Premiere mit Kiddusch

Neulich beim Kiddusch in der JA Leser der Jüdischen Allgemeinen werden bemerkt haben, dass es eine Layoutumstellung gab. Diese brachte auch ein paar neue Rubriken mit. Eine davon ist Neulich beim Kiddusch. Hier geht es um Erlebnisse, die man während des Kidduschs hatte oder Gespräche die man geführt hat. Natürlich in aufbereiteter Form, um andere Leser auch dafür zu begeistern, was so Woche für Woche passiert. Für mich eine Premiere etwas auf der Schabbat-Seite zu veröffentlichen, was nicht mit dem Wochenabschnitt zu tun hat. Dafür lernt man etwas über den Kiddusch außerhalb der eigenen Gemeinden… meinen Beitrag aus dieser Woche findet man hier.

Ideal wäre (für mich), wenn die nächste Änderung bei der Jüdischen Allgemeinen auch das Format beträfe. Wer den Jewish Chronicle aus Großbritannien kennt, weiß das Tabloidformat der Zeitung zu schätzen…

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon. Sein Buch »Tzipporim: Judentum und Social Media« behandelt den jüdischen Umgang mit den sozialen Medien. || Um per Mail über neue Beiträge informiert zu werden, bitte hier klicken

33 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Und Schkojach für den Artikel!
    Du sprichst da ein trauriges und wichtiges Problem an.

    Warum hat der Wolf die sieben Geißlein gefressen?
    Weil er so hungrig war.
    Weil er beim Kiddusch nichts abgekriegt hat.
    Weil er bis nach Alenu im Betraum blieb… 😉

    Wieviele Gemeinden in D hätten ohne Gemeinde-“Kiddusch”
    (der Heiligungsaspekt ist mir im beschriebenen Fall
    nur sehr partiell klar) selbst am Schabbes keinen Minjan?

    Mir ist schon klar, dass es etwas schwierig ist,
    in der in D allgemein gegebenen Situation
    die üblichen halachischen Maßstäbe anzuwenden,
    aber tut man den Betroffenen wirklich einen Gefallen,
    wenn man sie mit “Kiddusch” in die Synagoge lockt
    und sie so dazu verleitet, Schabbes zu brechen?
    (Andererseits: Was würden sie stattdessen machen?…)

    YM

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  2. @YM:
    Ich dachte immer, der Wolf wäre Goi!
    Also unter uns, ich weiß ja nicht, wann Du als observanter Exiliant das letzte Mal hier in der BRD in einer Gemeinde warst und in welcher,
    aber für die, die ich hier so im Pott besuche, find ich Deinen Kommentar etwas, na sagen wir mal kurz vor arrogant. Gut, es gibt immer wen, der vor der Challa reinhaut, es gibt welche, die nach dem Händewaschen schon sprechen, obwohl sie noch nix von der Challa bekommen haben,
    aber ich kenne eigentlich niemanden, der nur wegen des Kiddusch zur Kabbalath oder zu LeShacharit kommt. Um in Deinem Ziegenbild zu bleiben, es ist halt ne Frage, wie der Bock an die Sache rangeht.
    Wenn es dem Chasan als Baleboss für den Kiddusch wichtig ist, dass alles zünftig, bzw. obsevant abläuft und er sich nicht zu schade ist, auch mal auf den Tisch zu klopfen und einen mahnenden Blick durch die Runde zu werfen, dann wird nach dem Händewaschen auch geschwiegen und erst dann gegessen, wenn man was von der Challa bekommen hat. Ich selbst würde übrigens nie nach dem Adon Olam aufstehen, weil für mich der Song in beiden Versionen der absolute Bringer ist, an dem ich viel Spaß habe und bei dem ich im Gegensatz zum Baleblog aus voller Kehle und Seele mit schmettere ( Man nannte ihn auch Jericho) , obwohl ich als apikoirer jetzt nicht so ganz hinter dem Text stehe. Mich nervt es eher, wenn beim Singen die Verve fehlt und das Adon so ewig runtergeleiert wird.
    Abgesehen davon, noch mal zum Kiddusch: auch wenn man am Shabbes nicht arbeiten soll, eine komplette Le Shacharit Shabbat ist echte Maloche, da weiß man hinterher, was man getan hat und dann darf man auch Kohldampf haben.
    Hier noch mein ganz persöhnlicher Adon Olam Favorit:
    http://www.youtube.com/watch?v=78nGYFopaAI&feature=related

