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Mal ne Zeit nach Jeruschalajim?

So fängt das neue Jahr doch schon ganz gut an. Jemand der ganz spontan Zeit und Interesse hat für einige Zeit nach Jeruschalajim zu ziehen, kann das machen. Die Reisekosten werden übernommen, ein Taschengeld gibt es auch und eine Wohnung. Natürlich nicht vollständig ohne Gegenleistung:

Das Beit Ben Yehuda sucht ab 5. Oktober 2008 einen Mann/eine Frau, der/die Gäste abends und nachts sowie am Wochenende empfängt, betreut und kleine hausmeisterliche Tätigkeiten übernimmt. Gesucht werden Personen mit einem freundlichen Wesen, Geduld, Fremdsprachenkenntnissen (v. a. Deutsch und Englisch) und handwerklichen Fähigkeiten.
Es wird ein mietfreies Appartement über dem Büro mit einem Schlafzimmer, einer Küche sowie einem großen Balkon geboten.
Bei einem geplanten Aufenthalt von mindestens vier Monaten werden die Flugkosten erstattet sowie ein monatliches Taschengeld gezahlt!
Bewerbungen und Fragen an:
Beit Ben Yehuda
Katharina von Münster
Rh. Ein Gedi
Jerusalem 93383
Israel
Tel.: 00972-2-6732587
Fax: 00972-2-6717540
Email: info[at]beit-ben-yehuda.org

Dies gibt mir allerdings auch die Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass google-Maps nun auch vollständig für Israel verfügbar ist. Ganz gleich, ob man mit lateinischen oder hebräischen Buchstaben sucht. Jeder Ort ist verzeichnet, alle Kibbutzim nach denen ich suchte, waren verzeichnet. Bejt Ben Yehuda habe ich hier gefunden.

Sollte jemand von den Leserinnen und Lesern hier fahren: Bitte auf jeden Fall hier berichten 😉

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Gegen Eisbären und für Kreationismus

Nur mal kurz angemerkt, wer da für wen ins Rennen geht: Für Obama geht Joe Biden ins Rennen, der über sich selber sagt, er sei Zionist und für McCain geht Sarah Palin ins Rennen. Sie mag offenbar keine Eisbären, ist aber ganz offenkundig für den Kreationismus (siehe hier). Das Furchtbare daran ist vielleicht, dass es genau dafür eine Klientel gibt…

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Wer hat das Feuer entzündet?

Dieser Tage ist es nicht besonder politisch korrekt zu hinterfragen, was eigentlich die Tibet-Aktivisten erreichen wollen (siehe meinen Beitrag hier). In diesem Zusammenhang geht es immer wieder um das olympische Feuer und dessen Schutz. Wenn man betrachtet, wer es zum ersten Mal entzündet hat, dann widerspricht das in interessanterweise dem, was da heute zum olympischen Gedanken erklärt wird. In den deutschen Medien ist das Thema nicht besonders beliebt, deshalb zitiere ich die New York Times. Sie widmet sich ausführlich der Sache:

If you want to know how the Olympic torch really began its Journey of Harmony, as the Chinese call its current relay, if you want to see why the torch has had to pass through a human obstacle course composed of protesters, SWAT teams and police in San Francisco, Paris and London, then do not look to Tibets grievances against China. Look to the opening of Leni Riefenstahls 1938 film, Olympia.
In that homage to Berlins 1936 Olympic Games the origins of this ritual are revealed. Never before had a lighted torch been relayed from a Greek temple in Olympia to an athletic competition, let alone by thousands of runners trying to keep it from being extinguished.
von hier

Dem Artikel aus der NY Times ist eigentlich nicht mehr hinzuzufügen…

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Die Zeit: Juden-Jena-Sprüche sind ein Skandal!

Endlich ist das seltsame Verhalten einiger Fußballfans in den Medien angekommen. Zeit Kolumnist Steffen Dobbert hat einen Kommentar zu den Verhältnissen in deutschen Stadien verfasst:

Einen schwerwiegenderen, leider auch nicht einmaligen Skandal, gab es aber tatsächlich vor Kurzem im deutschen Fußball. Vor etwa einer Woche kam es in der Oberliga im Spiel zwischen dem Halleschen FC (HFC) und dem FC Carl Zeiss Jena II allerdings zu keinem Spielabbruch. HFC-Fans hatten immer wieder antisemitische Parolen gebrüllt. Die Juden-Jena”-Rufe waren so laut, dass sie laut Zuschaueraussagen der Schiedsrichter und seine Assistenten unmöglich überhört haben konnten – im Spielberichtsbogen dokumentierte der Unparteiische die Randalen und Schmährufe der Hallenser Fans nicht. von hier

Vor dem Hintergrund, dass Makkabi Berlin auch nicht mehr unbehelligt auf jedem Platz Berlins spielen kann, ein wichtiger Kommentar außerhalb der jüdischen Medien.

