Artikel

Historischer Tag für Palästinenser?

UN Teilungsplan von 1947

UN Teilungsplan von 1947

Die Palästinenser im Westjordanland haben, aus ihrer Sicht, viel erreicht. Ein historischer Moment (wie hier, hier, hier und hier etwa zu lesen ist) ist es aber nicht!

Nicht weil ich ideologisch verbissen die Anerkennung verneinen würde, sondern weil es schon die zweite Anerkennung als Staat ist. Eine Tatsache die man heute gerne mal unter den Tisch fallen lässt.
Der UN-Teilungsplan, der am 29. November 1947 verabschiedet wurde, also auf den Punkt genau 65 Jahre zuvor, schuf bereits einen tatsächlichen palästinensischen Staat aus dem Nichts. Denn bis 1946 war das Land noch britisches Mandatsgebiet. Bevor die Briten kamen, gehörte es politisch zum osmanischen Reich.
Als dann aber der Staat Israel seine Unabhängigkeit ausrief, wollte man die Gunst der Stunde nutzen und den neuen Staat (auf Grundlage des Teilungsplans) und seine Bevölkerung vernichten. Die Niederlage der vereinigten Armeen schuf die Grundlage für die heutige zerfahrene politische Situation. Inklusive der Flüchtlingsfrage. Vergessen wir nicht, dass vor 65 Jahren der Pfad Richtung Frieden und Einigung schon hätte eingeschlagen werden können.

Artikel

Und jetzt Ungarn?

Es gibt Phrasen, die sind reines sprachliches Füllmaterial, so etwa wie die Menschen da abholen wo sie sind, wir dürfen uns keine Illusionen machen, oder Das ist von zentraler Bedeutung. Man kann auch einfach sagen 1 plus 1 sind 2 das ist auch immer richtig oder man sagt ehrlicherweise auch mal Ich weiß auch nicht genau was ich sagen soll.
Eine solche kuschlige, wohlige, vollkommen inhaltslose Phrase ist Nie wieder! die gerne zu Gedenktagen hervorgezaubert wird. Sie kostet nichts. Wenn alle ihre Transparente eingerollt haben, geht alles weiter wie bisher. Das betrifft tragische und durchaus vermeidbare Ereignisse, wie Darfur oder hier praktisch vor der Haustür: Srebrenica.
Aber schalten wir mal einen Gang zurück. Es gibt aktuelle Ereignisse die staatliche oder gesellschaftliche Ausgrenzung erkennen lassen und deshalb von den Nie wieder Sagern eigentlich angegangen werden müssten. Sprechen wir nicht wieder von den Anti-Beschneidungsaktivisten (deren beliebteste Phrase Gerade wir als Deutsche) oder den antizionistischen Friedensaktivisten (deren beliebteste Phrase Gerade wir als Deutsche). Jetzt kommt ein weiterer Punkt auf die Liste der Untätigkeiten: Ungarn. Ein europäisches Land, fast ein Nachbarland. In Ungarn häufen sich die besorgniserregenden Vorkommnisse derzeit (der Pusztaranger zählt einige Ereignisse auf, wer Ungarisch kann, kann aus erster Hand hier eine Chronologie einsehen). Die neueste Idee der ungarischen Jobbik Partei ist die Erfassung der ungarischen Juden. Im ungarischen Parlament darf ein Abgeordneter dieser Partei Juden eine Gefahr für die nationale Sicherheit nennen. Natürlich folgenlos (die Frankfurter Rundschau berichtet über die Folgenlosigkeit). Zudem ist die Zunahme antisemitischer Straftaten (und auch gegen Roma) mehr als besorgniserregend. Wäre nicht schlecht, wenn da nun mal etwas passieren würde.

Artikel

Tragischer Streit

Eine Nachricht aus einem regionalen Nachrichtenportal wäre fast wieder in der Versenkung verschwunden, dabei darf man ruhig einen kurzen Blick darauf werfen:

Hungerstreik vor der Synagoge in Koblenz – russische Juden kämpfen um ihr Recht in der jüdischen Gemeinde.

so die Überschrift der Meldung im Portal (hier) und tatsächlich kann man aus dem Beitrag nur erahnen, worum es geht: Ein Gemeindemitglied der Gemeinde Koblenz ist in den Hungerstreik getreten. Sein Ziel ist, wie es im Artikel heißt, Rechtspflege. Ein Gemeindeinterner Streit, der interessant ist. Um Fakten zu sammeln, lohnt ein Blick in die Jüdische Allgemeine aus dem vergangenen Jahr: Die Gemeinde hatte 2011 genau 968 Mitglieder. Davon durften 238 an der Vorstandswahl teilnehmen. Nicht weil die Gemeinde so einen hohen Anteil an Jugendlichen unter 18 hat, sondern weil nur deutsche Staatsbürger an den Vorstandswahlen teilnehmen können (aktiv und passiv). Das wurde, so der Bericht von verschiedenen Instanzen scharf verurteilt.
Jetzt trat also ein Gemeindemitglied in den Hungerstreik. Das ist tatsächlich eine tragische Entwicklung. Ein hoher Preis und die Frage sei erlaubt, ob es sich wirklich richtig lohnt? Wenn 730 Mitglieder etwas anderes wollen, könnten sie schon etwas eigenes organisieren?