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  3. Hallo SG!
    Also hör mal, Wolf=Zeev. Ist doch ein klarer Fall.
    Außerdem sind Geißlein doch koscher 😉

    Die Information, dass so manche Gemeinde ohne “Lockmittel”
    keinen Minjan hätte, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.
    Sollte sie nicht stimmen, um so besser.

    Vielen ist ja auch nicht klar, dass das ein Kostenfaktor
    für die Gemeindekasse ist.
    Mehr Kiddusch = weniger Geld für andere Dinge.

    “Kohldampf” haben ist okay.
    Aber man darf sich am Tisch dennoch zivilisierter verhalten,
    als Chajm das im Artikel ausgemalt hat.
    Das eigentliche Problem ist übrigens,
    “reinzuhauen” bevor man Kiddusch gehört,
    gewaschen und “Motzi” gemacht hat.
    Das mit dem nicht Sprechen zwischen Waschen
    und Motzi ist vergleichsweise sekundär.
    Wird aber erstaunlicherweise von manchen besonders
    streng beachtet.

    “Jericho” – finde ich gut. Paßt zur letzten Haftorah.
    Was meinst Du mit “in beiden Versionen”? Es gibt Dutzende…

    Was stört Dich denn am Text von Adon Olam?
    Danke für den Link. Yihaa!! 😉

    Grüße aus dem “Exil”

    YM

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  4. @Yankel In vielen Gemeinden hat der Kiddusch mehr eine soziale Funktion als eine leibliche – wohingegen es natürlich hier die bekannten Ausrutscher (wie in meinem Artikel geschildert) schon gibt. Aber der Wegfall einer solchen Möglichkeit zum Austausch und zur Interaktion würde sich vielleicht schon negativ auswirken, würde ich sagen…

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  5. @Chajm:
    Dann wäre doch eine einfache Möglichkeit,
    knappe Gelder zu sparen,
    die soziale Interaktions- und Austauschmöglichkeit anzubieten
    ohne Versorgung mit kostspieligem Speis und Trank.

    Man hört ja auch von Fällen, wo es in den Wochen vor Wahlen
    besonders großzügigen Kiddusch mit reichlich Fleisch
    (natürlich auf Gemeindekosten, nicht auf Kosten des Wahlkämpfers)
    gegeben hat.
    Ein Schelm wer böses dabei denkt…

    YM

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  6. @Yankel Dann muss ich Dich schockieren: In die Synagoge in die ich kommenden Schabbes gehe, bringen alle etwas zum Kiddusch mit und alle tragen gemeinsam die Kosten für die Synagoge etc… und sie kommen freiwillig 😉

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  7. @Chajm:
    Weiß ich doch.
    Aber Deine ist ja auch nicht die handelsübliche Gemeinde…

    Da fällt mir ein, hattest Du nicht mal angekündigt,
    was zum Thema Gemeindefinanzierung schreiben zu wollen?

    YM

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  8. Der Kiddusch in vielen Gemeinden wird oft auch von anderen gespendet. Die Gemeinden bezahlen das in der Regel nämlich nicht.
    Ich finde es gut, dass die Möglichkeit eines gemeinsamen Kidduschs besteht, für ältere Menschen und auch für Alleinstehende ist das oft die einzige Möglichkeit den in Gesellschaft verbringen zu können.
    Der negative Touch, der hier durchscheint, finde ich nicht gerade sehr angemessen. Wie Schabbes Goi schon schrieb: es kommt etwas arrogant rüber.

