Die Maske vom Gesicht gerissen

Der Plan schien eigentlich gut zu sein und doch gibt es im Internet immer noch Menschen, die einen Tick intelligenter und besser informiert sind und so wurde einem geheimen Plan die Maske vom Gesicht gerissen und der Plan enttarnt, bevor er richtig lief.
Egal, wie geheim es ist, es gibt immer jemanden, der extrem gut recherchiert und die Wahrheit ans Licht bringt.
So ist es nun publik und deshalb können wir hier auch ganz frei darüber reden:

Die Flüchtlinge aus Syrien und allen anderen Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Ostens und Afrikas kommen nämlich nicht einfach so nach Europa. Sie haben einen Auftrag. Sie wurden entsendet. Kommentatoren auf facebook wissen mehr:

toni_1_verschwoerung

In dieser, nicht so ganz richtig recherchierten Fassung, wurden die Flüchtlinge von der Arabischen Liga befreit und auf Europa losgelassen.
Die Arabische Liga? Seien wir ehrlich – seid wann ist die Arabische Liga hinter den Kulissen aktiv und spinnt ausgefeilte Verschwörungen. Wir wissen doch, wessen Metier das ist:
verschwoerung2

Natürlich sind es »SIE«, die das alles aus den USA aus steuern und vorantreiben. Also »wir«. Im ersten Schritt sind die es die USA und dann sind es die, die Medien kontrollieren.
Beweis gefällig? Die »New York Times«. Was ergibt »TIMES« rückwärts gelesen? Genau: »SEMIT«. Wir sind also ertappt. Leider wurde mein Derailing-Versuch vom gut informierten Facebook-Nutzer unterlaufen:
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Unterm Strich formt sich in den sozialen Netzwerken und den Kommentarfeldern der großen Medien blitzschnell ein geschlossenes Weltbild, in dem wirklich alle aktuellen Themen in einer Weltformel verschmelzen: Es tobt, hinter den Kulissen, ein Kampf gegen Europa und seine Einwohner.
Da kommt alles zusammen: Eine (vermeintliche) Islamisierung, die hohe Anzahl der Flüchtlinge und die aktuelle Finanzpolitik.
Abweichungen gibt es nur dort, wo man versucht, seinen Wahn zu erklären, indem man darauf verweist, Muslime (insgesamt und pauschal) würden die jüdische Bevölkerung bedrohen. Dieser Philosemitismus zeigt sich allerdings nur dann, wenn der Hass von Muslimen ausgeht.

Was wir im Augenblick erleben, ist nicht sehr überraschend. Der Verschwörungs-Antisemitismus sucht ständig nach Anlässen, die Zusammenhänge zu erklären und zu deuten.
Über die Kommentare und Posts, die das Schicksal der Flüchtlinge direkt betreffen, muss man gar nicht reden. Einige finden, 72 tote Syrer in einem LKW seien ein guter Anfang, andere kommentieren angeschwemmter toter Kinder im Mittelmeer mit »heute ist ein guter Tag«.

Überrascht von der fehlenden Empathie? Nur, wenn man in den letzten Jahren das Internet nur genutzt hat, um wissenschaftliche Fachartikel zu lesen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

29 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wobei Israel auch gut beraten wäre, die Flüchtlingskrise mit zu bewältigen. Gerade die Aufnahme von Muslimen könnte Vorurteile abbauen und eine vielfältige Gesellschaft schaffen. Warum könnte man das nicht als Chance begreifen ?

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    • Ich würde anmerken wollen, dass Israel recht viele Flüchtlinge aus Afrika aufgenommen hat. Das war schon 2012, als es in Europa noch kein Thema war: https://www.sprachkasse.de/blog/2012/06/17/warum-israel/
      Mit Syrien hat Israel bisher keine ausschließlich friedliche Nachbarschaft gehabt – dennoch werden monatlich hunderte Verletzte durch Israel behandelt. Seltsam natürlich, dass dies nicht thematisiert wird.
      Einer der großen Spieler der Region und gewissermaßen (nicht ganz armes) »Nachbarland« Saudi Arabien hat bisher NULL Flüchtlinge aufgenommen. Platz wäre vermutlich genug. Das Land ist ja ein wenig größer als Israel. Man spricht die gleiche Sprache etc.

      Dann bin ich aber trotzdem neugierig: Der (Blog-) Text handelt von Reaktionen in Deutschland. Das Wort Israel taucht im Text gar nicht auf. Wie kommst Du jetzt also darauf?

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      • Na weil du anscheinend für Vorbehalte einiger Leute, was die weitere Aufnahme von nicht wenigen Muslimen in Deutschland betrifft, offenbar kein Verständnis hast. Das scheint hier auch durch, die Reaktionen der vermeintlich rassistischen Bürger. Deshalb war das natürlich ein stückweit Ironie, als Veranschaulichung. Warum sollen nur bestimmte Länder so viele Flüchtlinge und Immigranten aufnehmen ?

        Tatsache ist, dass bspw. israelische Staatsbürger in der Mehrheit keine Masseneinwanderung aus islamischen Ländern akzeptieren würden, seien wir realistisch. Dies, weil es seit ein paar Jahrzehnten nunmal einen kaum leugbaren, immer religiöser aufgeladeneren Konflikt zwischen Muslimen und Juden gibt (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel).

