Artikel

Rund um Pessach

Pessach Seder 5769

In den vergangenen Jahren gab es hier schon einige Beiträge zu Pessach. Einige sind möglicherweise auch heute noch interessant. Deshalb hier eine kleine (kommentierte) Liste derjenigen Einträge, die einen Aspekt von Pessach beleuchten – die Beiträge mit den Grüßen zu Pessach verlinke ich natürlich nicht:

Artikel

Schomre Hadas Antwerpen

Die Israelitische Gemeinde Antwerpen Schomre Hadas ist eine von zwei großen Gemeinden Antwerpens. Zahlreiche kleine Gemeinden und Gruppen gibt es außerdem. Für irgendwie observante Juden aus dem Ruhrgebiet und Düsseldorf, war Antwerpen lange Zeit die erste Wahl, wenn man auf eine funktionierende jüdische Infrastruktur zugreifen musste. Mittlerweile gibt es jedoch auch koschere Geschäfte in Düsseldorf und Dortmund. Allerdings keine Geschäfte für jüdische Bücher, die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und einfach mal eine jüdische Zeitung einzupacken, in die koschere Bäckerei zu gehen, oder einfach mal an einem Werktag zum Morgengebet zu gehen. Erst seit neuestem tut sich ein wenig. Aber die Infrastrukturdichte von Antwerpen wird unerreichbar sein.

Schomre Hadas hat einen kleinen filmischen Einblick angefertigt, der Behind the Scenes heißt und die Gemeinde vorstellt:

Das Video ist in flämischer Sprache. Wer kein Ohr für die Sprache hat, ist also auf die visuellen Eindrücke angewiesen und auf die Erklärungen von Rabbi Schmahl. Kleiner Störfaktor in dem Video ist die Musik.

Artikel

Bimah

Old Jerusalem Hurva Synagogue Bimah
Die Bimah in der Hurva Synagoge: By Utilisateur:Djampa – User:Djampa (Own work – Travail personnel) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Die Bimah befindet sich in Deutschland bei nicht wenigen Syangogen vorne. Direkt vor dem Schrank, in dem die Torahrollen aufbewahrt werden. Das ist für Gäste ein false friend, wie das im Bezug auf Sprachen heißt: Etwas, was so ähnlich ausschaut, wie eine Sache, die man kennt. Also wird die Bimah nicht selten als Altar bezeichnet.
Diese Raumaufteilung geht auf die Anfänge des Reformjudentums zurück und ist aus mehreren Gründen nicht sonderlich optimal. Die Aufmerksamkeit und der Fokus dürfte bei einer Torahlesung inmitten der Menge etwas größer sein, als ein Ereignis, welches irgendwo vorne stattfindet. In einigen neueren Synagogen wurde dies (wieder) berücksichtigt. So etwa in Bamberg, Dresden oder Bochum.

Eine ausführliche Darstellung ist diese Woche in der Jüdischen Allgemeinen zu finden, den Text findet man hier.