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  9. Das war ein witziger Text, sehr amüsant zu lesen. Schöne neue Rubrik.

    Was das Tabloid-Format angeht bin ich anderer Meinung. Die Frankfurter Rundschau hat z.B. darauf umgestellt. Ich finde das furchtbar. Tabloid ist Boulevardstil, das ist keine ernstzunehmende Zeitung mehr – weder vom Aufbau noch vom Inhalt: überdimensionierte Bilder, Konzentration auf ein Leitthema, der Weg zu trivialen Präsentationen ist vorgezeichnet. Es gibt aber verschiedene kleinere Zeitungsformate, die breit ausfallen und eine vernünftige Gliederung ermöglichen. Damit könnte ich leben. Die konsequente Alternative der Verkleinerung ist das Magazin. Beispiel: ‘tachles’. Das ist auch in Ordnung, aber Tabloid, igitt!!

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  10. @Chajm:
    Mein obiger Verweis auf “Gemeindefinanzierung” bezog sich
    übrigens auf das hier.
    Auch schon ein gutes Jahr her.

    @Yael:
    In größeren Gemeinden (so meiner alten Heimatgemeinde)
    kenne ich das mit Kiddusch spenden auch.
    Aber in kleineren, die überwiegend aus
    Sozialhilfeempfängern bestehen,
    ist das wohl nur begrenzt eine Option.
    Tut mir jedenfalls echt leid, wenn meine Bemerkungen
    “arrogant” wirken. Ist sicher nicht so gemeint.

    @Heinz-Peter Katlewski:
    Die Jüdische Allgemeine wird, wenn ich mich recht entsinne,
    vom Zentralrat selbst herausgegeben.
    Das erschwert natürlich eine kritische Berichterstattung,
    ein übliches Kernelement einer “ernstzunehmenden Zeitung”.

    YM

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  11. Bei uns ist es am shabbes shacharit so: “man” oder frau kommt erst waehrend der Toralesung, setzt sich hin, waehrend man die, die auf dem Platz sitzen, der einem selbst “gehoert” lautstark keifend weg scheucht, packt seine “frau im spiegel ” aus und fragt die nachbarinnen, wie es ihnen geht, (vermute ich mal, ich kann leider kein russisch). Dann geht es zum kiddush nach dem G-ttesdienst, und BEVOR der rabbi sagt: stehen Sie bitte auf zum Kiddush, laedt der grossteil am tisch sich den teller voll, mit der bemerkung: “Nimm dir, sonst ist gleich nix mehr da!” .
    GEht man nach dem kiddush ueber den wein raus zum haendewaschen, gibt es eine dumme bemerkung.
    So sieht’ s aus. Ist schon traurig.
    Noa

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  12. “Tut mir jedenfalls echt leid, wenn meine Bemerkungen
    arrogant wirken. Ist sicher nicht so gemeint.”

    Alles klar. 😉

    @noa

    die Erfahrungen kennt man leider auch. Dumme Bemerkungen weil man netilat jadaim macht, kenne ich zum Glück nicht.

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  13. @Heinz-Peter Katlewski Mit Tabloid meine ich nicht die Art von Zeitung sondern ausschließlich das Zeitungsformat (spricht die Abmessung)… die Times kommt ja auch im Tabloidformat daher und sie ist ja nicht gerade DIE Boulevardzeitung 😉 In welchem Format wurde denn die famose Wochenzeitung ausgeliefert, die vor längerer Zeit von einem auf den anderen Tag eingestellt wurde? Ich glaube, es handelte sich um Die Woche

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  14. Chajm, sehr schöner Artikel! So isses. Ich genieße auch immer noch Adon Olam während der allgemeine Aufbruch stattfindet.

    Noa, genau so kenne ich das! Iß, sonst bleibt nichts übrig…

    shabbes-goi, danke für den Link! Muss direkt mal nach ner CD schauen 🙂

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  15. Danke für die schönen Musik-Links.