        Nun gibt es u.a. aber auch viele Probleme zwischen Christen und Muslimen und Muslimen und Atheisten und untereinander, ja, nennen wir es mal beim Namen: Der Islam hat zur Zeit ein großes Fanatismus-Problem, größer als jede andere Religionsgemeinschaft. Über die Gründe kann lange diskutiert werden, ich verorte sie in einer giftigen Mischung aus Komplexen und gleichzeitigem Größenwahn, aber das sei dahingestellt.

        Der Punkt ist: Warum ist ein Europäer, ein Deutscher tendenziell moralisch im Unrecht, wenn er zur Zeit keine islamische Massen-Immigration wünscht und warum etwa ein Israeli (oder Chinese, Japaner etc.) nicht ?

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        • Das zeigt eigentlich nur dein Nichtwissen. Der Vergleich Israel ./. Deutschland greift nicht, weil Israel Bürger eines Landes versorgt mit dem es im Krieg ist und nur ein Waffenstillstand aktuell ist.
          Andere Flüchtlinge, auch muslimische gibt es viele. Hochgerechnet auf Deutschland wären das vielleicht eine Million.

          Deutschland hat das Recht auf Asyl im Grundgesetz. Punkt.

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          • Gesetze müssen immer im Lichte der jeweiligen Umstände gelesen werden, in denen sie verabschiedet wurden. Das Asylrecht wurde nicht für Völkerwanderungen konzipiert, mein lieber Kohen. Aber danke für deine Antwort, auch wenn sie nicht sehr “sophisticated” ist.

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            • Völkerwanderung?
              Da antworte ich mal zynisch:
              Keine Sorge, möchte man da sagen, der IS, das Regime in Syrien und viele andere Bürgerkriegsgruppen geben sich Mühe, die Zahl der Flüchtlinge durch verschiedene Maßnahmen klein zu halten und sie haben durchaus Erfolg: Im März gab es schon 220 000 Tote.

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              • Siehste, manchmal will man nur noch zynisch.
                (Wobei ich die Motive bei anti3anti bzw N. Warszawski nicht einschätzen kann.)
                Habe mich gestern mit einem Syrer zu der Situation unterhalten.
                Was passiert denn da? Die nächste Generation (jetzt die Kinder) wird bereit gemacht zu weiteren Katastrophen!
                Sie sehen mit ihren Kinderaugen was geschieht, sie sind dabei, ihre Seelen werden geformt, Töten und Metzeln usw(!) ist für sie “normal”.
                Was soll man da noch voraussehen?
                Es ist so traurig.

          • Stimmt, der Vergleich Israel/Deutschland ist Unsinn, die Provokation (die es nach eigenem Bekennen von ‚Echtnä‘ ist) gerade an diesem Ort nicht angebracht.

            Gesetze, wiederum, lassen sich biegen. „Es kommt darauf an…“

            Den Begriff „Völkerwanderung“ las ich in einem herrlich bitter-ironischem Artikel auf dem Blog ‚numeri249‘, aber ist der Begriff an dieser Stelle gerechtfertigt?
            https://numeri249.wordpress.com/2015/08/06/voelkerwanderung/

            Eines ist sicher: eine Menge jener Flüchtlinge dieser Tage kommen aus uns hier wohlbekannten Krisenherden, wo Krieg die Menschen (und die Kinder der kommenden Generation!) verdirbt.
            Es ist wie so oft der Krieg der Eliten gegen die Menschen und die Völker. A.mOr.

            (ps/ Was soll diese “sophisticated”-Blabla?
            Irgendwelche Andeutung darauf, wie der Jude so sei, zu sein habe??)

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            • @A.mOr Mal so aus dem Zusammenhang gegriffen:
              In dem, von Dir verlinkten Text, heißt es:
              »Zigeuner sind nicht erst seit den Nazis in Deutschland unbeliebt, weshalb sie auch heute von vielen Deutschen gemieden werden.«

              Wie bitte?! Das könnte man so auch über Juden schreiben, Wobei da wohl auch »Juden« schreiben würde und nicht irgendeine herabsetzende Bezeichnung verwenden würde. Interessanter Einblick in das Hirn desjenigen, der den Beitrag »geschrieben« hat…

              Antworten

              • Nathan Warszawski (Autor des Artikels) ist ein zynisch bis scharf-ironisch schreibender Mensch, so würde ich auch die von Dir herausgenommene Zeile lesen. Wahrscheinlich absichtlich auch provokativ in der Wortwahl.
                Ich selbst lese den Artikel entsprechend als Ironie.

                Ansonsten hast Du sowieso recht mit Deiner Anmerkung.

                Apropos “Zigeuner”, wir können auf Jiddish “tsiganer” schreiben, nicht? Und dann ist es sicher nicht abwertend gemeint.
                Spätestens seit der Schoah sind wir sozusagen Seelenbrüder.

                Kennst Du den Film “Zug des Lebens” (train de la vie)?
                Sehenswert, sehr. Bitterlustig.

            • Der Vergleich ist durchaus nicht unsinnig. Selbst die Bundesrepublik, die zur selben Zeit geründet, in dem das GG erlassen wurde, ist völkerrechtlich ein Nationalstaat, wie Israel.

              Wenn man nun das Asylrecht de facto (!) als Hebel, Tor verwendet, unbegrenzt Migrationswillige aufzunehmen, v.a. gegen den Mehrheitswillen des Souveräns, auch die negiert man auch de facto den Status als Nationalstaat. Das hatten die Juristen anno 1949 ebenfalls nicht im Sinn.

              Logikdreher: Entweder ist das Asylrecht historisch auszulegen und damit reformierbar und wenn nicht, ist auch die BRD kein Aufnahmeland “für alle, die wollen”.

