Deprimierend und nicht selten

Ein deprimierender Artikel über eine Bar Mitzwah die nicht stattfinden konnte gab es in der Wochenendausgabe des Guardian. Online hier zu finden.
Kurz: Junge aus gemischter Ehe (Mutter Jüdin) interessiert sich für das Judentum und entschließt sich zu einer Bar Mitzwah – Mutter und Vater bremsen den Jungen aus – Junge scheitert.
Bemerkenswert: Die Mutter schildert das Dilemma aus erster Hand:

There we were, 12 years down the road, mooching around a north London synagogue. It was only the second time my son had set foot in one friends had invited us to the annual Hanukah (Festival of Lights) bazaar. Although I didn’t feel quite like a gefilte fish out of water, I didn’t feel especially at home either. I sensed a lack of belonging to a tight-knit group.
I left Marcus to his own devices and went to find his two younger sisters. When I next saw him he was fingering a variety of kippas (Jewish skull caps) with rather more interest than I’d have liked. As he balanced one on the back of his head I stifled a laugh and playfully remarked, “Suits you.” von hier

Der gesamte Artikel also hier.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

22 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Dieses Beispiel erklärt wohl recht anschaulich
    1. warum (nicht nur) die angelsächsische Judenheit seit Jahrzehnten quantitativ schrumpft.
    2. warum das Judentum ein Problem mit Mischehen hat.

    Irgendwie scheint den Eltern der Mutter auch entgangen zu sein, dass ihre Enkel nach den Nürnberger Gesetzen immer noch “Mischlinge ersten Grades” sind und damit nach damaliger “Rechts”-Lage der Verfolgung ausgesetzt wären.

    Mit anderen Worten: Wenn man ohnehin den materiellen Preis fürs Judesein zu bezahlen hätte, kann man sich ja wenigstens den spirituellen Nutzen gönnen (bezogen auf die Mutter).

    YM

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  2. Kommentare wie die von Yankel Moishe sind es, die zu einem voellig seltsamen Verstaendnis von Judentum beitragen. (Emile Fackenheim mag schuld daran sein, aber das sei jetzt mal dahin gestellt). Man kann doch sein Judentum nicht darauf basieren, dass “man” nach irgendwelchen Nazigesetzen “mischling”, “halb-jude” oder was auch immer in der Naziterminologie gewesen waere. Gluecklicherweise gibt es diese Terminologie hier (UK) so nicht oder wird zumindest so nicht angewandt und ist daher auch von den hiesigen juedischen Gemeinden nicht internalisiert worden. Natuerlich ist es immer schade, wenn ein Kind nicht bar oder batmitzvah wird, egal ob das Kind aus einer gemischt -religioesen Familie stammt oder nicht! Natuerlich ist es schwierig (stelle ich mir zumindest so vor), in einer gemischten Ehe Judentum zu leben und zu vermitteln. Allerdings scheint es mir, als haette die Mutter des Jungen ihre eigenen “issues” mit dem Judentum oder den hiesigen juedischen Gemeinden. Die Gemeinden im UK (und London, dank eines de-facto haredi Beth Din in der United Synagogue) haben eine ganze Menge Probleme beim “kiruv”, und ihr Zugang zu gemischt-religoesen Familien ist eines davon. Allerdings nicht, weil sie den Eltern nicht klargemacht habe, dass Hitler sie und ihre Kinder sowieso ermordet haette und sie deshalb am besten auch gleich juedisch leben sollten….

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  3. Die Frage wäre doch eher danach, wie Eltern und Kinder optimal einbezieht? Dazu hätte sich aber jemand mit den Eltern auseinandersetzen müssen und das Bild, welches die Mutter vom Judentum hatte (Yankel hat die Sprache, nehme ich an, verstärkend aufgenommen) war ja auch eher düster und äußerst negativ.

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  4. Dass ein Mitglied der von R. Louis Jacobs gegründeten Gemeinde den Niedergang der United Synagogue (US) dem Umstand zuschreibt, dass der Beth Din zunehmend charedi ist, ist historisch nicht verwunderlich. Und trotzdem ist es sachlich falsch.
    Ich kenne aus eigener Anschauung die Gemeinden der in der Tat charedischen Dajanim Gelley, Abrahams und Ehrentreu, und das sind blühende, junge wachsende Gemeinden. Diese Gemeinden sind selbst nicht Mitglieder der US. Aus eigener Anschauung kenne ich auch diverse Mitgliedsgemeinden der US (auch die, wo Louis Jacobs mal war), und denen fehlt tendenziell in der Tat die Jugend. Teilweise deshalb, weil sie in die Gegend umziehen, wo diese charedischen Synagogen sind. Teilweise, weil sie in ihren Elternhäusern ein geistig eher totes Judentumtum gesehen haben, mit dem sie nichts mehr zu tun haben wollen. Diese erinnern auch sonst irgendwie an Einheitsgemeinden in Deutschland: Ältere Herren, die häufig aus offenbar mehr sozialen denn aus spirituellen Gründen kommen.

