Zwei Seiten täglich

Steinsaltz Talmud Cover In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen führe ich (wie hier) in das Konzept des Daf Jomi ein und stelle die zwei Talmud-Ausgaben vor, die für den Leser geeignet sind, der sich über einen Kommentar und eine Verständnishilfe nähern möchte.
In Frage kommen also nur die Ausgabe von ArtScroll und von Koren, wobei mir nach häufigem Vergleichen die Ausgabe von Koren mehr zusagt. So verzichtet ArtScroll auf ein vokalisiertes Wilna-Blatt und bläht den Umfang der Bände, durch die mehrmalige Wiedergabe des klassischen Blattes auf jeder Doppelseite, doch erheblich auf. Koren ist hier ein Risiko eingegangen und hat die Frage nach der Wiedergabe des Originaltextes mutiger gelöst (wie hier schon beschrieben worden ist). Ideal ist es natürlich, beide im Zugriff zu haben, aber privat kann man sich das vermutlich kaum leisten.

Der Artikel ist vollständig hier zu finden.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hey, Chaim,
    was kostet die ausgabe?
    gibt es auch einzelne Baende fuer sich zu kaufen?
    was kostet der erste band?
    wie kann man ihn erwerben, bzw. kann man ihn auch von israel aus bestellen, oder ist dann evtl. der transport zu teuer?
    all das wuerde ich gern wissen, und danke dir im Voraus, wenn du das fuer mich rausfindest.
    shababat shalom
    Noa

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  2. hey, toll, mamash bei mir um die ecke…
    danke dir.
    ist aber alles auf englisch oder??
    dir einen guten Shabbat.
    falls du mal wieder im land sein solltest, koennen wir unser Treffen (vielleicht bei einem Cafe…) ja doch mal verwirklichen, in Dtland hat es ja irgendwie nicht geklappt.
    Noa

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  3. wwarum verzeihung. Du bist daran nur zu 50%beteiligt, das andere Verzeihung (50%) liegt bei mir. Also zurueck – verzeihung.!!
    Ja, manchmal soll es im Land sein.
    Ich habe eine Freundin, seit 2008, die ich noch nie in Deutschland getroffen habe, sie wohnt am Bodensee, ich wohnte in Dortmund und Duesseldorf. Wir haben uns immer nur in Jerusalem getroffen. Auch wir hatten den Einruck, das soll so sein.
    Also – meld dich einfach, falls du “vorbeikommst”. 🙂
    bis dahin geniesse ich weiter deine Beitraege.
    Shabbat shalom! Chodesh tov
    Noa

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    • Die App wurde für den Sommer angesagt. Noch findet man nichts. Lediglich ArtScroll hat vorgelegt: http://itunes.apple.com/us/app/artscroll-digital-library/id536661409?ls=1&mt=8 Das eröffnet ein Argument für Print: Man zahlt für die digitale ArtScroll Ausgabe $799.99, wenn man alle Bände lesen will (sie sind einzeln erhältlich). Aber ohne iPad stehst Du auf dem Schlauch. Wer zu einem Android-Gerät wechselt, kann das teuer erworbene Wissen nicht nutzen.

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      • Also, wenn überhaupt, ist mir die Koren lieber. Und das mit der App wird dann nicht nur geldsparend, sondern vor allem platzsparend. Und mit der Bindung an ITunes, die kann man, nicht zur unlauteren Vervielfältigung, sondern zur Sicherung und zum arbeiten am Rechner selbst, wahrscheinlich umgehen. Es gibt ja den Druckbefehl, und da kann man eingeben, dass man das ganze nicht an den Drucker schickt, sondern als PDF speichert. Und die PDF kann man dann immer überall lesen.

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