Petition für Religionsfreiheit in Israel

Die Sache um die es geht ist keine simple Angelegenheit. Anat Hoffman steht dem Israel Religious Action Center der Reformbewegung vor und engagiert sich für die Women of the Western Wall. Dieser Verbund von Frauen organisiert Treffen und Frauengebetsgruppen vor der Kotel – nicht immer im Bereich des Legalen, denn solche Versammlungen sind eigentlich für Frauen untersagt. Die konservative Bewegung hat deshalb schon seit einiger Zeit einen eigenen Bereich etwas abseits geschaffen.
Am 5. Januar wurde Anat Hoffmann von der Polizei befragt, sie habe an der Kotel einen Tallit getragen – was nicht erlaubt ist (einen kurzen Bericht über die Befragung findet man auf jewschool). Nun bewegt sich das Thema durch die Reformmedien. Vielleicht ein wenig schleppend, einen großen Aufschrei gab es bisher jedenfalls nicht.
Hier ein Bildbericht

Seit heute gibt es nun eine Petition an Benjamin Netanjahu in der gefordert wird, man solle den aktuellen Zustand beenden und den Platz vor der Kotel nicht zu einer ultra-orthodoxen Synagoge machen. Die Chancen dafür stehen schlecht, denn die orthodoxe Schas Partei ist für die Erhaltung der Regierungsmehrheit recht wichtig und kann nicht so einfach übergangen werden. Der Text der Petition ist hier übersetzt verfügbar:

Aktuelle Ereignisse in Israel sind symptomatisch für die andauernde Bevorzugung von Rechten und Wünschen der ultra-orthodoxen Minderheit auf Kosten der Mehrheit. Ob durch die Gesetzgebung der Regierung oder durch Entscheidungen von Gerichten, es scheint so, dass die israelische Demokratie ausgehöhlt wird. von hier

Mag sein, dass die nichtorthodoxen Juden in Israel und der Welt in der Minderheit sind, aber sie machen ihren Einfluss nicht spürbar. Das hat die verschiedensten Gründe, aber sie verhindern bislang natürlich ein Vorwärtskommen in dieser Frage. De facto bestimmt derweil das Israelische Oberrabbinat die Regeln des Spiels.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

30 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Zufälligerweise war ich gestern abend noch einkaufen und bei uns vor dem Supermarkt steht so ein Hähnchenbratwagen, der auch spare-ribbs verkauft. Da bei uns solche Dinger nicht auf den Teller kommen, habe ich mir einen Augenblick Zeit genommen, sie näher in Augenschein zu nehmen und es hat mich echte Überwindung gekostet, da dieser Anblick mein ästhetisches Empfinden hochgradig verletzt. Jetzt Frage ich mich, wenn Hashem sich soviel Mühe gibt und so viel seiner göttlichen Kreativität einsetzt, aus einer solchen Häßlichkeit, und eine menschliche Rippe wird ja wohl ein schönerer Anblick sein, etwas so schönes und wunderbares wie eine Frau zu schaffen, wie kann da der Anblick einer Frau eine Sünde sein. Der Blick auf eine Frau, für mich als Mann eines der größten Wunder der Schöpfung, kann doch keine Ablenkung vom Gebet sein, sondern ist vielmehr eine wunderbare Erinnerung daran, warum man betet.

    Antworten

  2. @ Yael: Sind Frauen mit Tfilln und Tallithot weniger schön als welche ohne, oder als verhüllte Frauen?
    Nein, es geht neben dem Tragen von Tallithot und Tfilln vorallem aber um die Seperation der Geschlechter beim Gebet, im Bus, auf der Straße. Trägst Du keinen Thallit? Legst Du keine Tfilln?
    @ Yoav: Du übertreibst mal wieder unnötig!

    Antworten

  3. „Sind Frauen mit Tfilln und Tallithot weniger schön als welche ohne, oder als verhüllte Frauen?“

    SG, du fällt doch selber auf das männliche Vorurteil rein, indem du Frauen auf das Äußerliche reduzierst.

    Natürlich geht es um Talith etc. hier darum, die Frauenseite gibt es doch.

    „Trägst Du keinen Thallit? Legst Du keine Tfilln?“

    Wozu? Frauen brauchen das nicht.

    Antworten

  4. @Yael: „SG, du fällt doch selber auf das männliche Vorurteil rein“
    Ersten lasse ich mich mit der Ansicht, die du zitierst nur auf die Perspektive der Seperatisten ein, wer sagt Dir, dass ich mich selbst auf die Wertschätzung äußerer Schönheit reduziere und nicht die innere vorziehe?
    & „Frauen brauchen das nicht.“ Nein, sie sind nicht dazu verpflichtet, es ist ihnen aber auch nicht verboten, oder ?

