Die 50 einflussreichsten Rabbiner der USA

Die Newsweek hat eine Liste der 50 einflussreichsten Rabbiner der USA zusammengestellt. An der Spitze der Liste steht Rabbiner Yehuda Krinsky von Chabad, der eine ganze Reihe von Ämtern innerhalb von Chabad inne hat. Unter anderem ist er Director des Chabad-Verlages Kehot. An zweiter Stelle steht Eric Yoffie. Er steht der amerikanischen Reformbewegung vor. Auf den Plätzen 3 und folgende liegen allerdings nicht die Vertreter des konservativen Judentums und der Rekonstruktionisten, sondern viel mehr Rabbiner mit politischem Einfluss und einige modern orthodoxe Rabbiner. Allerdings liegt auch eine besonders hervorschillernde Person im Mittelfeld. Sharon Kleinbaum (Platz 25) ist Rabbinerin von Beth Simchat Torah, einer Gemeinde die von schwulen, lesbischen und transsexuellen Mitgliedern getragen wird. Insgesamt bildet sich also (fast) das gesamte Spektrum ab. Eine Ausnahme gibt es: Von den vielen Rebben der charejdischen Welt ist keiner dabei. Offenbar bleibt diese Welt in sich geschlossen und hat keinerlei Strahlkraft nach draußen. Die gesamte Liste ist hier.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. @Serdar Also Deine Frage ist ja eigentlich eine Frage nach den Unterschieden der Strömungen und offensichtlich geht es um den Unterschied zwischen Modern Orthodox und Reform. Wenn wir, offenbar ein Quell der Verwirrung für Außenstehende, von Modern Orthodox sprechen, dann ist es nicht so, dass die Strömung innerhalb der Orthodoxie so anders wäre, dass es Schnittstelllen zum Reformjudentum gäbe. Eher vielleicht zu einem rechten Flügel der konservativen Bewegung… Modern Orthodox ist das Judentum, welches hier gelehrt wird http://www.yctorah.org/ . Hier sind die Ziele formuliert http://www.yctorah.org/content/view/1/49/ Hier gibt es auch noch ein Feature darüber http://www.bbc.co.uk/religion/religions/judaism/subdivisions/modernorthodoxy_1.shtml und da wird auch kurz kurz einige wenige Unterschiede angeschnitten. Trägt das zur Verwirrung bei?

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  2. @ SG

    Und wenn die das Gesetzt durchsetzen werden, wird es die größte Dummheit in der Geschichte des Staates sein. Denn das Geld kommt überwiegend von nicht-orthodoxen aus den dem Ausland.

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  3. @ Konstantin Pal: Na ja, vielleicht ist es aber auch gar nicht so schlecht, wenn sie das Gesetz durchbringen und dann die Konsequenzen tragen müssen. Dann lernen sie, und damit meine ich die Orthos in Isreal, was es heißt, auf eigenen Beinen zu stehen und sich um die Finanzierung eines voll halachischen Lebenswandels zu kümmern.
    Schade nur für die ganzen säkulären Isrealis! Aber wenn das so weitergeht, werden die wahrscheinlich demnächst auch den Exodus machen.

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  4. @ Chajm: Natürlich wissen die entsprechenden politischen Akteure, was sie damit provozieren. Aber ich glaube, die sind so von sich selbst und ihrer „Mission“ ( pardon für den Katholizismus 😉 ), dass es ihnen egal ist.

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  5. interessanter Link! Danke SG!

    Oh Mann, schon wieder eine von diesen nicht enden wollenden Konvertiten-Stories! Tja, wer ist den nun der ‚richtige‘, der ‚bessere‘, der ‚kosherere‘ Jude/ Konvertit? Egal, in zwei Wochen bin ich mal wieder in Israel und dann werde ich mal in Jerusalem rumfragen, was ’normale‘ Leute von diesen Diskussionen halten. Bin gespannt! 🙂

    Shalom
    Miles

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