              Das und nichts anderes meinte ich mit Israel, ich hätte auch Japan nehmen können, aber das ist ja kein japanisches Forum hier. Wer sagt, Israel ist primär Staat der Juden, mit vielen anderen Minderheiten, der sollte sich nicht darüber beschweren, wie Menschen anderer Nationen über Immigration denken. Wenn er nicht heucheln will.

              P.S. Seit wann wird denn selbst sophistication nun schon als pejorativ eingestuft ?? DAS haben selbst die wüstesten Antisemiten den juden nie vorgeworfen, eher gefürchtet.

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              • „Seit wann wird denn selbst sophistication nun schon als pejorativ eingestuft ?? DAS haben selbst die wüstesten Antisemiten den juden nie vorgeworfen, eher gefürchtet.“
                War ja nur eine Frage. Vielleicht meintest Du es auch anders?

                Ansonsten verstehe ich nun den von Dir dargestellten Punkt, aber das hattest Du wohl schon bei mir rausgelesen?
                Sage ich’s mal so: ich bin für die Selbstbestimmung der Völker.
                Selbstverständlich auch für die Selbstbestimmung des Jüdischen Volkes. Im Fall des Falles auch für die Selbstbestimmung der Sorben, zB.

  2. Rund 20% der Israelis (von rund 8 Millionen israelischer Staatsbürger insgesamt) sind Araber (wieviele Moslems leben denn so in Deutschland?), unter Israels restlichen 6mio leben die verschiedensten Menschen mit verschiedensten religiösen und kulturellen Hintergründen.
    Davon viele, wenn nicht die meisten!, weil sie aus ihrer ursprünglichen Heimat fliehen mußten.
    Echte Flüchtlinge, die um ihr Leben geflüchtet sind!

    ZB, Israel ist in Nahost der einzige sichere Ort für Christen, während sie ringsum um ihr Leben bangen, entführt, vergewaltigt, gefoltert, in räuberischer Geiselnahme.
    Interessiert (kaum /k)einen Christen des „Westens“.
    ZB hier etwas dazu:
    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/29005/Default.aspx
    (Christliche Zeitung.)

    Nicht nur Patienten aus Syrien, oder anderen umliegenden Ländern, sondern auch aus den sogenannten „Gebieten“ (wo weitere Araber, allgemein „Palästinenser“ genannt, leben) werden in israelischen Krankenhäusern auf Kosten des israelischen Steuerzahlers umsonst behandelt.
    Obwohl es den sogenannten „Nahostkonflikt“ gibt!

    Aktuelle Nachrichten (zu einer weiteren Facette) findet man im folgenden link:
    (Araber aus Gasa fliehen vor dem Terror der „Regierung Hamas“ nach Israel. Gehen lieber das Risiko ein sich von Hamas-Grenzschützern erschießen zu lassen (und schlimmeres!), als in „Hamastan“ –ein reiches Land!- zu leben.
    Wegen Hungersnot (sic!) und aus Angst vor Hamas!
    Und Israel nimmt auch diese auf.)
    http://www.algemeiner.com/2015/08/30/report-hamass-iron-grip-is-spurring-frightened-and-hungry-gazans-flee-to-israel/
    Originaltext aus dem Artikel:
    „ The IDF interrogations revealed that the refugees are even willing to risk going to prison — or being killed by security forces mistaking them for terrorists — due to widespread hunger and fear of Hamas.
    The fugitives also said that Hamas was acting to prevent the exit of Palestinians from Gaza into Israel, for fear they will become Israeli collaborators. They explained that since the establishment by Hamas of an administrative route near the border fence with Israel, which is guarded by Hamas fighters, they are forced to crawl under the fence, to avoid being caught and executed.“

    Solltest Du, „Echtnä“, also nicht nur auf Stunk aus sein, sondern einfach nur schlecht (null) informiert sein, dann informier Dich!
    Dann brauchst Du nicht mit dem Finger auf Israel zeigen.

    Deutschland kann viel lernen von Israel.
    ZB, daß man keine Wahnsinns-Gehälter für Politiker braucht.
    Aber das nur nebenbei.
    ~ * ~
    Chajm, „Echtnä“ hat offenbar keine Ahnung.
    Aber den erhobenen Finger gegen Israel.
    Von Deutschland hat der/die bestimmt auch null Ahnung?

    Schreibt’s:
    „…Vorurteile abbauen und eine vielfältige Gesellschaft schaffen.“
    Sowas schreibt nur jemand, der/die NULL Ahnung hat von Israel.
    Zuviel GEZ-Fernsehen…? Zuviel „moslemisches“ Fernsehen?
    Zuviel dummes (null Ahnung) Blabla aus der Umgebung?

    Antworten

  3. Chajm,
    zumindest beim zweiten Texter aus Deinen Beispielen steckt „moslemischer Schnack“ mit drinnen. Die Wortwahl deutet darauf.
    Nicht, daß da ein Moslem postet(?), vielleicht eher so jemand, der/die aus Wohngebiet mit viel „… mudda, lan!-Kültür“ kommt?

    Auch Text no3 deutet auf mangelhaften Umgang mit der deutschen Sprache hin.
    Hat ja auch „Migrationshintergrund“ nach eigenem Bekennen,
    kann folglich niemals „Nazi“ sei.
    Ja, ja… (…wozu hat man seine „Alibi-Juden“ zB bei BDS?)