    Antworten

  5. Aber ich gebe es zu, um einen „erhellenden “ Witz zum Grundsätzlichen zu machen, habe ich vom Wesentlichen abgelenkt:
    „Aktuelle Ereignisse in Israel sind symptomatisch für die andauernde Bevorzugung von Rechten und Wünschen der ultra-orthodoxen Minderheit auf Kosten der Mehrheit. Ob durch die Gesetzgebung der Regierung oder durch Entscheidungen von Gerichten, es scheint so, dass die israelische Demokratie ausgehöhlt wird.“
    Die grundsätzliche Frage ist doch, ist es nicht ein Fehlkonstrukt, wenn das Israelische Oberrabbinat zivilrechtliche Befugnisse hat ?

    Antworten

  6. „Nein, sie sind nicht dazu verpflichtet, es ist ihnen aber auch nicht verboten, oder ?“

    Es ist halachisch nicht verboten, aber wenn, dann dürfen Frauen es nur, wenn sie alle! anderen Mizwot einhalten. Aber eben nur dann.
    Dass Frauen kein Tallith/Tfillin tragen dürfen, ist orthodoxer Minhag und daher auch verbindlich.
    Außerdem: Frauen sind näher an HaSchem und brauchen diese „Hilfsmittel“ nicht. Sie bekommen – im Gegensatz zu den Männern – keinen Verdienst dafür.
    Orthodoxe Frauenminjamin gibt es übrigens, aber dann eben ohne Männer, weil gemischtes Beten halachisch nicht erlaubt ist.

    „Ersten lasse ich mich mit der Ansicht, die du zitierst nur auf die Perspektive der Seperatisten ein, wer sagt Dir, dass ich mich selbst auf die Wertschätzung äußerer Schönheit reduziere und nicht die innere vorziehe?“

    Nun, du hast von der Schönheit der Frauen geschrieben (es gibt ja auch nicht besonders schöne Frauen) und nur darauf beziehe ich mich. Es ist doch völlig egal, wie Frauen aussehen.

    @serdal

    Religionen sind alle nicht mit der Demokratie vereinbar und Israel ist ein demokratischer Staat. Das ist mir daher auch zu simpel.

    Antworten

  7. Die Sache mit der Verpflichtung zur Einhaltung aller Mitzwot wenn frau einen Tallit tragen will, ist doch zumindest innerhalb des konservativen Judentums schon eine ad acta gelegte Diskussion, von der man inzwischen schon aus dem Prinzip der Gleichbehandlung abgegangen ist.

    Die Geschichte mit den Frauen, die näher an haShem sind, halte ich ein wenig für Blumen an die Ketten. De facto ist es doch so, dass in der Orthodoxie Frauen keinerlei Chance haben, an der Ausarbeitung der Halacha mitzuwirken und so auf die sie betreffenden Mitzwot einzuwirken und so von der Gnade eines Beit Din abhängig sind. In sofern wird hier nicht nur eine kleine Minderheit benachteiligt, sondern 50% der jüdischen Bevölkerung…

    Antworten

  8. @Yael

    Religionen sind alle nicht mit der Demokratie vereinbar und Israel ist ein demokratischer Staat. Das ist mir daher auch zu simpel.

    Dein Bekenntis in Ehren, aber J.S vs. D.S ist doch nicht simpel, sondern doch der Streitpunkt auf das solche Diskussionen hinauslaufen?
    Wenn eine religiöse Institution (egal in welchem Land) so einen Einfluß hat und administrativ mitbestimmen kann, stellt sich die Frage nach der Qualität der Demokratie. Das da Selbstbild und Realität nicht immer übereinstimmen ist ein Symptom davon.

    Das nur als Randnotiz, über die inner-jüdischen Diskussionen kann zur aktuellen Debatte über das Thema hier nichts sagen. Es ähnelt aber den islamischen Wehwehchen sehr 🙂

    Antworten

  9. „Die Geschichte mit den Frauen, die näher an haShem sind, halte ich ein wenig für Blumen an die Ketten. “

    Das ist nunmal Halacha, ob Sie das für sich in Anspruch nehmen, ist Ihre Sache. Ich habe überhaupt keine Probleme damit, wie mit vielen nicht. Jeder kann jede Richtung für sich in Anspruch nehmen oder nicht, aber manches Geklage über die böse Orthodoxie nerven auch viele Frauen. Ich mache das mit den anderen Strömungen ja auch nicht, warum dann immer wieder umgekehrt??
    Natürlich besteht in Israel das Problem, dass Staat und Religion nicht getrennt sind, aber das ist das Problem der Israelis und nur die können das Lösen.

