HaModia mit Website

HaModia (der Ansager), das Organ der charejdischen Welt (hatte ich sogar mal im Kurzabo, um meinen Horizont zu erweitern und versäume es nicht, eine aktuelle Ausgabe in Antwerpen zu kaufen) und als solches pflegt sie einen recht konservativen Stil und legte lange Zeit keinen Wert auf einen Internetauftritt. Vor allem, weil der Teile der charejdischen Gemeinschaft das Internet ohnehin nicht nutzen. Die Nachrichten richten sich in erster Linie auch an Charejdim und deshalb ist auch kein Zufall, dass keine Frauen in der Zeitung zu sehen sind. Nun sah ich aber zufällig, dass das Blatt einen passablen Internetauftritt erstellt hat. Wer also einen Blick in die Welt von HaModia werfen möchte, kann sich auf der Website umschauen:

In der aktuellen Ausgabe findet sich übrigens ein Artikel über Leipzig (hier zu finden).
Ein Abo für Europa kann man hier abschließen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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Welpe
Welpe
10 Jahre zuvor

Das wäre doch mal eine erfrischende Abwechslung für die Masse, die immer nur auf die Bild/BZ-Girls warten und blättern. Oder eine böse Überraschung.. je nachdem. 🙂

Yankel Moishe
Yankel Moishe
10 Jahre zuvor

Angesichts dessen: http://www.theyeshivaworld.com/wp-content/uploads/2009/12/iri.jpg bin ich doch eher gespannt, wielange es die Seite gibt…

Shabbes-goi
Shabbes-goi
10 Jahre zuvor
Yankel Moishe
Yankel Moishe
10 Jahre zuvor

:
Diesmal meinen sie es anscheinend ernster. In der heutigen Ausgabe der Hamodia heisst es auf der Titelseite, etliche “Torah Institutions” würden in Zukunft keine Talmidim mehr aufnehmen, die Hause Webzugang haben…

Wirkt auf mich persönlich ein wenig wie “shoot the messenger”.

Matronit
Matronit
10 Jahre zuvor

Mir ist vollkommen unklar, wozu es diese Online-Ausgabe gibt. Wen soll sie ansprechen? Soll das eine Art Kiruv sein?

Shabbes-goi
Shabbes-goi
10 Jahre zuvor
Shabbes-goi
Shabbes-goi
10 Jahre zuvor

@YM:”Diesmal meinen sie es anscheinend ernster….”
Nu, ich glaube mal, sie meinen nicht wirklich das Internet, sondern wollen auf diesem Umweg INTel endlich zu Shomer Shabbat kriegen !

Yankel Moishe
Yankel Moishe
10 Jahre zuvor

:
Im Bezug auf das Web fürchtet man weniger “Ideen”, als vielmehr
1. Laschon Hara/Rechilus/sonstige verbotene Sprache, z. B. in “charedischen Foren”.
2. Zugang zu den “dunklen Ecken” des Internet
3. ehezerstörerische Kommunikation. Es hat wohl schon Scheidungen gegeben, weil man/frau übers Web eine(n) andere(n) kennen gelernt hat. Aus diesem Grund sind ja auch SMS seit einiger Zeit unter heftigem Beschuss.

Shabbes-goi
Shabbes-goi
10 Jahre zuvor

Ich weiß nicht, irgendwie passt das für mich nicht ganz zusammen,
einerseits das Internet verbieten, andererseits versuchen, den Dybbuk über Scype zu vertreiben:
http://www.theyeshivaworld.com/article.php?p=43702

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[…] des Jahres zeigte ich hier, dass HaModia (der Ansager), einen Internetauftritt vorgelegt hätte und nur zwölf Monate […]