8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ha, witzig, dazu faellt mir ein, dass mich meine aeltere Tochter (damals 29) mal begleitet hat in die Synagoge, staendig mit aufgerissenen Augen dasass und spaeter zu mir sagte: Mama, das ist ja nicht zu glauben, wie es hier “zugeht”, ihr singt und klatscht ja, und singt sogar “lalala…” ohne Text, der Sohn des Rabbiners flezt sich auf dem Stuhl und schlaeft ein, die Menschen gehen herum und reden miteineander! Wie “normal” das hier ist. So gar nicht wie in der Kirche! Herrlich!
    Noa

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  2. wie in der Kirche ist eine überraschende Aussage für eine Jüdin. Aber sie wird ihre guten Gründe haben.

    Da es sich um eine Kindergruppe handelt, würde ich sagen, daß die Aufforderung der Mutter übertrieben erscheint, wo, wenn nicht unter Kindern, sollte ein Kind kindlich sein? Nicht, daß ein Kind nicht sowieso Kind bleibt, komme was wolle.
    Sollte es sich jedoch um einen feierlichen Anlaß handeln, dann wäre es eine angebrachte Anweisung.
    Ist doch so wie mit dem Schockeln 😉
    Was nutzt das Ruckeln, wenn die Bewegung nur äußerlich stattfindet?

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  3. Irgendwo fehlen mir die Worte. In allen Synagogen, die ich kenne, außer denen in Jerusalem (da habe ich keine Kinder gesehen!), gab es kein Problem, wenn Kinder etwa durch die Synagoge robbten oder unter der bimah durchkrabbellen, vorausgesetzt, sie war hoch genug. So haben die Kinder zunächst spielerisch die Synagoge als “ihren Ort” erobert. Der Rest kam dann später, wenn die Kinder alt genug waren, zu begreifen. Alles sonst wäre nicht kindgemäß gewesen.

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