Über Opfer

Die »Opfer« im »Zelt der Begegnung« und im Tempel zu verstehen, fällt nicht leicht. Es gibt verschiedenste Ansätze sich damit zu beschäftigen.
Erklärt man es historisch?
Erklärt man es im Gegensatz zu Menschenopfern, die es im Altertum gegeben hat?
Oder betont man statt dessen, dass wir heute die Gebete an ihrer Stelle haben?
Oder macht man es sich sehr einfach und sagt: Das kann man nicht erklären?

Man nähert sich dem Thema möglicherweise am einfachsten, wenn man nicht den gesamten Komplex betrachtet, sondern sich kleine Aspekte herauslöst, vor allem jene, die man vielleicht schnell überliest: zum Beispiel, dass man alle Opfer mit Salz bestreuen muss (2,13). Da ist etwa vom »Bund des Salzes« die Rede, der uns durch die Salzung der Challot am Freitagabend noch immer präsent ist. Oder man versucht (so wie ich), die Opfer und ihre Symbole verstehen zu wollen.

Den gesamten Text gibt es bei der Jüdischen Allgemeinen… hier unter dem Titel »Als Mazzot soll es gegessen werden«

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Besserwisserei (ajajaj): HaEmek Dawar finde ich etwas blöd transskribiert, weil es dann aussieht wie ein bestimmter Artikel: ha-emek (die Vertiefung). Das kann aber nicht sein, weil dann unklar ist, was das Wörtchen dawar soll. Ist es eine semichut-Form? Wenn ja, dann hieße es „die Vertiefung des Wortes” (also eine vertiefte Studie). Das kann’s aber auch nicht sein, weil ein Wort, das sich in semichut auf ein zweites stützt, keinen Artikel haben darf (es hat ab und zu mal in der Tora, ich erinnere mich spontan an zwei Stellen, die von den Grammatikern als „Ausnahmen” wegerklärt werden). Also ist es kein Artikel! Vielmehr ist es ein Verb: lehaamiq (vertiefen, kausativ von amoq, tief), d. h., letztlich doch das Vertiefen (als Verbal-Substantiv) des Wortes (der Tora). Oder Imperativ: vertiefe deine Studien! Letztlich ist diese ganze Äußerung nichts weiter als Besserwisserei im leider zu wenig studierten Fach Grammatik, und auch ich bin mir so unsicher, dass ich mich zwei verschiedene Varianten vorzuschlagen genötigt fühle.

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