    Da viele populäre Pijutim und Schabat Smirot gleiches Versmaß haben, kann man auch “Crossover” machen, also die Melodie des einen auf den Text des anderen benutzen.

    Aus Erfahrung kann ich mittlerweile sagen, dass es in frommen Familien, wo alle seit ihrer Kindheit Schabbes-Smiroth singen, eine erstaunliche Musikalität gibt. Viele können nach Gehör harmonisieren etc. Big fun for “Base Yaakov” 😉

    Zwei Kiddusch-Maisses kann ich auch noch beisteurn. BeKizzur: Als es mal aus feierlichem Anlaß in meiner alten Heimatgemeinde einen besonderen Kiddusch gab, u. a. mit Aufschnitt, war eine Dame am Tisch so “besitzergreifend”, dass sie die Aufschnitt-Platte durch einen gezielten Stich mit der (Metall-)Gabel in die Hand meines Bruders verteidigte, als der sich erdreistete, sich auch eine Scheibe nehmen zu wollen.

    Natürlich wurde die sehr hübsche Blumendekoration von einer eifrigen Armada von Jägern und Sammlern eingesackt. Hätten sie ihr Diebesgut doch wenigstens durch einen Eruw zum Auto getragen… 😉

    Bei meinem eigenen Aufruf (meine Familie hat also bezahlt),
    war es wahrhaftig so, dass ich einige Individuen uneingeladen beim Kiddusch an den “head table” setzten, der eigentlich der Familie des Bräutigams und seinen engeren Freunden (und natürlich dem Rabbiner) vorbehalten ist, und sich auch nicht durch gutes Zureden seitens der Gastgeber zum Umsetzen bewegen ließen. Warum? Am head table gibt es angeblich besseres/mehr essen…

    Gut Schabbes

    YM

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  16. Ich hab’s auch mehr als einmal erlebt, dass der Kidduschwein gehortet wurde, oder eine Person sich quasi alles auf den Teller schaufelte und am Tisch nichts weiter übrigblieb…
    daß viele Leute tatsächlich nur für den Kiddusch in Schul kommen kann ich bestätigen, wobei ich das eben unter dem Sozialisierungs-Point sehe… sicher gäbe es andere Möglichkeiten, aber dann stünden die Synagogen doch ganz leer ;). Wo man doch neue bauen will…

    Spenden zum Kiddusch kenne ich nur von “unabhängigen” Gemeinden, wie Chabad.

    In Berlin gab es um das von der Gemeinde ausgegeben Kidduschgeld schon mehr als einen Streit.

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  17. @AllAdonOlamis:
    Also, als herausragende Personität habe ich natürlich eine ganz speziel für mich komponierte und eingespielte Version von Adon Olam:
    http://www.kijukuma.de/sites/schlamasel_masel_galerie.htm
    😉 Ist natürlich Schmonzes! Adon Olam ist das musikalische Leitmotiv unseres Stückes: “Schlamasel-Masel” und diese Version wurde dafür von Klaus Jochmann komponiert und eingespielt.
    Euch allen Gitt Shabbes und vergesst nicht den Kiddusch Helm, die Gabel mit dem extralangen Stiel und ausreichend Tupperware!
    Euer Shabbes-Goi

    Antworten

  18. @YM : A Frag!
    Nach der Thoralesung, wenn sie für alle sichtbar hochgehalten wird,
    strecken die Leut den rechten Arm mit abgespreiztem kleinen Finger der Thoire entgegen. Was ist die Bedeutung und wo kommt es her ?
    Schöne Woche,
    Dein Shabbes-Goi

    Antworten

  19. @SG: Über den Gedanken an einen Kiddusch-Helm habe ich mich den halben Schabbes köstlich amüsiert. Schkojach! 😉