    Ist aber nicht nötig. Habe mal einen Karate-Lehrer, Uni-Bildung, naturgemäß gutes Deutsch, ein Deutscher, kennengelernt, der hat auch an diesen Unfug geglaubt.
    Hier ganz klar: ein beinharter Rechter.
    Nur zum Beispiel.

    Im Übrigen sollte leidlich bekannt sein, daß Nazis und „Islamfaschisten“ nicht nur „damals“ gut zusammen arbeiteten, sondern es noch heute tun.
    In unauffälligerer jedoch durchaus effektiver Organisation.

    Die Antifa hat weiterhin „guten“ Grund auf den Nazi zu zeigen, zeigt sich jedoch häufig blind für den Antisemitismus der Islamfaschisten. (Siehe die antisemitischen Hetz-Demonstrationen des Sommers 2014.)

    Die sogenannten „Islamkritiker“ jedoch sind oft keine Nazis -damit nicht automatisch Freunde Israels- sondern tatsächlich Leute, die keinen Islam (zB in Deutschland) wollen.
    Nazis und ähnliche nutzen natürlich den Unmut der Bevölkerung zu ihren eigenen politischen Zwecken, das braucht niemand wundern.
    Was kommt dem Nazi gelegener als „Volkszorn“?

    Sie (die „Islamgegener“) mit den Nazis in einen Topf zu werfen ist ungerecht, unsachlich.
    Und läßt den Nazi letztlich erstarken.
    So als ob man die verschiedenen „Schafsherden“ auf dieselbe Weide führt.

    (Und zum Stichwort „Lügenpresse“. Uns ist leidlich bekannt, wie sehr die Qualitätspresse –inklusive GEZ-finanzierte Nachrichtenformate- die Wahrheit verbiegt um einer antiisraelische Agenda zu genügen. Warum sollten sie jetzt nur „die Wahrheit, nichts als die Wahrheit“ berichten?)

    Außerdem bringen Einwanderer mit (oft) moslemischen Kulturgepäck Extremismus, Islamismus, Straßenkriminalität, organisierte Kriminalität (…) mit.
    Es braucht unter den Einwanderern nicht die Mehrheit sein, die solches mitbringen, es sind dann immer noch viele.
    Und das ist auch kein Problem, welches erst jetzt mit den Flüchtlingen kommt oder kam.
    Oft Leute, die auch in ihren (Ex-) Heimatländern nicht gerade die „Crème“ des Kavalliertums darstell(t)en.

    Man lese dazu über die Verhältnisse in Schweden, kein Einzelbeispiel.
    http://de.gatestoneinstitute.org/6399/ikea-morde-schweden
    Aus dem Text folgende Passage:
    Seit 1975, als das schwedische Parlament beschloss, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln, haben Gewaltverbrechen um 300 Prozent und Vergewaltigungen um 1472 Prozent zugenommen.
    Dunkelziffern nicht mit eingerechnet.

    Aus Malmö, einer Stadt in Schweden mit besonders hohem Migrantenanteil, sehen sich Juden sehr bedroht und fliehen. Und nehmen wir die Beispiele aus Frankreich, England, Belgien, Holland (ja, auch Holland  ) usw…

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    • Du weißt schon, dass es DEN muslimischen Sender nicht gibt, so wenig, wie DEN Muslim?

      Und: Nein. Bezüglich des zweiten »Zitats« liegst Du falsch. Der Verfasser hat anscheinend einen anderen Hintergrund.

      Die weiter unten zitierten Texte kenne ich schon aus dem Umfeld der Zitate, die ich weiter oben fotografiert habe. Die Texte sind nahezu gleich und die Links auch. Das ist der Schnack aus den Kommentaren der »besorgten Bürger«.

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      • Aber ja, natürlich weiß ich sehr gut, daß es nicht DEN Moslem gibt, und auch nicht DEN moslemischen Sender.
        Solches Mißverständnis wollte ich nicht aufkommen lassen.

        Es ist die Wortwahl, die mich bei zweitem Texter so vermuten ließ. Selbstverständlich kann ich irren.

        „Die weiter unten zitierten Texte…“
        Wenn Du den link zu ‚gatestone(NY)‘ meinst, ich wüßte nicht, was daran unseriös sein sollte.

        (Bemerkenswert finde ich im Artikel auch die Darlegung von offenbarer Abstimmung von Politik und Medien nicht auf die eigene Bevölkerung zu hören.
        Die Schweden gelten nicht gerade als rebellisch, trotzdem brodelt es dort inzwischen scheinbar. Warum?

        Und was ist mit den aktuell(er)en Polizeimeldungen aus Oslo/Norwegen, die statieren, daß nahezu 100% aller Vergewaltigungen an zumeist norwegischen Mädchen/Frauen (und Jungen) durch Männer mit migrantischem Hintergrund begangen werden? Ist das unseriös von der Polizei solches zu melden, wenn es nun mal so ist? Kann man da keine Zusammenhänge herauslesen?

