Angst? Ich?

Fear of G-d

Von der Urgroßmutter meiner Frau erzählt man sich, sie sei regelmäßig in die Synagoge gegangen. Ja, es waren andere Zeiten damals. Man ist bei jeder Gelegenheit in der Synagoge gewesen. Aus Angst. Man hatte Angst, es sich mit Gtt zu verscherzen, oder manchmal mit den Nachbarn. Die waren erstaunt, wenn man nicht ging und fragten nach.

Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen hier

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

29 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Und ich habe Angst davor, dass Otto-Normal-Goi eine Dame, die sich mit dem Namen eines hinduistischen Goetzen ansprechen laesst, die es mit Znius offenbar nicht besonders eng sieht, die nach einem Aufenhalt in einem Kloster in Jerusalem zum Judentum uebergetreten zu sein behauptet, tatsaechlich fuer juedisch gehalten wird…

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  2. Resch Lakisch: Unter deinem Volk, sind auch die einfachen Leute (wörtlich leere, also diejenigen, die als leer betrachtet werden) voller Mitzwot, wie der Granatapfel Kerne hat. Schir HaSchirim Rabbah 6, 17 und Sanhedrin 37a… bevor wir hier die Observanz dritter ernsthaft diskutieren… unter einem Artikel der das parodiert…

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  3. @Chajm: Resch Lakisch bezog sich, wie Du so schoen zitierst, auf Mitglieder Seines Volkes. Bisher habe ich wenig Veranlassung, sie dazu zu zaehlen. Das war ja gerade meine Aussage oben.
    BTW, dieser Spruch mit den Rimonim kommt im Bawli mindestens ein halbes Dutzend mal vor, nicht bloss in Sanhedrin.

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  4. @Yankel
    Das war selbstverstaendlich ironisch gemeint. Natuerlich duerfen Juden Trottel sein. Ich kenne sogar ‘ne ganze Menge juedische Trottel. 😀

    Im uebrigen glaube ich auch, das die Person keine Dikussion wert ist.
    Es haben sich schon ganz andere Trottel zu Juden erklaert.

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  5. @SG:
    mein hochgeschätzter Freund! Ich lese Deine Beiträge ja schon seit längerer Zeit und kann Dir wirklich versichern, Du bist weit jüdischer als mancher Jude! 🙂 Briss hin, Gijur her! 🙂

    Shalom!

    Miles

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  6. @Miles
    Ich bekenne mich schuldig: Juedischer Trottel! 😀
    Wenn auch (bisher) nicht so trottelig, sich (absichtlich) lebendige Tiere in den Mund zu legen (oder was diese Primitiven da im Urwald sonst noch so treiben).
    Das erinnert mich gerade irgendwie an einen Satz von Cartman aus South Park: “Kyle, immer wenn ich gesagt hab, du bist ‘n kleiner dummer Jude, hab ich’s nicht so gemeint. Du bist kein Jude!” 😉

    Sof Shavu’ah tov!

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  7. @Yael Das sind ja alles Informationen… 😉
    Unterm Strich darf man einfach nur festhalten: Ganz gleich vor welchen Rabbinern man gestanden haben mag, welcher Strömung sie angehört haben, eine gewisse Haltung dem Leben gegenüber wird von den meisten Strömungen verlangt. Das unbekleidete Herumspringen gehört sicher nicht dazu…

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  8. Ich weiß nicht, ob der Giur, wenn er denn wirklich stattgefunden hat, nicht nur für sie ein Spaß war, denn sie knutsche vor der ganzen Welt, zeigte ihren Körper mehr als sie musste, der Schabbat im Dschungel ist auch unmöglich und so vieles andere, bei dem ich denke, dass der Giur nicht so ganz ernst gemeint gewesen sein kann.

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  9. @Chajm:
    super, danke – wirklich interessant! Also, ganz ehrlich, ich bin von der Dame schon irgendwie schwer beeindruckt! Wow, zwei ganze Jahre in Israel zu verbringen, Torah-Studium in Jerusalem, dort eine orthodoxe Konversion hinzulegen plus ein flüssiges Hebräisch mit charmanten Deutschakzent draufzuhaben (hab’s irgendwann mal in der Glotze mitbekommen)! Donnerwetter, da kann sich so manche Jüdin, die als solche geboren wurde, eine dicke Scheibe von abschneiden! Indira, find’ ich gut! Dschungel hin, Jay her! 🙂

    Shalom

    Miles

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  10. Ja, in Talkshows war die nach dem Djungelcamp. Sie sprach ständig von einem Kloster, bis ich erst merkte,, dass sie eine Jeschiwa meinte. 🙄 Ich kannte sie auch nicht, aber du hast da wirklich nichts verpasst.

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  11. … Ich kannte sie auch nicht, aber du hast da wirklich nichts verpasst …

    @Yael:
    also da möchte ich Dir aber schon widersprechen, liebe Yael! War doch herrlich anzusehen, wie sie im Camp mit Jay unter dem Wasserfall rumgemacht hat – oder? 🙂 Sogar ich als Alphorn blasender Hinterwäldler hab’ mich sowas von kaputtgelacht; auch wie sie den obligatorischen ‘Urwaldfrass’ verdrückt hat (vermutlich war der sogar ‘glatt unkosher’, oder!?).

    @Chajm:
    Du hast da etwas verpasst!!! Schau Dir ruhig mal auf Youtube an, was moderne Jüdinen heutzutage im Urwald alles so treiben! 🙂

    Shalom

    Miles

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