Im Andenken an Rabbiner Jonathan Sacks

Der Tod von Rabbiner Jonathan Sacks (sel. Ang.) am 7. November 2020 war ein großer Verlust, nicht nur für Großbritannien, sondern für die gesamte »englischverstehende« Welt. Kaum jemand hat es verstanden wie er, jüdische Inhalte in dieser und in diese Zeit zu präsentieren.
Die United Synagoge hat am 19. November ein Memorial gestreamt. Dieses kann man sich hier bei YouTube anschauen und die 70 Minuten sollte man sich nehmen.

Man hört Wegbegleiter, Familie und Menschen, die er beeinflusst hat. Eingebettet ist ein beeindruckender Einblick in die Slichot in der Hampstead-Synagogue. Die Draschah von Rabbi Sacks zu diesem Anlass kann man sich hier anschauen.

Das Video geht übrigens nach dem Abspann weiter mit einer Botschaft für Chanukkah.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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Sandor
Sandor
7 Tage zuvor

seine parashot habe ich anscheinend seit 2015 regelmäßig studiert, wenn die Zeitstempel in meinem Dateisystem zutreffen sollten. Das ist schon eine längere Zeit, die prägend wirkt. Dabei wurde Jonathan für mich zum Rabbi ja zum Theologen schlechthin, gegen den alle anderen verblassten. Seine Torah-, Philosophie- und Allgemeinkenntnisse waren beispiellos. Man kann somit meinen Verlustschmerz verstehen.