        Und was ist hiermit? Thema England.
        http://de.gatestoneinstitute.org/5887/vergewaltigung-kindern-verbrechen
        Aus dem Artikel:
        „Eine Stadt, deren Behörden über ein Jahrzehnt lang die Vergewaltigung von Kindern zugelassen haben, die nun aber Proteste gegen die Vergewaltigung von Kindern verbietet, führt ein ganz neues Narrativ der Opferrolle ein, aus dem nichts Gutes erwachsen kann. Auch Schreie des Zorns – und vor allem solche Schreie – sind Meinungen, die geschützt werden müssen, vor allem dann, wenn sie auf Tatsachen fußen.“)

        Oder meinst Du den link zu „israelheute“?
        Es ist doch wirklich bekannt, wie gerade die Christen des Ostens unter den Extremisten und Kriminellen der islamischen Länder in Nahost leiden. Oder nicht?
        Als Hinweis könnte ein nüchterner Bericht von Caroline B. Glick helfen?
        http://www.hagalil.com/archiv/2011/10/25/christen-5/
        Von 2011, aber nicht veraltet. Nur daesh gab es da noch nicht unter heute bekannten Namen.
        Apropos daesh, aus dem Artikel diese Zeile:
        „Rai verwies darauf, dass der Sturz von Präsident Baschar al-Assad zu einem Bürgerkrieg und der Errichtung eines islamischen Regimes führen könnte.“
        Das nennt man wohl Voraussicht?

        Und nur, weil solche Informationen auch von den falschen Leuten instrumentalisiert werden, und natürlich passiert das!, ist es nicht falsch sachlich zu bleiben.

        Ich finde es nicht fair, wenn man alle diese „besorgten Bürger“ über einen Kamm schert, sich aber nicht für deren Sorgen interessiert.
        Das ist jedoch der gängige Umgang von Politik und Medien.

        Man sollte schon alle Seiten beleuchten, wenn man die Lage besser verstehen möchte. Denke ich.
        Wenn Politik und Medien das nicht wollen, warum auch immer, dann sollten wir uns dennoch nicht von einseitiger Meinungsmache blenden lassen.
        Das betrifft selbstverständlich auch einseitige Stimmungsmache gegen Einwanderer. Oder Moslems.

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        • Natürlich hat Schweden eine viel höhere »Rate« an Vergewaltigungen als jedes andere Land. In Schweden werden, laut 30 mal mehr Frauen vergewaltigt als in Indien (der Faktor ist Vergewaltigungen pro 100 000 Einwohner). Was ist die Ursache?
          Die schwedische Polizei erfasst Vergewaltigungen anders als ihre Kollegen in anderen Ländern. Werden Frauen im Rahmen häuslicher Gewalt von ihrem Mann (chas v’cholila) mehrfach missbraucht – sagen wir mal 30 Mal, dann tauchen in der Statistik 30 Vergewaltigungen auf. In Schweden wird jeder dieser Fälle getrennt betrachtet. Dass die Betrachtung hier überhaupt gar nicht seriös sein kann, liegt doch auf der Hand?

          Norwegen: Da ist die Beobachtung ebenfalls etwas schief: http://www.utrop.no/22210

          Das sind Fakten, die das Gatestone Institute vorsichtig ausblendet, aber nicht zur gewünschten Schlussfolgerung zu passen scheint.

          Die »Sorgen« der »besorgten Bürger« wären sicherlich kleiner, wenn es weniger Interessenten gäbe, die solche »Ängste« schüren und davon profitieren. Während der Beschneidungsdebatte haben sich schon ausreichend »besorgte Bürger« zu Wort gemeldet. Die finden auch den jüdischen Nachbarn nicht so wünschenswert.

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          • „In Schweden wird jeder dieser Fälle getrennt betrachtet. Dass die Betrachtung hier überhaupt gar nicht seriös sein kann, liegt doch auf der Hand?
            Norwegen: Da ist die Beobachtung ebenfalls etwas schief: http://www.utrop.no/22210“

            Hm. Danke für diese Hinweise. Die Osloer Polizeichefin hatte also ihre eigenen polizeilichen Erkenntnisse nicht sehr genau abgelesen, damit eine unklare Fährte gelegt, die von vorurteilsbehafteten Medienmachern verbreitet wurden und somit ein falsches Bild entwarfen? Verstehe ich recht?
            Zumindest kamen solche Nachrichten (wie auch immer) nicht im leisesten Ton in Deutschland an, soweit mir bekannt. Allerdings kursier(t)en Videos die darauf verweisen. Und wieder norwegische Nachrichten, die es bestätigten.
            Sollte ich zur Versachlichung (oder Revidierung) meiner Argumente nochmal genauer recherchieren. Wenn’s mir irgend möglich sein kann. Will mich ja auch nicht übertölpeln lassen von Stimmungsmachern.

            Daß die Besorgnis von Bürgern instrumentalisiert wird, sehe ich ja auch.
            Warum gibt es jedoch keinen Dialog eben mit den Bürgern bei solch wirklich dramatischen Ereignissen, wie jetzt ein quasi „Anschwemmen“ von so vielen Menschen von sonst woher?
            Das würde auch den Zugriff der Rechtsradikalen auf das Thema erschweren, wenn ihnen nicht die Unglaubwürdigkeit der etablierten Politik wie reife Frucht in den Schoß fiele.

            Und liegt es nicht auf der Hand, daß vermehrte Zuwanderung von „unqualifizierten“ Menschen ganz logischerweise auch die Kriminalitätsrate ansteigen läßt? Die Leute wollen ja von was leben, bekommen aber keinen Job, nicht erst, seit nun Flüchtlinge daher kommen.
            Dann noch Frust und mitgebrachtes Aggressionspotential, usw. Läuft da nicht was falsch? Wie wird das alles finanziert? Und wer will schon –trotz allem- in einer Sozialhilfe-Falle landen?
            Welche Perspektiven haben die Neuen? Und wer kümmert sich? Wer integriert?