    Die mir bekannten erfolgreichen Kiruv-Organisationen JLE, Aish und seed sind übrigens charedisch geführt.

    Wieso die Struktur des Beth Din dafür verantwortlich sein soll, dass die US quasi eine Generation verloren hat, ist mir unklar. Viel überzeugender fand ich folgenden Kommentar von “Anne Wollenberg” zum Artikel im guardian: “I know a lot of Jews who wanted to become more religious and found their parents very obstructive.” Die wollten nämlich lieber englischer als die Engländer sein.

    Die frummen Gemeinden in London, Manchester, Gateshead wachsen, der Rest schrumpf. Warum wohl?

    Ist nicht im Artikel
    The subject matter (dissecting parts of the Old Testament, examining the meaning of Jewish festivals) was just too dry, too archaic,
    die logische Fortsetzung von
    And so began my quest to find a synagogue liberal enough to take us on.?
    Na’asseh wenischmah. Voraussetzung für Verständnis ist Commitment.

    YM

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  5. Yankel – I weiss nicht, woher du wissen willst, dass ich ein Mitglied von New London Synagogue oder einer anderen masorti Gemeinde bin. Dem ist nicht so- ich bin Vorstandsmitglied einer unabhaengigen orthodoxen Gemeinde in England und davor in einer ebenfalls unabhaengingen orthodoxen (charedi gefuehrten) Synagoge in Stamford Hill. Wenn Du Dich also mit meinen Ansichten nur “in terms of denominations” auseinander setzen kannst, wird ein ernsthafter Austausch hier nicht klappen, weil meine Meinung – wie die der meisten Menschen- nicht so einfach in eine der institutionalisierten Schubladen des angelsaechsichen Judentum passen.

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  6. @Silke:
    Offenbar habe ich mich verspekuliert und Dich irrtümlich mit einer anderen Silke identifiziert. Tut mir leid für die voreilige Schlussfolgerung.
    Mit meinen Auffassungen befinde ich mich auch zwischen diversen Stühlen. Klar, c’est la vie.

    Unabhängig, orthodox, Stamford Hill: Dann spekuliere ich noch einmal, und zwar auf Walford Road. Würde ich kennen.

    Trotzdem verstehe ich nicht, warum die Zusammensetzung des London Beth Din die Ursache des Niedergangs weiter Teile der United Synagogue sein soll. Ich halte sie eher für die Konsequenz. Abgesehen davon: Als Dajan möchte man natürlich jemanden haben, der sich in Choschen Mischpat auskennt. Und wieviele Nicht-Charedim lernen das? Gibt es in der US nicht andere Gremien ausser dem B”D, die für diverse Dinge verantwortlich sind? Bitte also um Erläuterung, wieso der B”D für Outreach-Probleme verantwortlich sein soll.

    Bzgl Deiner Antwort zum Aspekt “Nazi-Terminologie”: Ich verstehe überhaupt nicht, wie Du mich da verstanden hast. Natürlich denkt das angelsächsische Judentum nicht in diesen Kategorien, und das ist sehr gut so. Mein Punkt war, dass offenbar die Eltern der Mutter aus dem guardian-Artikel, die ja Überlebende waren, in diesen Kategorien denken: “Operation Assimilation complete. Here was a man who could hide me under the floorboards should the Nazis return.” Die unausgesprochene Konsequenz: In dieser Denkweise hätten auch deren Enkel im Vergleich zu “Volljuden” einen vergleichsweise priviligierten Status.
    Ich hoffe, jetzt ist es klarer.

