Für die zehn Tage: Avinu Malkejnu

In den Tagen vor den Rosch haSchanah gab es hier eine ganze Reihe von Musik-Videos für Rosch haSchanah. Während der gesamten Hohen Feiertage begegnet einem immer wieder Avinu Malkejnu. Die traditionelle Variante gab es hier zu sehen. Menachem Weinstein hat diese Melodie zwar auch verwendet, aber etwas zeitgemäßer ins Bild gesetzt:

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Shana towa; ich liebe dieses Lied und den Inhalt!
    Die Interpretation, der rap-Anteil, ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Text bleibt, das ist wichtig. Habe irgendwann einmal versucht, eine schlichte, traditionelle Studio-Version im internet zu finden, leider erfolglos. Diese hier entspricht nicht ganz meinem Geschmack; Rap ist Rap, und awinu malkeinu ist einzig. Wie dem auch sei, Danke.
    Gerade momentan ist genau dieses Lied eines, das ich öfters für mich singen werde, und wie es ganz zufällig noch zur Zeit paßt! In diesem Lied bin ich Kind, Sein Kind. Ich fühle mich machtlos gegenüber bestimmter Ereignisse derzeit, aber geborgen in Seinem Angesicht.
    Chatima towa, schalom.

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      • genau Chajm – it’s a matter of taste! Na ja, Rap mit Kippa und Tallit Katan scheint aber irgendwie gut anzukommen bei den Kids! Vielleicht war gestern auch deshalb die Synagoge rammelvoll (auch mit Youngsters!), oder gibt’s dafür eine andere Erklärung? 🙂

        Shalom!

        Miles

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          • Genau, Chajm, es ist bestimmt ein lokales Phänomen! 12 Leute sind aber echt etwas mager, sogar nach meinen eher bescheidenen Massstäben!
            Ich selbst habe Jom Kippur übrigens in einer Synagoge in Bucharest verbracht. Wow! Rappelvoll war es! Alle Sitzplätze belegt und auch die Gänge waren verstopft mit so um die 200 Leuten. War gar nicht so schlecht, auch wenn es wieder mal so endlos lang gedauert hatte. Tja, an den Hohen Feiertagen brauchen wir halt immer Zeit, Geduld und vor allem viel Sitzefleisch! 🙂

            Shalom

            Miles

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              • yup, Chajm, dort tobt tatsächlich das jüdische Leben; und nicht nur die Scheintoten, wie in Zürich, gehen dort in die Synagoge; auch die Jugend kommt! Spitze!
                Ausserdem absolut korrekt: Erwin ist schon ein Supertyp! 37 jahre jung und schon Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Bucharests. Einfach klasse, ihn in seiner charmant, dynamischen Art auf der Bima in Aktion zu sehen. Und das Beste ist: nach dem G*ttesdienst qualmen wir in einer stillen Ecke auch schon mal zusammen eine Zigarette; ganz eimlich still und leise, so dass uns bloss kein Orthodoxer sieht! 🙂 Tja, so macht es echt richtig Spass, Jude zu sein! 🙂

                Shalom

                Miles

  2. Pingback: Wall Street Kol Nidrej | Chajms Sicht

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