            Und wer verhindert das Einsickern von frischen Islamisten und Konsorten auf diesen Wegen? Oder umgekehrt das Rekrutieren von frischen Kräften?
            Und wie ist es mit der Integration jener, die längst hier sind, sich jedoch zunehmend abgrenzen (Thema „Parallelgesellschaften“)? Wir –als Juden- sind ja auch irgendwie „anders“, aber grenzen wir uns ab und integrieren uns nicht? Würde ich so nicht sehen. Und Halacha hat da auch eine klare Position.

            Und auch in Israel ist das (die nun angesprochenen Themen) schließlich alles nicht sehr einfach, auch dort gibt es zurecht Unmut, sozusagen mal berechtigte „Israelkritik“.
            Obgleich genau dieser Begriff natürlich erstens negativ behaftet ist von Antisemiten und zweitens für Israel selbst keine Bedeutung hat. Außer im behafteten Sinne.
            Das unterscheidet dann gewissermaßen die Könner von den Wollern.(;

            Und ob nun Beschneidung oder sonstwas, am Ende haben alle Seiten wieder DEN Schuldigen gefunden. Deshalb wünsche ich mir gerade von unserer Seite Sachlichkeit.
            Was Du, im ersten Absatz von mir hier bereits angemerkt, durchaus einbringst. 😉

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            • Wer an welcher Stelle falsche Informationen aus dem vorhandenen Material abgeleitet hat, vermag ich nicht zu sagen. Ich beobachte, dass die falschen Informationen aber dann aufs Hervorragendste weiterverbreitet werden und das Institut nicht ohne eine Arbeitshypothese ins Rennen geht.
              Ich denke, so sollte man die Sache, gerade wenn es um das Zusammenleben von Menschen geht, nicht angehen. Was wäre der Lösungsansatz?

              Ich beobachte zwei Pole, die mit der gleichen Losung an den Start gehen:
              »Der Islam ist die Antwort« – die einen meinen, der Islam (ihrer Auslegung) sei DAS Rezept zur Lösung aller Probleme. Finanziell, sexuell und gesellschaftlich. Wer sich auf diese Lösung verlässt, erhält Instant-Erlösung. Besseres Leben und so…
              und dann gibt es die (ein paar deutschsprachige, angebliche Pro-Israel Blogs sind da auch sehr rege), die alle Vorgänge in der Gesellschaft beobachten und schlussfolgern:
              »Der Islam ist die Lösung« bzw. »Der Islam!«.

              Antworten

              • Chajm, ehrlich gesagt, ich verstehe nicht recht.
                Zwei Pole (Lösungsansätze?), die beide „Islam“ zum Ergebnis haben?
                Und die Zeit ist gerade etwas knapp, daher nur kurz als Lösungsvorschlag allgemein:
                miteinander reden. Sich kennenlernen, falsch von richtig unterscheiden lernen, bzw (und/oder) sympathische Person von unsympathischer Person trennen. Ist doch immer so, wenn man neue Leute kennenlernt?
                Mag vereinfachend klingen, aber gibt es einen effektiveren Weg um Dinge zu klären?
                Die Menschen sind jetzt da, egal warum, woher usw.
                Werde mal versuchen, mir noch ein paar schlaue Gedanken zu machen zu kompliziertem Thema. 🙄
                Und jetzt noch schnell -mikerew lew- Schabat Schalom! 🙂 ))

    • Vielleicht sollte sich Mr Schneider fragen, ob sein Sender (unter eigener Teilnahme) nicht auch für ein reichlich skurriles Bild von Israel sorgt?
      Was auch reichlich skurrile Fragen ergibt, nicht wahr?

      Antworten

  4. Um nochmal was zum eigentlichen Thema in den Raum zu werfen, hier ein Youtube-Video über eine gewisse Brabara Spectre, amerikanische Jüdin, der sehr viel daran liegt, dass Europa “multikulturell werden muss” und “Juden im Zentrum dieser Entwicklung stehen”. Ob auch Israel ihrer Meinung nach “multikulturell werden muss” und was hat es eigentlich mit der Frau auf sich, spricht sie für sich selbst ? Sehr merkwürdig das Ganze. Ab 0:39.

    Antworten

    • (schawua tow.)

      Kleine Recherche erbringt solches Ergebnis:
      http://www.americanthinker.com/articles/2013/12/that_barbara_spectre_video.html

      Kurze Zusammenfassung:
      Daß sie Jüdin ist hat keine Bedeutung. Außer für jene Antisemiten, die wieder einmal den „jüdischen Kronzeugen“ fanden. Und deshalb eben dieses Video in zigfacher Ausfertigung verbreiten.

      Ausschnitte aus dem Artikel:

      „ This is what she says in the video:

      [quote]”I think there’s a resurgence of anti-Semitism because at this point in time Europe has not yet learned how to be multicultural, and I think we’re gonna be part of the throes of that transformation, which must take place. Europe is not going to be the monolithic societies that they once were in the last century. Jews are going to be at the center of that. It’s a huge transformation for Europe to make. They are now going into a multicultural mode, and Jews will be resented because of our leading role. But without that leading role, and without that transformation, Europe will not survive.”[/quote]

      […]

      This woman may simply be speaking as a Leftist or liberal; not really as a Jew.