Artikel

Nasir

Talmud Bawli Traktat Nasir Nasir – damit ist hier kein arabischer Vorname gemeint, auch wenn es sich so anhört. Es geht um den jüdischen Nasir.
Das ist doch ein Phänomen aus grauester Vorzeit, dachte ich. Und wann immer der Nasir irgendwo genannt wurde, entweder jährlich wiederkehrend in der Torah, oder irgendwo als Begriff in Mischnah oder Talmud, dachte ich an langhaarige Asketen und hatte einen Sadhu vor Augen. Nur sehr viel weniger bunt.
Wenn man sich jedoch ein wenig ausführlicher damit beschäftigt, ist es nicht uninteressant und theoretisch (!) auch ein heute lebbares Modell. Allerdings mit anderen Einschränkungen, als man vielleicht meinen könnte.
Zumindest ein prominenter Rabbiner entschied sich für diese Variante des Lebens. Alle Aspekte habe ich in einem Artikel für die Jüdische Allgemeine skizziert. Der Artikel ist hier vollständig lesbar.

Artikel

Chabad jetzt auch im Ruhrgebiet

Chabad macht nun den Sprung von Düsseldorf ins Ruhrgebiet. Lange Zeit hatte es den Status eines Gerüchts, nun aber ist es sicher, dass Rabbi Vilenkin und seine Frau in Dortmund schon im November/Dezember aktiv werden und Rabbi Schmuel Aranoff wohl im Dezember das Chabad-Zentrum in Essen eröffnet.

Das bedeutet noch mehr Dynamik im Ruhrgebiet und macht es dem Beobachter noch schwerer, die Zusammenhänge zu verstehen:
In Dortmund ist eine weitere Gruppe ein Novum, in Essen gibt es neben der Gemeinde bereits heute eine orthodoxe Gruppe außerhalb der Jüdischen Kultusgemeinde vor Ort und hat mit dieser nicht viel zu tun. Diese Gruppe wird wiederum vom neuen Netzwerk Bund Traditioneller Juden unterstützt. In diesem wiederum ist der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen aktiv. In Gelsenkirchen wiederum trifft sich der Minchah-Schiur, der aber die Infrastruktur der Jüdischen Gemeinde nicht nutzen kann/darf.
Wenn Konkurrenz wirklich das Geschäft belebt, dann wird das Ruhrgebiet, trotz sinkender Mitgliederzahlen, eine lebendige Region.

Artikel

Piraten, Volkstrauertag und Gaza

Man kann angesichts der medialen Lage und der Darstellung Israels in der Öffentlichkeit wohl nicht mehr verlangen, dass der durchschnittliche Leserbriefschreiber und Onlinezeitungskommentator sich irgendwie differenziert äußert oder Empathie empfindet. Bevor man einwendet, er empfinde doch Empathie, aber eben für die Leute in Gaza, muss man direkt vorweg nehmen: Nein. Er empfindet vor allem etwas gegen Israel. Punkt. Sonst würde ihn das Leid der Menschen in Darfur, Syrien oder sonst irgendwo auf der Welt auch bewegen oder interessieren.

Von den Volksvertretern hingegen erwartet man differenziertere Stellungnahmen. Dietmar Schulz Abgeordneter des Landtages in Nordrhein-Westfalen (und übrigens auch Jurist) erfüllt diese Erwartung nicht so richtig. Er twitterte zu einer Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag:


Kurzum: Wir weinen hier um die Juden und die bomben fleißig.
Eine Schlussfolgerung liegt nahe und muss an dieser Stelle wohl nicht extra gezogen werden.
Nahezu überflüssig zu erwähnen, dass der Mann Abgeordneter der Piraten ist.
Vielleicht sollte die Bundeszentrale für politische Bildung den neuen Abgeordneten mal ein kleines Paket an Basisinformationen schnüren?

hat tip an Orden des Leibowitz

Artikel

Das Ende des Geduldsfadens

Definitiv ist nun der Geduldsfaden gerissen. Nachdem 2008/2009 Israel auf den massiven Beschuss aus Gaza reagierte und Bodentruppen einsetzte, wurde zwar die Anzahl der Raketen und Mörsergranaten kleiner als in den Jahren zuvor, aber die Tendenz stieg neuerlich wieder.
Übrigens: Als im Oktober syrische Granaten in der Türkei niedergingen, war die Hysterie groß.
In ähnlichen Situationen rät die Weltöffentlichkeit Israel zur Besonnenheit. Dabei gingen dort seit 2001 etwa 13 000 Flugkörper nieder:

Anzahl der Raketen die auf Israel abgefeuert wurden

Anzahl der Raketen die auf Israel abgefeuert wurden – seit 2001


Zuletzt also mit steigender Tendenz. Was für ein Signal soll das aussenden? Es ist natürlich eine Aufforderung zur Handlung, eine beständige Provokation an die Adresse Israels. Möglicherweise gerade mit dem Ziel, Israel zu einer Reaktion zu zwingen. Wohl wissend, wie die Medien der Welt auf die Verteidigung Israels reagiert. Ein Kalkül dessen Rechnung natürlich die Bevölkerung Gazas zahlt. Deren Schicksal muss freilich den Plänen der Regierenden in Gaza untergeordnet werden. Tote Palästinenser verkaufen sich für die Propagandamaschine gut. Jedenfalls besser als die schiitischen Muslime, die durch die Hand anderer Muslime starben.

Und so eröffnete Israel nun tatsächlich Kampfhandlungen seinerseits nach einer Zeit der Geduld, die für die betroffenen Bewohner Israels zermürbend war.
Wo? Auf twitter scheinbar. Dort wurde die Aktion angekündigt:

und auch der Name der Aktion veröffentlicht:

Pillar of defense in englischer Sprache und Amud Anan in hebräischer Sprache. Ein Begriff den religiöse Leute schnell zuordnen können. Gemeint ist damit die Wolkensäule aus dem zweiten Buch Mosche, Kapitel 13 und 14 (Beschallach):

Und der Engel G-ttes, der vor dem Heere Jisraels herzog, brach auf und trat hinter sie; und die Wolkensäule brach auf von vorn und stellte sich hinter sie.
Und sie kam zwischen das Heer der Mitzrim und das Heer Jisraels, und sie wurde dort Wolke und Finsternis, und erleuchtete hier die Nacht; und so nahte jenes diesem nicht die ganze Nacht.

Eine Wolkensäule, welche die Kinder Jisraels beschützte und sogar die Steine und Pfeile der Ägypter, der Mitzrim, abwehrte, so kommentiert Raschi diese Stelle jedenfalls weiter. Hört sich zunächst pathetisch an, stellt aber einen interessanten und naheliegenden Zusammenhang her. Jedenfalls einen klareren als Pillar of defense.

Und im Gegensatz zur eigenen Administration, sorgt sich die Tzahal um die Zivilbevölkerung Gazas und fordert sie auf, von den Einrichtungen der Hamas fern zu bleiben. Dieses Mal reicht die Unterstützung für Israel sehr weit, auch in die progressiveren Lager hinein. JStreet ist dabei und auch die Union for Reform Judaism versichert ihre Solidarität. Die Orthodox Union steht ebenfalls nicht zurück.
Nun blicken alle gespannt auf Israel. Die einen, weil sie ihre vorgefertigten Worthülsen endlich rausfeuern möchten (Gewaltspirale, Eskalation, Auge um Auge, Unverhältnismäßigkeit der Mittel) und ihren Hass abfeiern möchten. Die anderen, weil sie sich um die Menschen sorgen. Aufrichtig.

Artikel

drauf – ab

Christuskirche-bochum-nachts Es war möglicherweise eine putzige Szene: Ein Pfarrer verhüllt ein Kreuz. Das Kreuz steht auf dem Altar in der Bochumer Christuskirche. Ein zweiter Pfarrer kommt hinzu und entfernt die Verhüllung wieder.
Dann wieder: Drauf – ab, drauf – ab, drauf – ab, drauf – ab. Bis einer der beiden das Symbol ihres gemeinsamen Glaubens in der Ecke abstellt.
Was kratzt uns das? Juden waren in der Kirche! Also zumindest jüdische Musiker. Also vermutlich einer. Dass jüdische Zuhörer beim Konzert zugegen waren, darf angezweifelt werden. Die Veranstaltung befand sich weit außerhalb dessen, wofür sich Schmuel Normaljude so in seiner Freizeit interessiert. Jüdische Orgelmusik unter dem Titel Jewish Prayer in der Biennale: Musik und Kultur der Synagoge. (Ankündigung hier). Irgendwie sperrig und akademisch. Wohl dem Thema Orgelmusik ist es zu verdanken, dass die Auftaktveranstaltung einer Reihe, die sich mit jüdischer Kultur auseinandersetzen will, in einer Kirche stattfindet. Die Veranstaltung hat dementsprechend auch inhaltlich nicht Furore gemacht, sondern durch ihre Begleitumstände.
Bei dem Thema der Biennale wundert es natürlich noch mehr, wenn man sich vorher nicht über den gastgebenden Raum Gedanken gemacht hat und demonstriert, wie wenig Souveränität man im Umgang mit den Symbolen der eigenen Religion hat. Was werde die Menschen erwarten, wenn sie in die Christuskirche zu einem Konzert kommen sollen? In einer Kirche erwartet man üblicherweise die Einrichtung einer Kirche und wer damit ein Problem hat, wird wohl zuhause geblieben sein. Alle anderen werden darauf geachtet haben, in welche Richtung sie beim Binden der Schuhbänder gekniet haben
Wichtiger scheint also zu sein: Welches Bild haben die Kontrahenten also vom Judentum und von Juden?
Vielleicht: Man selber ist vorauseilend tolerant und planiert den Weg für Juden, die in die Kirche als Raum kommen (sollen) und dort offenbar die Ansicht eines Kreuzes nicht aushalten können (sind also besonders empfindlich oder intolerant?). Oder: Wir veranstalten ein Konzert im Themenkomplex jüdische Musik und veranstalten es in einer Kirche. Das müssen die schon wegstecken können. Man weiß es nicht. Es ist bemerkenswert, dass es Ärger gibt, sobald sich Dritte über das Judentum Gedanken machen, statt mit diesen vielleicht einfach mal zu reden. Was halten Sie, was haltet Ihr davon? Aber es werden wohl nicht so viele dort gewesen sein

