Mehr davon! Begegnungen in Berlin

Im jüdischen Museum Berlin lässt der Verein INSSAN eine Jüdin und einen Muslim öffentlich miteinander sprechen. Das besondere daran ist, dass beide aus der Türkei stammen. Die Jüdin Schlomit Tulgan stammt ebenso aus Türkei wie der der Muslim Ufuk Topkara. Schlomits Vorfahren sind diejenigen sefardischen Juden, die vor der Inquisition in den Balkan und die… Mehr davon! Begegnungen in Berlin weiterlesen

Hingehen und anschauen statt sich verrennen

Der 3.Oktober ist mittlerweile traditionell (auch) der Tag der offenen Moschee. Überall im Land (wo genau steht hier) laden wieder mehrere islamische Gemeinden Nachbarn ein, sich in einer Moschee umzuschauen und zu lernen, was man dort macht. Aus Erfahrung von Dialog/Trialogsveranstaltungen weiß ich, dass dort, oder generell bei solchen Veranstaltungen, Menschen mit vorbereiteten Zettelchen auftauchen… Hingehen und anschauen statt sich verrennen weiterlesen

Mit Sprache umgehen können

Mit Worten müsste er sich auskennen und auch genau abschätzen können was Worte bewirken. Immerhin heißt es im Johannes-Evangelium ?? ???? ?? ? ????? im Anfang war das Wort und es ist davon auszugehen, dass Kardinal Joachim Meisner sich da auf sicheren Terrain bewegt. Dennoch geht er hin und sagt dann Sachen wie diese hier:… Mit Sprache umgehen können weiterlesen

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Nimm doch endlich das Ding ab!

Es ist wieder da! Dieses Tuch ist wieder zurück im Straßenbild. Irgendein Designer scheint es wieder zurück in den öffentlichen Raum gebracht zu haben und nun verkehren sich die Symbole. Während die Kippah öffentlich nicht getragen werden kann, so ist das Symbol für den Kampf gegen den Staat Israel und das Judentum ein schickes Accessoire… Nimm doch endlich das Ding ab! weiterlesen

Rabbiner Eric Yoffie bei der Islamic Society of North America

Rabbiner Eric Yoffie, Prräsident der Union for Reform Judaism, die 1,5 Millionen Mitglieder in etwa 900 Synagogen hat, war am vergangenen Freitag Redner bei der Versammlung der Islamic Society of North America, kurz ISNA. Er war somit der erste jüdische Redner auf einer solchen Veranstaltung. In seiner Rede rief er die Muslime Nordamerikas dazu auf,… Rabbiner Eric Yoffie bei der Islamic Society of North America weiterlesen

Wenn der Jude nicht betroffen genug macht…

… sind wir beleidigt und gehen weg. So ähnlich kann man wohl die Meldung im Lokalteil der regionalen Zeitung Westfälische Nachrichten interpretieren. In einer Meldung für den Kreis Warendorf wird über ein Seminar mit dem Titel Jüdisches Leben in Deutschland mit Yuval Lapide berichtet. Laut Zeitungsbericht kam es dort zum Eklat: Anlass waren Äußerungen des… Wenn der Jude nicht betroffen genug macht… weiterlesen

Jüdisch-muslimischer Testballon

Nun habe ich es einfach gemacht und eine google-Gruppe zum Thema jüdisch-muslimischer Dialog angelegt. Sozusagen als Testballon. Meldet sich niemand an, OK in Ordnung, melden sich einige an: Wunderbar! Bisher gibt es, meines Wissens nach, solch ein Projekt noch nicht in deutscher Sprache, nötig ist es aber allemal. Buchstäblich jeder ist also eingeladen, sich zu… Jüdisch-muslimischer Testballon weiterlesen

Oremus et pro perfidis Judaeis

Das lateinische Oremus et pro perfidis Judaeis bedeutet in deutscher Sprache Lasset uns auch beten für die treulosen Juden und war früher, also bis 1959/62 Bestandteil der katholischen Karfreitagsliturgie. 1969 wurde dann wohl die katholische Liturgie reformiert und folgende Bitte verwendet: Oremus et pro Iudaeis, ut ad quos prius locutus est Dominus Deus noster, eis… Oremus et pro perfidis Judaeis weiterlesen

Der Sanhedrin und der Islam

Daß die Juden seit der Zerstörung Jerusalems, das heißt, seit mehr als 1700 Jahren, ohne Vaterland und ohne Bürgerrecht auf der ganzen Erde in der Zerstreuung leben, daß die meisten von ihnen, ohne selber etwas Nützliches zu arbeiten, sich von den arbeitenden Einwohnern eines Landes nähren, daß sie daher auch an vielen Orten als Fremdlinge… Der Sanhedrin und der Islam weiterlesen

Schön massenkompatibel weißgewaschen

Der Journalist Daniel Pearl wurde am 23. Januar 2002 in einem Verschlag in Pakistan von einer Gruppe namens Nationale Bewegung zur Wiederherstellung der pakistanischen Souveränität entführt und etwa eine Woche später durch Enthauptung ermordet. Über die Motive des Mords schweigt sich Chalid Scheich Mohammed nicht aus: Mit meiner gesegneten rechten Hand habe ich den Kopf… Schön massenkompatibel weißgewaschen weiterlesen