      The fact is that if you name all the people involved in the mass immigration and multiculturalist business then, as a matter of fact, only a tiny minority will be Jews. Nonetheless, that tiny minority will be exclusively featured on all sorts of Jew-hating websites. They will be classed as the “leaders” and, basically, the sole culprits. The other non-Jewish activists will be either ignored or said to be “tools of the Jews”. Again, this conspiracy theory about the Jews is virtually unfalsifiable — just like the rest of them.
      […]
      If she’s a Leftist, then her work for multiculturalism won’t really be done as a Jew; but as a Leftist or Left-Liberal. Most Leftist Jews are not Jews in a religious sense or in a cultural sense. And, obviously, they aren’t pro-Israel either. Thus they are only Jewish by blood — just like Chomsky. And if blood doesn’t matter, as Leftists claim, then they have no right to speak for Jews, when they talk about Israel.
      […]
      But none of what I’ve said will matter in the slightest if you already hate the Jews and believe all the conspiracies. Jews who are right-wing? Who cares about them! Jews who are apolitical? Who cares! Jews who care more about their Leftism than about their Jewishness? Jews who fight against immigration and the Left? None of that will sink in to the Jew-hater’s mind
      […]
      So when Jews do good: they simply must be doing good for evil reasons.
      […]
      In the end, the Jew-hater will be left believing exactly what he believed in the first place.“

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  5. Chajm (schawua tow!)
    (4. September 2015 – 20 Elul 5775 um 13:08 Uhr.)

    „…so sollte man die Sache, gerade wenn es um das Zusammenleben von Menschen geht, nicht angehen. Was wäre der Lösungsansatz?“

    Wie gesagt,
    ich komme nicht ganz dahinter,
    wie Du die zwei Pole dahinstellst.
    Am Ende alles Islam?

    (Und wo ist „mein Pol“, da gibt’s doch neben Nord und Süd nochwas?
    Versuch der Aufklärung ist’s Leuten wie uns, nicht?
    Das Problem: wie liegen die Fakten?)

    Fand ein Interview mit Ex-Bürgermeister Buschkowsky.
    http://www.infranken.de/ueberregional/Wir-sind-stolze-Tuerken-und-Araber-Was-wollt-ihr-Deutschen-hier;art55462,1008931,C
    Mein kurzes Statement: das Zusammenleben ist doch jetzt bereits Illusion, war’s wohl die ganze Zeit. Sicher sind auch die meisten Moslems sehr gut integrierte Bürger des Staates.
    Viele jedoch nicht, und es sind dann eben viele. Nun kommen noch ganz viele dazu.
    Wer integriert sie? Wo finden sie die Infrastruktur, die sie sich wünschen? Usw.

    Noch etwas zum Schaudern wer mag?
    http://www.express.co.uk/news/world/555434/Islamic-State-ISIS-Smuggler-THOUSANDS-Extremists-into-Europe-Refugees
    Als Flüchtlinge getarnte Kämpfer des Daesh sind schon da.
    Aus dem Artikel: „ The Syrian operative claimed more than 4,000 covert ISIS gunmen had been smuggled into western nations – hidden amongst innocent refugees.

    The ISIS smuggler, who is in his 30s with a trimmed jet-black beard, revealed the ongoing clandestine operation is a complete success.

    “Just wait,” he smiled.“

    Chajm, Du merkst an, daß Falschinformation sich rasant schnell verbreitet.
    (Gutes Beispiel habe ich soeben an ‚Echtnä‘ usw gepostet, nicht?)
    Ist wohl so. Aber von welchen „Seiten“ nicht?
    Und verzeih, wenn ich scheinbar einseitige(?) Info liefere.
    Wer interessiert sich für meine Träume?

    Mein blauäugiger Lösungsansatz („miteinander reden“) mag vor Ort helfen, wird jedoch bedeutungslos sein angesichts der Dynamik, mit der wir es zu tun haben. Während die Zeitungen berichten, daß man nicht auf solche Art von Masseneinwanderung vorbereitet sei (wen wundert denn das?), und sich Furcht vor dem Chaos an die Schlagzeilen hängt, denke ich durchaus, daß gut organisiert wird. Im Hintergrund.
    Meine bisherigen Erfahrung (das Reden miteinander) bestätigt diesen Eindruck.
    Konkretes habe ich (noch?) nicht beizutragen.
    Aber ich erwähne nichts grundlos.

    Salopp.
    Die Leute flüchten vor dem radikalen Islam (bzw vor dem Krieg), so offenbar der hauptsächliche Faktor (Fluchtgrund) dahinter.
    Oder nur neben einem anderen hauptsächlichen Faktor?
    Sie werden auch angelockt, wie das Video des Bundesamtes für Migration belegt.*
    Es kommen nun sehr viele Moslems aus Ländern wie Irak, Syrien, Iran, Afghanistan, auch Afrika…
    „Auf der Flucht vor den Moslems“.
    Es kommen auch Christen.
    Traf noch keine Bahai.
    Die kenne ich noch von früher.

    [*aus dem ‚Die Welt‘-Artikel von H.M.Broder, wo der link zum angesprochenen Video zu finden ist.
    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article145576852/Wer-nur-Mitleid-empfindet-der-hat-keinen-Verstand.html
    Broders Kommentar zu dem Video:
    „Wer das Werk gesehen hat, der kann gar nicht anders, als sich sofort auf den Weg nach Deutschland zu machen.“]

    Ob dieses nun, Chajm, meine „schlauen Gedanken“ sind, wie ich ankündigte?
    Befürchte, ich werde nicht schlau aus allem, was gerade geschieht.
    Ist wohl gut für die Rentner, meinen einige…

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  6. Jetzt mal ganz im Ernst:
    Du glaubst doch wohl nicht, dass ich mir die Mühe mache, selber zu antworten, wenn Du hier lediglich Texte aus dem Internet abwirfst?

