HaModia mit Website

HaModia (der Ansager), das Organ der charejdischen Welt (hatte ich sogar mal im Kurzabo, um meinen Horizont zu erweitern und versäume es nicht, eine aktuelle Ausgabe in Antwerpen zu kaufen) und als solches pflegt sie einen recht konservativen Stil und legte lange Zeit keinen Wert auf einen Internetauftritt. Vor allem, weil der Teile der charejdischen Gemeinschaft das Internet ohnehin nicht nutzen. Die Nachrichten richten sich in erster Linie auch an Charejdim und deshalb ist auch kein Zufall, dass keine Frauen in der Zeitung zu sehen sind. Nun sah ich aber zufällig, dass das Blatt einen passablen Internetauftritt erstellt hat. Wer also einen Blick in die Welt von HaModia werfen möchte, kann sich auf der Website umschauen:

In der aktuellen Ausgabe findet sich übrigens ein Artikel über Leipzig (hier zu finden).
Ein Abo für Europa kann man hier abschließen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

12 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. @Chajm:
    Diesmal meinen sie es anscheinend ernster. In der heutigen Ausgabe der Hamodia heisst es auf der Titelseite, etliche “Torah Institutions” würden in Zukunft keine Talmidim mehr aufnehmen, die Hause Webzugang haben…

    Wirkt auf mich persönlich ein wenig wie “shoot the messenger”.

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  2. @YM:”Diesmal meinen sie es anscheinend ernster….”
    Nu, ich glaube mal, sie meinen nicht wirklich das Internet, sondern wollen auf diesem Umweg INTel endlich zu Shomer Shabbat kriegen !

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  3. @Matronit Auch eine Zeitung (oder gerade eine Zeitung) ist auch ein Unternehmen welches zumindest soviel Gewinn abwerfen muss, dass es seine Mitarbeiter bezahlen kann. Das Internet ist halt ein gutes Werkzeug, um neue Leser gewinnen zu können.

    @Yankel Wie weit will man denn gehen? Ich würde ja den Buchdruck verbieten. Es ist unglaublich, was heute so an Ideen in Büchern transportiert wird…
    Das war doch vor Jahren auch im Gespräch. HaModia hat damals auch darüber berichtet und kurze Zeit später bauten sie eine Infowebsite auf…

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  4. @Chajm:
    Im Bezug auf das Web fürchtet man weniger “Ideen”, als vielmehr
    1. Laschon Hara/Rechilus/sonstige verbotene Sprache, z. B. in “charedischen Foren”.
    2. Zugang zu den “dunklen Ecken” des Internet
    3. ehezerstörerische Kommunikation. Es hat wohl schon Scheidungen gegeben, weil man/frau übers Web eine(n) andere(n) kennen gelernt hat. Aus diesem Grund sind ja auch SMS seit einiger Zeit unter heftigem Beschuss.

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  5. Pingback: Chajms Sicht » HaModia – digital

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