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Stolper- und Schmunzelsteine

Die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig sind mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Gedenkkultur, auch wenn sie nicht unkritisch beäugt werden. Charlotte Knobloch empfindet es beispielsweise als unerträglich, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und auf denen mit Füßen herumgetreten werde (siehe hier).
Was auch immer man davon hält, die Stolpersteine sind nun synonym für das Gedenken an Verfolgte der Nationalsozialisten.
Die ZEIT berichtet nun in der aktuellen Ausgabe von einem Projekt in Leichlingen (von der Existenz dieses Ortes habe ich bis zu dem kurzen Artikel nicht einmal etwas geahnt), bei dem ein ganz besonders engagierter Karnevalist die Idee aufnahm und sie auch karnevalistisch aufarbeitete. So entstand das Projekt Schmunzelsteine. Nach einer Idee der Ehrensenatoren des Festkomitees Leichlinger Karneval wurden Steine verlegt (die den Stolpersteinen sehr sehr ähneln), welche an verstorbene Karnevalisten erinnern sollen. Eigentlich ein Skandal. Zurecht hat nun die Zeit darauf hingewiesen.
Ein Bericht aus der Lokalzeit des WDR.

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Facebook in deutscher Sprache

Für diejenigen, die es interessiert – es gibt ja auch Gegner der sozialen Netzwerke: Facebook gibt es nun auch in deutscher Sprache. Im Gegensatz zum StudiVZ ist es einigermaßen benutzbar. Werden einem Nachrichten gesendet, dann wird man nicht nur per e-mail darüber informiert, man erhält auch den Inhalt der Mitteilung. Leider gibt es dort (noch) all die jüdischen Gruppen nicht, die es auch im StudiVz gibt. Es gibt dort sogar Gruppen für das jüdische Ruhrgebiet… eine Gruppe, die Gruppe für muslimisch-jüdischen Dialog hat es aber nun auch zu einem Blog gebracht und vielleicht sollte man die Gruppen im Facebook neu eröffnen 😉 Hier bin ich im Facebook.

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Experimente

Nachdem sich in diesem Blog layouttechnisch lange nichts verändert hat, kommt so es gleich ganz dicke und es hat sich alles verändert. (Feedback ist/wäre durchaus erwünscht.)
Für Feedback zu den zukünftigen Artikeln habe ich eine e-mail Funktion hinzugefügt, diese benachrichtigt auf Wunsch einen Kommentator, ob weitere/andere Kommentare eingegangen sind. So bleibt man während einer Diskussion immer am Ball und Diskussionen gab es ja in der Vergangenheit so einige. Ein Häkchen gleich unter dem Texteingabefeld erlaubt diese Einstellung:
E-Mail Benachrichtigung

Inhaltlich wird sich natürlich nichts verändern, das ist selbstverständlich.

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Wirklich Kunst


Oded Ezer, der sich der experimentellen hebräischen Typografie verschrieben hat, schuf als neuestes Werk eine wirklich sehenswerte Ketubbah. Wer sich anschließend genauer mit Oded Ezer befassen will, kann sich ein Interview mit ihm im japanischen PingMag durchlesen (hier)
und erkunden, welchen modernen Einflüsse die hebräische Schrift heute haben kann und warum er sich dazu entschlossen hat, mehr mit Hebräisch zu arbeiten als mit Englisch.

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Etwas vollkommen anderes: Fußball

FußballUnd nun zu etwas völlig anderem – widmen wir uns dem Fußball. Auf dem Server dieses Blogs läuft seit einigen Tagen auch eine Seite für ein privates Tippspiel zur ersten Fußballbundesliga (hier). Wer von meinen Lesern Interesse daran hat, der kann sich gerne anmelden (zu gewinnen gibt es natürlich nichts). Auf talmud.de dagegen kann man seit Neuestem die israelische Liga verfolgen und natürlich auch dort, fleißigst mittippen (hier), wenn die zwölf Mannschaften der ???? ??? Ligat ha’al ab dem 18. August gegeneinander antreten. Israelischer Fußball steht nicht gerade im Fokus der Öffentlichkeit (außerhalb Israels), aber zuweilen gab es mal Anfragen, wo man sich darüber informieren kann. Nun also auch auf talmud.de.