Avinu Malkejnu

Zum Einhören für Rosch haSchanah 5770 und die Hohen Feiertage hier eine eher traditionelle Version des Avinu Malkejnu, von Chaim Adler, Chazan der Großen Synagoge Tel Aviv. Die Aufnahme entstand während der Slichot im vergangenen Jahr.

Hier ist noch eine Aufnahme des Kaddisch die bei gleicher Gelegenheit entstand.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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Ron Yitzchak
11 Jahre zuvor

Ganz schön, aber mit einem Chor hat der G’ttesdienst irgendwie immer die Atmosphäre eines Konzertes.

Shabbes-Goi
11 Jahre zuvor

Ich finde die Art und Weise, wie hier mit dem Chor “gearbeitet” wird, ist eine optimale Lösung. Er gibt der Gemeinde eine Orientierung und Stütze zum Mitsingen, ohne sie zum Schweigen zu singen. Klasse! Super Solo Kantoren verleiten ja leider eher zum andachtsvollen Schweigen,
und wo soll da dann die Neshome herkommen ?

Yankel Moishe
Yankel Moishe
11 Jahre zuvor

Chajm Adler ist einfach der Koenig der Chasanim! Danke!

Ist ja eigentlich befremdlich, dass man in der hier gehoerten “traditionellen” Fassung laut und schon fast in stolzem Ton singt:

“Unser Vater, unser Koenig, begnade und erhoere uns, denn wir haben keine Werke , uebe Milde und Liebe und hilf uns.”

Man wuerde zu diesem Text ja eigentlich einen bescheideneren, vielleicht sogar flehenden Tonfall erwarten. Ich habe es auch eher so erlebt, dass man diesen Vers im Gebet ausdruecklich nicht laut sagt. Aber schon Tewje, der Milchmann, wusste: “Tradition!”

@Ron:
Hast schon recht mit dem Konzert. Wobei das auch erwuenscht sein kann. Viele, die Ihr leeres Geschwaetz fuer die Ehre G-ttes oder fuer die Ehre der Synagoge nicht einstellen wuerden, tun dies anlaesslich des “Konzerts” durchaus. Ein Chor und ein besonders guter Chasan koennen also eine hilfreiche Technik zur Laermbegrenzung in der Synagoge sein. (Ich habe sehr viele Jahre die Hohen Feiertage in der damals wahrscheinlich groessten und sicher ueberakustischsten Synagoge Deutschlands zugebracht, mehrfach auch als Mitglied des Synagogenchors. Ich weiss wovon ich spreche… 🙁 )

Allen Schreibern und Lesern ein gebenschtes, suesses 5770. Kethiwo wechathimo towoh.

YM

Adrian
11 Jahre zuvor

chajm adler ist nun kantor der grossen synagoge in jerusalem.

paul straske, einer von meinen mitstudenten am abraham geiger kolleg hat in diesem jahr die möglichkeit mit diesem großartigen kantor als mitglied des chores zu singen. seinen ersten bericht könnt ihr in seinem blog lesen: . dort gibt es auch einen link auf einen mitschnitt des diesjährigen slichot-g’ttesdienstes.

shanah tovah

adrian

Ron Yitzchak
11 Jahre zuvor

Eine interessante Sache!
Danke dafür 🙂

Yael
Yael
11 Jahre zuvor

Ich wünsche allen Schanah towah umetukah!
Leschana towa tikatewu!

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[…] Hohen Feiertage begegnet einem immer wieder Avinu Malkejnu. Die traditionelle Variante gab es hier zu sehen. Menachem Weinstein hat diese Melodie zwar auch verwendet, aber etwas zeitgemäßer ins […]