Noa(c)h

Ein Old School Bibelfilm? Willkommen zurück in den 60er Jahren!

Darren Aronofsky (Black Swan hat er gemacht, oder The Fountain) hatte das irgendwie nicht im Sinn, als er »Noah« drehte. Meint man jedenfalls, wenn man den gewaltigen Trailer sieht.
Die Handlung dürfte (hoffentlich) bekannt sein. Deshalb kann man sich auf die Umsetzung konzentrieren und schauen, was er aus dem Stoff gemacht hat.
Sind jüdische Elemente drin, oder ist die Geschichte platt erzählt? Im Trailer jedenfalls kann man schon eine gewisse Tendenz zur Orientierung am tatsächlichen Text erkennen. Da ist kein überdimensioniertes Boot unterwegs (wie dieser Unsinn hier), sondern tatsächlich ein Tewat Noach, ein großer Kasten. Dann regnet es nicht einfach nur stark, sondern ganz textsicher öffnen sich auch die Schleusen der Tiefe schleudern in den Himmel. Sieht toll aus. Mehr kann man noch nicht sagen und ist auf den Trailer angewiesen, oder den Cast. Es gibt eine Figur namens Samyaza. Ein Hinweis, dass man sich auch mit dem Buch Henoch befasst hat. Brian Godawa schreibt in seinem Blog hingegen (er las offenbar das Drehbuch), man solle nicht zuviel erwarten.
Anthony Hopkins hat Aronofsky eingespannt, Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson und Logan Lerman. Die bewegen sich in einer Bildwelt, die ein wenig an 300 erinnert. Dazu jede Menge Tiere, wie man im Trailer bestaunen kann. Alle computeranimiert.

Am Ende des Trailers heißt es »Written by Darren Aronofsky and Ari Handel« und der Zuschauer könnte denken »Von wem war die Geschichte gleich?l«

Der Film soll am 27. März 2014 in die Kinos kommen – dann wissen wir mehr.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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