    YM

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  7. Bingo re Walford Road! Ok, jetzt verstehe ich deinen Ansatz zur Nazi Terminologie besser – ich habe die Verwendung der Nazitermini in juedischen Gemeinder in der BRD immer als sehr bedrueckend empfunden (egal in welcher denomination – ich gucke gerne auch in Gottesdiensten anderer denominations vorbei ;-)) und war erleichtert zu sehen, dass dies hier nicht der Fall ist. Zum LBD: IMHO gibt es auf Rabbinatsebene zu wenig Bereitschaft, sich mit gemischt-religoesen Familien auseinander zusetzen, oft aus Angst einer negativen Intervention des LBD (v.a. wenn der Vater Jude ist und die Kinder als Juden erzogen werden sollen). Es gibt auch keine brauchbaren LBD Leitlinien zur Integration solcher Familien, richtig schwierig wird es dann paradoxerweise, wenn der nicht-juedische Elternteil konvertieren will. Da wird von den betreffenden Familien ein de facto haredischer Lebensstil verlangt, den die wenigsten US Mitglieder leben – “normal modern orthodox” reicht dann nicht mehr. Auch tut der LBD zu wenig, um juedischen Frauen, mit ihren nicht-juedischen Partner Kinder haben, eine “meaningful” Beteiligung am Gemeindeleben zu ermoeglichen.
    Ich werde allerdings zugeben, dass der gegenwaertige Kiruv bei den meisten hiesigen Gemeinden (egal ob US oder nicht) nur begrenzt erfolgreich ist: Neben den Haredim, die durch hoehere Kinderzahlen weiterhin zahlenmaessig stark ansteigen, ist die denomination of “non-affiliated Jews” die jenige, die am staerksten waechst.
    Re Choschen Mischpat – also in Efrat wird das schon gelernt…

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  8. @Silke:
    Walford Rd: In dem Fall haben wir wohl einen guten gemeinsamen Bekannten. Hast Du gehört, dass er vor wenigen Wochen seine Mutter verloren hat?

    LBD Gijur: Ich kenne zwei männliche Kandidaten (single, einer davon erwartet, bis R”H durch zu sein), die sehen mir auch ziemlich charedi aus. Und zwei uns bekannte charedi Familien haben regelmäßig Kandidatinnen zur Untermiete. Insofern scheint mir, dass das charedische Level beim Gijur nicht spezifisch für “nicht-jüdische” Elternteile ist. Kennst Du denn Fälle, die “nur” “normal MO” vom LBD konvertiert wurden?

    Das Outreach zu gemischten Familien nur begrenzt erfolgreich ist, wundert mich wenig. Die Beteiligten haben ja schließlich bereits durch ihre Heirat zum Ausdruck gebracht, wie ihre Prioritäten im Leben sind. Und dass gewisse Kreise befürchten, verstärkte Aktivitäten in Richtung gemischter Familien könnte des Phänomen eher noch verstärken, kann ich nachempfinden.

    Wer in Efrat lernt, hat tendenziell weniger Ambitionen in London (und im Golus im allgemeinen), nehme ich an.

    Grüße

    YM

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  9. Yankel, ich weiss re RHG – shocking. Seine Tochter ist meine Lernpartnerin….

    Ich kenne niemanden, der normal MO vom LBD konvertiert worden ist – das ist ja das Problem!
    Meine Erfahrung (jetzt in einer Gemeinde ausserhalb Londons) mit gemischten Ehen ist, dass die Leute spaetestens, wenn Kinder kommen, doch noch mal drueber nachdenken, wie sie so zum Judentum stehen und was sie ihren Kindern vermitteln moechten. Oft ist es so, dass man sich nur begrenzt aussuchen kann, in wen man sich verliebt (weil man ja durchaus in einer offenen Gesellschaft lebt und nicht-Juden taeglich trifft, unless you go via Schadchanim – und ausser charedischen Familien tut das nahezu niemand), und dann gehoert schon sehr viel dazu, die Beziehung zugunsten des Judentums aufzugeben.

    Please- Efrat ist unsere letzte Hoffnung, nicht nur Lubavitchers (friendships like above not withstanding) als Gemeinderabbiner zubekommen. Mein Cousin hat dort gelernt und Smicha bekommen- er ist jetzt Rabbiner einer grossen Gemeinde in London.

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  10. @Silke:
    Welche Tochter (er hat ja mehr als eine…)?
    LBD Gijur: Okay, aber sie behandeln nichtjüdische Partner nicht strikter als andere, oder? Du erwartest, dass sie sie bevorzugt behandeln?

    Efrat: Ich persönlich fand an Divrei Torah von R. Riskin oft grossen Gefallen. Oben meinte ich, dass ich dem durchschnittlichen Zioni (und ist Efrat nicht in diesem Lager?) unterstelle, dass er lieber in E”Y als in Europa oder UK einen Posten hat.

    Wenn man sich an elementare Halachoth im Umgang mit der Umwelt hält, kann man das Risiko des Sich-in-Nichtjuden-verliebens wohl deutlich begrenzen. Die Mischehenquote im observanten MO Lager ist ja schließlich auch ziemlich klein.