Interessant übrigens auch die Überschrift der berichtenden Lokalzeitung Verhülltes Altarkreuz bei jüdischem Konzert erhitzt Gemüter Wann ist ein Konzert jüdisch?

Artikel

Rasant

Formulieren wir das mal mit politischem Vokabular: Wenn wir die Statistik der Juden betrachten, die Mitglieder einer jüdischen Gemeinde sind, müssen wir von einem deutlichen Negativwachstum sprechen. Die Rede ist nur von einem Prozent, aber in absoluten Zahlen ist es beeindruckender: Eine mittlere Gemeinde geht nun jährlich verloren. Von 104.024 im Jahr 2010 auf 102.797 im Jahr 2011. 2012 wird sicher den Trend nicht abschwächen:

Mitgliederentwicklung der Jüdischen Gemeinden in Deutschland

Mitgliederentwicklung der Jüdischen Gemeinden in Deutschland

Die Frage ist, ob die 100.000 Marke schon 2012 im negativen Sinne geknackt wird. Eine Wendung wird eher nicht eintreten, wenn man sich die Altersstruktur der Gemeinden von 2010 anschaut:

Wenn man den Prozess für einen Landesverband betrachtet, werden die Zahlen noch deutlicher. Westfalen-Lippe bietet sich an, weil er einige größere und kleinere Gemeinden im städtischen Umfeld umfasst, einige eher im ländlichen Randbereich und eine Gemeinde in einer absoluten Insellage (Münster):
Von 7008 Mitgliedern im Jahre 2009 auf 6789 Mitglieder im Jahre 2011. Vom Jahr 2009 auf das Jahr 2010 gab es ein negatives Wachstum von einem Prozent. In der Folgeperiode sogar von zwei Prozent. Rasant also. Für andere Landesverbände und Gemeinden nachzulesen in der Statistik der ZWST.
Wie wird es also weitergehen? Werden sich kleinere Gemeinden halten können? Welche, die vor wenigen Jahren erst gegründet wurden?

Sergio Della Pergola, Bevölkerungswissenschaftler an der Hebräischen Universität in Jerusalem, schätzt mit Blick auf die derzeitige Entwicklung des europäischen Judentums, dass über kurz oder lang nur noch Gemeinden mit rund 4.000 Mitgliedern eine realistische Überlebenschance haben. Bezogen auf Deutschland hieße dies: Lediglich Gemeinden wie Berlin, Frankfurt, München, Düsseldorf, Hannover und Köln wären auf der sicheren Seite. Julius H. Schoeps, Jüdische Allgemeine vom 19.11.2009

Einige Juden sind nicht in der Statistik erfasst. Wenn sie, aus verschiedensten Gründen, nicht Mitglieder einer jüdischen Gemeinde sind, dann tauchen sie auch nicht auf. Oder wenn die Gemeinde nicht Mitglied im lokalen Landesverband ist und somit auch nicht durch den Zentralrat der Juden in Deutschland repräsentiert wird. In Berlin leben vermutlich und ungefähr 18.000 Israelis. Die wenigsten dürften Mitglied der Gemeinde sein. In anderen großen Städten Deutschland trifft man zuweilen Israelis die länger in Deutschland sind, aber nicht Mitglied der örtlichen Gemeinde. Im Oktober hat sich übrigens ein Artikel in der Jüdischen Allgemeinen mit dem Phänomen beschäftigt (hier).