    Auch zu der Besitzerin des seltsamen Instituts: ob sie Jüdin ist? War das hier Thema?

    Googeln kannst Du offenbar selber 😉 dann kannst Du Dir auch die Antworten zusammensammeln…

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    • „…ob sie Jüdin ist? War das hier Thema?“
      Doch. Findest Du nicht? ‚americanthinker‘ stellt doch sehr plausibel dar, wie Antisemiten versuchen Juden gegen Juden auszuspielen ohne dabei ein Jota von ihrer eigentlichen Einstellung abzuweichen.
      Das ist doch direkt Thema auch des Artikels, gleichzeitig eine Antwort auf den Frager „Echtnä“.

      Chajm, auf die Gefahr hin, daß es noch etwas OT bleibt, Dein Hinweis, daß ich „selber sammeln“ kann zeigt doch ein Mißverständnis auf?
      Bin doch lang nicht fertig mit einem Urteil zum verhandelten Thema.
      Keinesfalls steige ich auf einen dieser Züge auf, nicht dem der Fremdenhasser und nicht dem der Träumer (oder Traumfabrikanten, was für beide Seiten gilt).
      Sag ich mal salopp als Träumer der eigenen Art.;-)

      Trotzdem, radikaler Islam ist das letzte, was Europa (ähnlich wie Israel) nun brauchen kann.
      Das liegt doch auf der Hand? Man sollte schon mit dem Tiger rechnen, wenn man den Dschungel betritt. Träumerei hilft bei solcher Begegnung wahrscheinlich nicht.

      Zurück zur gelebten Realität dieser Tage. Wenn ich die Leute beim Flüchtlingsheim besuche, dann werde ich freundlich begrüßt. Von alt bis jung. Zwar ist da die Sprachbarriere, manche lernen schneller, andere weniger schnell. Insgesamt aber wird kein gutes Deutsch (oder Englisch…) gesprochen und verstanden. Dafür Griechisch, Türkisch, Arabisch, Iranisch auch Albanisch … wird gesprochen. So lerne auch ich dazu.
      Wir reden miteinander. Und doch gibt es Brücken zu überwinden.

      Bin selbst nicht gerade der „Mensch mit Durchschnittserfahrung“;-) aber wie erklärt dir jemand die Situation von Krieg, von den in unmittelbarer Nähe gestorbenen Menschen durch feindliches Feuer, davon, wie man „schon tot“ war, und trotzdem überlebte wie durch ein Wunder?
      Davon, daß die Familie nach wie vor in Gefahr leben muß. Usw.

      In Israel kann man Leute mit solchen Erfahrungen öfter treffen (Cholile!), in Deutschland heute (zum Glück!) nicht so oft. Hier ist sozusagen ein Friedensparadies, mindestens auf der Fassade.
      Und die Flüchtlinge scheinen insgesamt ein gutes Bild von „den Deutschen“ zu haben, nebenbei erwähnt.

      Trotzdem ist Gespräch nicht so einfach. Es geht nicht nur um die Sprachbarriere, sondern auch um die Barrieren bei den Themen. Welten treffen aufeinander.
      Wie leicht ist es, einem Fremden (einer neuen Bekanntschaft) zu erzählen, was man in der Kriegssituation (oder sonstigen traumatisierenden Situationen) erlebte? Nicht leicht.
      Das ist kein Roman und kein Hollywood-Film (kann aber Stoff dafür sein), keine leicht zu erzählende Geschichte obwohl sie im Herzen brennt. Es ist das, was manche dieser Leute mitbringen. Was manchen von ihnen den Schlaf raubt und sehr zu schaffen macht…
      Das kann man nicht ohne entsprechende Erfahrung verstehen bzw nachvollziehen.

      Für mich ist’s schon eine Freundschaft (neben Bekanntschaften) geworden. Was in Israel geht, es geht auch in Deutschland: arabisch-jüdische Freundschaft. Wir sind Menschen.

      Der andere Teil derselben Realität: „die Neuen“ und die „Alteingesessenen“ betrachten sich gegenseitig eher mit Skepsis. Das ist wohl nicht so schwer nachvollziehbar, denn neu ist die Situation für alle.
      Gespräche finden nicht sehr viele statt, soweit mir bekannt. Vielleicht auch eine Sache von Mentalität?
      Die einzigen Deutschen die daher kommen bringen hin und wieder Sach-Spenden.
      Was dann so geredet wird weiß ich nicht.

      Ansonsten sind es scheinbar nur Leute mit Migrationshintergrund (inklusive mir), die das Gespräch suchen, die weniger Berührungsängste (oder wie auch immer) haben.

      Wenn ich dann hier links poste, die scheinbar einseitig sind, so habe ich dennoch meine persönliche Einstellung und Erfahrung. Und versuche trotz allem auch der Sachlichkeit gerecht zu werden.
      Es ist nicht mein Ansinnen bei den „Rechten“ nach Freunden zu suchen, es ist jedoch ungerecht, alle Skeptiker als „rechts“ zu brandmarken. Was soll denn das für ein Stil sein?

      Und Angriffe auf Flüchtlingswohnheime sind nicht nur Schandtat, sondern bleiben mit Motiven wie Fremdenhaß oder “Regierungskritik” erst recht Schandtaten.
      Das braucht man nicht warum auch immer tolerieren.

      Nu, vollkommen gleich welches Land, welche Leute usw, immer gibt es welche, die sich zu schlechtem Handeln entscheiden, andere für gutes Handeln, die meisten wollen einfach ein gutes Leben.
      So auch die Flüchtlinge.

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