    @serdal
    Das Sagen an der Kotel hat nunmal Rabbi Shmuel Rabinovitch und das ist nicht das Problem des Oberrabbinats, sondern der Jerusalemer Politik. Und hier geht es um Politik und die ganze Schaumschlägerei drumherum.

    „Grundsätzlich sind für mich erstmal alle Frauen schön,
    innerlich wie äußerlich!“

    SG, nun gut, aber ich glaube, du kennst manche Frauen nicht. 😀

    „Ich frag jetzt mal ganz unbedarft: gibt es in der isrealischen Verfassung keinen Artikel zur Religionsfreiheit ?“

    NATÜRLICH.

    „Die Proklamation des Staates Israel von 1948 garantiert jedem Bürger volle Religionsfreiheit.“

    Antworten

  10. @ Yael

    Die Proklamation des Staates Israel von 1948 garantiert jedem Bürger volle Religionsfreiheit.

    1948 ging keiner davon aus, dass eines tages es egalitäre bewegungen im judentum gibt, die die gleichen rechte fordern, genauso wie keiner davon ausging, dass die religiösesn einestages an die macht kommen, und diese macht ausbauen. die einzige lösung des problems ist die komplette trennung vom staat und religion, kein reli ministerium, keine subventionen für religiöse, kein rabbanut der vom staat bezahlt ist und den staat knechtet. sobald die ganzen subventionen wegfallen, wird die zahl derjenigen die vom staat leben weil sie aus religionsgründne nicht anders können rapide sinken. der einzigste nachteil wäre, dass der jüdische charakter des staates endgültig verfällt.

    Antworten

  11. Eine bessere Trennung ist in jedem Fall wichtig, ohne das dabei der jüdische Charakter ganz verloren geht.
    Interessant dabei ist ja auch, dass auch in Dtl. Staat und Kirche nicht komplett voneinander getrennt sind und damit der christliche Charakter immer noch vorhanden ist. Es gibt auch noch andere Länder als Beispiel.

    Antworten

  12. @ Yael

    Es ist nunmal so, dass die Orthodoxie immer noch einen führenden Status für sich beansprucht und von einigen Ausnahmen abgesehen die Toleranz für andere Richtungen nicht vorhanden ist. Wenn diese gegeben wäre, dann könnte ich auch lockerer sagen: „Macht was ihr wollt“. Sicherlich fühlen sich viele Frauen in der Orthodoxie wohl, aber es wird doch wohl auch mal erlaubt sein anzumerken, dass die halachische Mitwirkung dort eher bescheiden ist, ausgenommen die moderne Orthodoxie, in der es wenigstens so etwas wie eine Diskussion darüber gibt. Ob dann nicht doch mal irgendwann ein bitteres Erwachen kommt? Es ist nunmal so wie es ist, finde ich da ein unbefriedigendes Argument. Vieles, was für uns Frauen heute selbstverständlich ist (auch in der Halacha) ist erst durch den Mut zur Veränderung erreicht worden. Wenn ich daran denke, dass es bis zum 11. Jahrhundert noch halachisch in Ordnung war, die eigene Ehefrau zu schlagen… zum Glück gab es da einige Rabbanim, die sich darüber entsetzt haben und dies änderten.

    Antworten

  13. @Yael

    Interessant dabei ist ja auch, dass auch in Dtl. Staat und Kirche nicht komplett voneinander getrennt sind und damit der christliche Charakter immer noch vorhanden ist. Es gibt auch noch andere Länder als Beispiel.

    Sie sind schon getrennt, stehen aber in Beziehung zueinander. Das ist ja noch nicht mal das Problem. Vielleicht für Laizisten. Aber das kommt im entferntesten nicht an Israel ran, denn in Deutschland gibt es keine Behörde, die so eine Juristiktion besitzt.
    Übrigens hat die Türkei ein ähnliches Problem, nur das dort der Staat ein Amt für Religionsangelegehenheiten (Diyanet) hat um die Religion zu kontrollieren. Was natürlich auch negative Wirkungen auf nicht-muslimische Religionsgemeinschaften hat und auch auf Minderheiten.

    Aber wie diese Probleme gelöst werden sollen, entscheiden natürlich die Bürger dieser Länder.

