übrigens auch laut:

Der Zerfall des Sowjetreichs hat zwar stattgefunden, aber die Folgerungen, die der Westen daraus zieht, entsprechen ganz und gar nicht denen Moskaus: „Die Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 ist die größte Katastrophe des Jahrhunderts“, wagt der Zeremonienmeister von Sankt-Petersburg zu behaupten, als ob die Abermillionen Toten des Hitler-Abenteuers und des Gulags und anderer Kerker der Tscheka weniger zählten als die „Katastrophe“ der verlorenen Hegemonie über Riga, Vilnius, Kiew oder Tiflis. Wo sind die Empörungsschreie? Vergleiche sind nicht immer vernünftig, aber stellen Sie sich eine Sekunde eine Angela Merkel vor, die über den Zusammenbruch des Dritten Reichs in Tränen gerät: unmöglich. Und dennoch sind die Worte in Moskau nicht in die Luft gesprochen.

Alle Anstrengungen Wladimir Putins zielen sowohl in der Innenpolitik als auch im benachbarten Ausland darauf, eine „Vertikale der Macht“ wiederherzustellen, ein diskreter Euphemismus, der kaum die Rückkehr zur brutalen autokratischen Tradition des Zarenregimes verschleiern kann, die von den Bolschewiken zu ihrem Gipfel geführt worden war. Man hält an einem unmenschlichen Krieg gegen Zivilisten in Tschetschenien fest, erstickt die bürgerlichen Freiheiten, verteilt die Reichtümer unter Kumpeln, unter Sanktionierung von Abtrünnigen wie Michail Chodorkowski, benutzt Gas und Öl als Waffe, um die russische Ordnung in den Nachbarhauptstädten wieder herzustellen. Es fällt wie Schuppen von den Augen. Die Sieben aus der G8 wissen jetzt, dass ihr Gastgeber seinen Ehrgeiz und seine Arroganz nicht mehr zu verstecken braucht.
Es gibt keinen neuen Kalten Krieg. Putin ist nicht Stalin. Ihm gehört nicht halb Europa wie noch seinem Meisterdenker Andropow. Übergroß erscheint die Herausforderung durch Putin nur angesichts unserer Zersplitterung, unserer kurzsichtigen Rivalitäten und moralischen Schwäche. von hier

Warum, liebe Gut und Bessermenschen, kümmert Ihr Euch nicht einmal darum? Vielleicht, damit ihr im Winter schön billig heizen könnt? Wenn es Euch selbe an den Kragen gehen könnte, dann seid Ihr lieber still…

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Habemus problemam

Die Geschichte um den Papst ist ein gutes Beispiel für die Richtigkeit der Thesen von Leon deWinter und die Schlafmützigkeit der europäischen Öffentlichkeit. Hier zitiere ich jewlicious, wo das wichtigste bereits gesagt wird:

Cartoon contests and exhibits seem to be a far more civilized outcome since nobody gets killed, nobody gets injured and nothing gets destroyed. In fact, all that happens is a cartoon exhibit with antisemitic intentions and overtones. Heck, this is truly excellent because the Christians and Muslims dont even have to duke it out. A Muslim cleric wants to call Christians heathens and apostates? No problem, a Christian-owned paper can hold a cartoon contest with the theme that Jews reject Jesus as the messiah. A Christian leader calls Muslims suicide bombers and violent religionists? No problem, an Iranian museum can hold a cartoon contest depicting the blood libel of Jews murdering children for their blood to make the worst food in the world, matzah. A Christian leader proclaims Islam a religion seeking world domination? No problem, a Muslim newpaper will sponsor a cartoon contest showing the finest depiction of the Protocols of the Elders of Zion.

und in einem anderen Posting, das direkt Stellung bezieht There is no connection between Islam and Violence:

No matter what the Pope says.
And just to make sure the point was made, and to strongly protest the Popes slander, Islamic activists continued the second day of attacks targeting Christian churches in Gaza and the West Bank.
Nablus Church on FireToday gunmen opened fire on the oldest church in Gaza City. A spokesman from the Islamic Organisation of the Swords of Righteousness stated that We carried out this shooting because of the popes statement, and he must apologise. Another group calling itself the Lions of Monotheism claimed responsibility for firebomb attacks on an Anglican and a Greek Orthodox church in Nablus on Friday. Apparently the Lions werent aware that the Pope has no connection to either of those denominations of Christianity. Hopefully all the relevant gunmen got the news that the Pope, through his spokesman the new Vatican Secretary of State Cardinal Tarcisio Bertone, has in fact apologised today for his comments which he felt were misunderstood, and that he in fact had great respect for Islam and Muslims, especially those who who adore the only God and who presumably uh dont firebomb or otherwise attack Churches.

Mal davon abgesehen, dass ursprünglich ein uralter Streittext zitiert wurde, der auch von Islamwissenschaftlern als harmlos eingestuft wurde… Was ist nun, wenn diejenigen, die sich jetzt aufregen, sich an ihren jüdischen Nachbarn stören? Werden wir dann aus Europa vertrieben?