    Bei uns gibt es zu feierlichen Anlässen (Bar-Mitzwah, Aufruf) üblicherweise einen Stehkiddusch. Da gibt es auch einige Langsamdenker, die sich direkt vor dem Buffet-Tisch stellen, dort essen und sich mit Bekannten unterhalten, ohne zu bedenken, dass das anderen die Möglichkeit raubt, auch von den dargebotenen Köstlichkeiten zu genießen…

    Bzgl zeigen bei Hagbah:
    Diesen Minhag/Brauch habe ich auch schon gesehen, aber ich pflege ihn nicht. Ansonsten habe ich dazu das hier gefunden:
    http://judaism.about.com/od/shabbatprayersblessings/f/torah_pointing.htm
    http://ohr.edu/yhiy/article.php/2727

    Gut Woch

    YM

    Antworten

  20. @Shabbes-Goi: Habe vielen Dank für’s Kommen! Du hast es gehört, was zu Dir gesagt wurde (wenngleich auf Englisch 😉 ): Komm einfach wieder! Kiddusch im Hof vor der Synagoge finde ich immer ganz ganz großartig und ein wenig Entspannung ist auch oft dabei…

    Antworten

  21. Sholem Baleblog! Wenn es sich einrichten läßt, als Selbständiger ist der Samstag oft mein einziger freier Tag, komme ich gerne öfter vorbei. Natürlich war nicht nur der Kiddusch eine gesellige ßude, sondern auch le Shacharit eine echte Mechaje! Obwohl ich vorab ein wenig Bedenken wegen der zu erwartenden Textpassagen in deutscher Sprache hatte, weil ich ja dadurch auch mal endlich mit Inhalten “konfrontiert” wurde, was bei mir im allgemeinen in religiösen Fragen meinen Widerspruchsgeist anstachelt. Statt dessen hat es aber eher eine intensivere Auseinandersetzung angeregt. Ich weiß, es wird sich niemals realisieren lassen, aber es wäre wahrscheinlich eine gute Idee, in Einheitsgemeinden Kabbalath und Le Shacharit im vierzehntägigen Wechsel mal auf hebräisch und mal in deutscher Sprache zu feiern.
    Total begeistert war ich übrigens von Mirjams Stimme. Sie würde eine echt gute Chasana abgeben, wenn es hier so etwas gäbe.
    Noch was ganz ganz anderes, absolut meschuggenes, aber manchmal muß man ja auch mal spinnen, um sich highlights mit Mechaje und Neshome zu verschaffen. Ich war am Sonntagmorgen auf einer Outdoorgeburtstagsfeier auf der Halde Hoheward in Recklinghausen
    http://www.horizontastronomie.de/galerie.html
    Bei gutem Wetter ein Ort mit wunderbarer und sehr inspirierender Atmosphäre. Das wäre doch mal ein Projekt für den nächsten Sommer,
    eine NRW Outdoor-Kabbalath auf der Halde Hoheward.
    Wäre zwar ziemlich viel Maloche, von wegen Genehmigung einholen,
    Bierbänke für die Kabbalath und Biertische für den Kiddusch hochkarren,
    aber es wäre mal was ganz ganz besonderes von wegen lebendiges Judentum im Pott.
    Gute Restwoche noch,
    Dein
    Shabbes-goi

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  22. Die neue Rubrik finde ich im Großen und Ganzen recht gut, wenngleich es teilweise ein bisschen nach Fantasiegeschichten klingt – Chajims Beitrag wirkte auf mich bisher am ehrlichsten.

    Allgemein möchte ich aber noch sagen, dass mir das neue Layout der Zeitung ÜBERHAUPT NICHT gefällt. Damit, dass die Texte in der JA nur selten wirklich aussagekräftig sind, habe ich mich schon lange abgewunden, aber dass nun auch noch das eigentlich sehr ansprechende und tolle Layout verschwunden ist, kann ich nicht verstehen.
    Die Ko(h)nversation auf der letzten Seite ist übrigens nicht sonderlich lustig, auch wenn man scheinbar “typisch” jüdischen Humor präsentieren will. Und meine geliebte Schlussrubrik vermisse ich auch.

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