    Neues Nachdenken bei Kindern: Stimmt. Deshalb zieht ja auch Doron Kornbluth in “Why marry Jewish” die einzig logische Schlussfolgerung: Die Frage ist schon, mit wem man ausgeht. Siehe auch http://www.simpletoremember.com/articles/a/why-marry-jewish/ Wer in diesem Punkt langfristig denkt, und die statistisch durchaus nicht ungewöhnliche Möglichkeit berücksichtigt, dass er/sie bei Kindern sein Verhältnis zum Judentum neu überdenken wird, erspart sich viel Herzschmerz.
    Darum geht es doch letztlich im Judentum: Der Mensch soll die Leidenschaften kontrollieren, nicht die Leidenschaften den Menschen.

    Grüße

    YM

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  11. @Yankel: CR ist meine Lernpartnerin. Ansonst stimme ich dir zu, der Ansatz erreicht aber halt nur observante MOs, die ja auch hier bei weitem nicht die Mehrheit bilden. Kol tuv. S

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  12. @Silke:
    Ich habe die Familie zuletzt bei der Bar Mitzwah von A”Y gesehen.
    Okay, anscheinend reden wir aneinander vorbei, denn ich argumentiere “lechatchilah”, wie man das Problem vermeidet; Du “bediewed”, wenn das Kind schon im Brunnen ist. Bleibt Deine berechtigte Frage: Wie macht man Outreach zu gemischten Paaren (um die Kinder zu “retten”), ohne der “Mischehe” dadurch eine Legitimität zu verleihen?

    Kol tuw

    YM

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  13. Yankel, wir reden nicht an einander vorbei (ich stimme dir ja im Prinzip zu), eher ergaenzend, wie du ja auch schon fest gestellt hast ;-). Meine Perspektive ist die einer morah limudei kodesh im Cheder (for my sins, no doubt), und da ist das Kind dann meistens schon im Brunnen gewesen… or so. Kol tuv, S

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  14. kurze anmerkung, da hier zu lesen ist, das kind wäre “nicht bar mizwah geworden”.
    ein bar mizwah wird man als jüdischer junge so oder so, ganz egal ob man nun eine feier hat oder nicht. ja, ich bin penibel in der wortwahl.
    und die diskussion über “halbjuden” und “mischlinge” sind äußerst sinnlos. der junge hat eine jüdische mutter, er ist also jude. fertig, aus. es ist ganz egal, was die nazis aus ihm gemacht hätten. es ist schon schade genug, dass sich rassistische begriffe wie “halbjude” etc. in der deutschen sprache verankert haben. wir müssen diese nazi-rhetorik nicht auch noch selbst übernehmen.

    wir reden ganz einfach über einen jüdischen jungen, dem der zugang zu einem jüdischen leben durch seine familie bzw. durch seine assimilierte mutter versperrt wurde. war bei mir früher exakt das gleiche, was nichts daran ändert, dass der junge jude ist.

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  15. ein bar mizwah wird man als jüdischer junge so oder so, ganz egal ob man nun eine feier hat oder nicht. ja, ich bin penibel in der wortwahl.

    Wunderbare Anmerkung, Ron! Finde ich wirklich klasse!

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  16. Und was bedeutet Bar-Mitzwah?
    Dass er von dem Augenblick für seine eigene Mitzwa-Beachtung verantwortlich ist und selbst für seine Übertretungen “haftet”. Da ist es doch vielleicht unter den gegebenen Umständen besser, nicht B”M zu sein.
    Eine unbewußte Übertretung ist sicher besser als offene Rebellion.

    Übrigens: Nicht ich habe die Nazi-Denkweise übernommen, sondern ihre Eltern. Das ist ja, so verstehe ich den Artikel, die Hauptursache dafür, dass der arme Junge in diese Situation geraten ist.

    YM

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  17. @yankel:
    der vorwurf war auch nicht an dich gerichtet.

    @shlomo:
    dein sarkasmus ist unangebracht.
    “bar mizwah” ist ein status, der mit dem alter von 13 jahren automatisch eintritt, egal ob man das feiert oder nicht. das wollte ich betonen, weil hier jemand schrieb, er wäre aufgrund der fehlenden feier nicht bar mizwah geworden, was einfach falsch ist.

    die tradition des feierns wurde übrigens im mittelalter von den christen, in anlehnung an kommunion und konfirmation, übernommen.

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  18. ach, diese familie ist doch merkwürdig.
    die mutter, assimiliert, aber in einem rassischen denken verhaftet:

    “never imagined I would have a fair-haired, blue-eyed son wanting to embrace Judaism”

    Oh nein, ich habe auch blaue Augen! Bin ich etwa kein richtiger Jude? =( Oh jeeeeeee…..

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