Von der Alijah des Chajm

Tel Aviv
In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen, geht es in der Kolumne Neulich beim Kiddusch geht es um die Alijah des Autoren. Irgendwie, möglicherweise, vielleicht, eventuell… Hier kann man sie vollständig lesen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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Juna
10 Jahre zuvor

Ja, was schlussfolgern wir nun daraus? Dass man nur in Berlin als Jude leben könne? Oder dass der Chajm seine Alija nach Berlin verlegen muss?
Wohl beides eher nicht, entspricht aber wohl einem Trend gerade…

Yael
Yael
10 Jahre zuvor

Ich würde daraus schlussfolgern, dass Berlin scheinbar in Israel liegt. 😉

Juna
10 Jahre zuvor

Dann will ich aber auch das Wetter und Meer! 🙂

Klaus
10 Jahre zuvor

Es ist immer wieder eine Zumutung, sich anzuhören zu müssen, wo man als Jude leben sollte. Wenn es einem in Berlin gefällt, braucht man eben nicht nach Tel Aviv umziehen. Es spricht nichts dagegen, dass immer mehr Juden nach Deutschland ziehen und hier leben wollen. Ob das Experiment Israel überhaupt von Dauer ist, ist nicht gesichert. Auch wenn es jetzt Dementis hagelt, schaue jeder mal ins Geschichtsbuch und lese nach, wie lange sich der Kreuzfahrerstaat halten konnte.

Ron Yitzchak
10 Jahre zuvor

“Es ist immer wieder eine Zumutung, sich anzuhören zu müssen, wo man als Jude leben sollte”

Sie sind kein Jude.

Klaus
10 Jahre zuvor

Stimmt Ronny,
doch ist Ihre Aussage ohne Substanz, obwohl Sie ja sonst viel zu sagen haben. Oder werden heiße Eisen gerne verdrängt?

Yael
Yael
10 Jahre zuvor

@Klaus

wie kann man als Nichtjude bzw. Nichtbetroffener wissen, was als Jude zumutbar oder unzumutbar ist? Das ist keine provkative Frage (um es vorweg zu nehmen), sondern wirkliches Interesse.

Klaus
10 Jahre zuvor

@Yael,
es geht nicht um die Unzumutbarkeit, sondern die Zumutbarkeit. Wer permanent von anderen hören muss, du solltest lieber hier und nicht da leben, geht das auf die Nerven, ob von Juden oder anderen. Wer das allerdings gerne erträgt, dem sei’s gegönnt.

Yael
Yael
10 Jahre zuvor

Ich verstehe schon. Mich lässt das persönlich eher kalt, denn was andere denken oder meinen, wo man zu leben hat, steht niemanden zu, obwohl ich die Motive dahinter nicht ganz abwegig finde.

Ron Yitzchak
10 Jahre zuvor

@Klaus:

Nun, ich finde empfinde solche Diskussionen eben nicht zwangsläufig als Zumutung, weshalb ich den Einwand gern abwehren möchte.
Die Frage, warum man als Jude nicht in Israel lebt, ist vollkommen berechtigt. Nur machen wir es den Fragenden immer sehr schwer. Fragt ein Nichtjude, heißt es direkt, er würde uns nicht als gleichberechtigten Mitbürger akzeptieren und uns zur Andersartigkeit verdammen. Und fragt ein Israeli, ist er gleich ein Hardcore-Zionist, oder was weiß ich.
Dabei wissen wir doch, dass die Frage nachvollziehbar ist und dass sie sich jeder Diaspora-Jude irgendwann mal stellt.

Yankel Moishe
Yankel Moishe
10 Jahre zuvor

Woher wissen wir, dass es keine Chumre ist, sondern eine Mitzwe, in Eretz Yisroel zu leben? … Wäre es eine Chumre, würde es jeder machen 😉

Die Frage an einen Juden, warum er/sie nicht in EY lebe, ist sicher grundsätzlich berechtigt. Aber vermutlich nicht berechtiger als die Frage, warum er/sie nicht Schabbes hält/koscher isst/…

Gut Woch

Dani
Dani
10 Jahre zuvor

Es ist immer wieder eine Zumutung, sich anzuhören zu müssen, wo man als Jude leben sollte

Ich bin Jude und stimme dem Satz zu!