Ölbergverzeichnis

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Die genaue Anzahl der Gräber auf dem Ölberg kennt wahrscheinlich niemand so ganz genau. 150.000 (jüdische Gräber) sollen es sein. Der Friedhof wird ja auch schon seit knapp 2000 Jahren genutzt. Auch in der jüngeren Zeit haben sich Menschen hier bestatten lassen. Abraham Jitzchak Kook, der erste aschkenasische Oberrabbiner Israels, sein Sohn Zwi Jehuda Kook oder Menachem Begin. Die Wahrscheinlichkeit Gräber unbekannterer Menschen zu finden, dürfte bei der schieren Größe und der Masse von Gräbern recht gering sein. Basic Thinking berichtete gestern, dass dort aus diesem Grunde nun eine Art Facebook der Toten entsteht. Studenten haben das Gelände auf Karten erfasst und halten nun schrittweise auch die Namen und die Lebensdaten der Verstorbenen fest. Die Seite kann man sich hier anschauen. Die Daten können auch von Nutzern erweitert werden.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. @Chajm:
    Allerbesten Dank für diesen wichtigen Hinweis!
    Beim letzten Jerusalem-Aufenthalt haben wir vergeblich versucht, das Grab eines Familienangehörigen zu finden. Wegen der geographischen Lage sind physische Aufenthalte dort dieser Tage ja leider nicht ganz ungefährlich…
    Mit diesem Service wird es hoffentlich einfacher!

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