    Antworten

  14. Das Problem ist recht vielschichtig. Auf der einen Seite gibt es ja die Religionsfreiheit – auf der anderen Seite werden einige wichtige Stätten des Judentums von Gruppen mit eigener religöser Agenda verwaltet (um das mal so zu formulieren).
    Aber: Ich habe nicht das Recht, ihnen vorzuschreiben, wie sich zu verhalten haben und sie haben nicht das Recht, mir das vorzuschreiben. Wenn sie eine Trennung der Geschlechter wünschen und das für religiös notwendig halten; dann sollten sie das auch tun dürfen. Wenn es Gruppen gibt die Frauen nicht das Tragen von Tallit und Teffilin nicht zugestehen – gut. Das ist ihr Recht und das sollte respektiert werden. Aber was tut man an den Orten, die öffentlich genutzt werden sollten?

    Antworten

  15. @Chajm

    Wenn es Gruppen gibt die Frauen nicht das Tragen von Tallit und Teffilin nicht zugestehen gut. Das ist ihr Recht und das sollte respektiert werden. Aber was tut man an den Orten, die öffentlich genutzt werden sollten?

    Das ist eine universelle Frage überhaupt zu religiöser Praxis in der Öffentlichkeit. Diese Diskussion wird auch im und zum islamischen Diskurs geführt. Es hängt natürlich immer auch davon ab, welches Modell ein Staat bevorzugt.

    In Deutschland würde eine strikte Trennung von Geschlechtern in einer vermeintlich islamischen Schule oder Uni ziemlich schnell zu Diskussionen führen. Es wäre Rechtens, aber gesellschaftlich und politisch würde man den Muslimen die Hölle heiß machen (Ich persönlich halte nichts von Geschlechtersegregation). Du weißt ja welche Diskussionen zum Schächten geführt wurden.

    So eine Debatte würde es z.b in der USA nicht geben. Dort ist das Realität und keiner erhebt den Finger und schreibt einem vor, was eine richtiges und gutes Leben zu sein hat.

    Israel ist in dieser Hinsicht ein besonderer Staat, nach europäischen Maßstäben würde man natürlich Israel als problematisch ansehen und viele Fälle von säkularen Juden würden sofort vorm Europäischen Menschengerichtshof landen.

    Es liegt wohl auch an der Eigenheit des dortigen Judentums, wenn ich das mal so behaupten darf. Ich glaube nicht das es jemals einen strikten Laizismsu geben wird, es wird immer eine Spannung zwischen Säkular und Religiös vorherrschen, solange sie politisch eine Rolle spielen.
    Und gewagt würde ich behaupten: Ohne den Palästina-Konflikt hätte es wohl diese Konflikte schon längst um die Ohren gehauen.
    Was soll man sagen, welcher andere Staat würde wohl an Israels Stelle diesen Spannungen länger standhalten?

    Antworten

  16. Chajm, du bringst es auf den Punkt. Das ist die Problematik, die Israel irgendwann unbedingt lösen muss.

    Mirjam, ich sehe mich durchaus als modern orthodox. Ich bin kein Mensch, der an der Orthodoxie alles für richtig erkennt, ich habe durchaus mit einigen Dingen meine Probleme.

    Sedal, ich meinte, der Staat und die Kirche in Dtl. sind nicht völlig getrennt, in andere europäischen Ländern ist die Trennung komplett.

    Antworten

  17. In Israel gibt es keine Kirchensteuer, kein Theologiestudium an staatlichen Universitäten, keinen konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen (nichtreligiösen) Schulen, gleichgeschlechtliche Paare können Kinder adoptieren, Abtreibung ist problemlos möglich, Muslime und Christen genießen nahezu uneingeschränkte Religionsfreiheit (Kopftuchtragen ist überall erlaubt, der Muezzin darf plärren, soviel er will, Nichjuden dürfen ihre Geschäfte am Shabbat geöffnet haben, etc.) – wenn ich in deutschen/österreichischen Medien bzw. Internetforen lese, Israel sei „kein säkularer Staat“, kann ich immer nur lachen.

    Antworten

  18. Es entbehrt wohl nicht einer gewissen Ironie, dass jemand, der, unabhängig vom Geschlecht, einer Organisation vorsteht, die Mitzwoth für so etwas ähnliches wie unverbindliche Vorschläge hält, darauf Wert legt, in der Öffentlichkeit einen Tallith zu tragen. Wo doch wesentliches Merkmal eines Tallith die daran befestigten Zizith sind, über die es heisst (Badmidbar 15:39):

    ???? ???, ??????, ?????? ???? ?????? ??-??-????? ?‘, ?????? ????
    Das werde euch zu Sprossen, so dass ihr sie sehet und euch an alle Gebote G-ttes erinnert und sie erfüllet… (Übersetzung: RSRH)

    YM

    Antworten

  19. Pingback: Hurva Synagoge besetzt | Chajms Sicht

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.