Heute gibt es die orthodoxe Smicha

Zsolt Balla und Avraham Radbill werden heute ihre orthodoxe Smicha in München erhalten. Damit sind sie die erstern Rabbiner, die nach der Schoah in Deutschland für eine Tätigkeit in Deutschland ausgebildet und ordiniert worden sind. Unterstützt wird das Rabbinerseminar (Jeschivat Beit Zijon) in Berlin durch den Zentralrat und die Ronald S. Lauder Foundation. Unter anderem berichtet das Bayerische Fernsehen aus der Münchner Synagoge. Berichte darüber gibt es auch auf den Internetseiten der Welt und der Orthodox Union. Dort kommen auch die Absolventen selber zu Wort. Die Jüdische Allgemeine brachte in der vergangenen Woche ein Porträt der Jewschiwah in Berlin.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Masal tow!

    Ich kenne beide (Zsolt und Avrohom Yitzchok) persönlich
    als sehr spezielle Individuen.

    Und den Smicha gebenden Rabbiner,
    Dajan Chanoch Ehrentreu, schlita, aus London.
    Dessen Grossvater, Rabbiner Dr. Chanoch Ehrentreu, sz”l,
    war vor dem Krieg Rabbiner in München.
    Dessen Synagoge hieß “Ohel Jakob”.
    Es schließt sich hier quasi ein Kreis…

    Das Rabbinerseminar heißt übrigens “Esriel Hildesheimer”,
    sowie die Vorgängerinstitution, an es anknüpfen möchte.
    Also eine von der Jeschiwa formal eigenständige Institution.

    YM

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  2. Glückwünsche an die Brunnenstrasse!!! Mal sehen wie schnell sie de alten Gebäude bekommen werden, wo das Semnar mal saß. Das Gebäude der Hochschule wird wohl nie zum rechtmäßigen Nachfolger zurückkommen 🙁

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  3. Apropos Bayrisches Fernsehen.
    Welcher Fachmann hat denn den (einschlägig bekannten)
    Co-Moderator ausgewählt?
    Der Herr Professor hat uns mit solchen unglaublichen Weisheiten,
    wie dass ein jüdischer Monat 28 Tage habe,
    dass Dajan Ehrentreu der Kategorie
    “modern orthodox” zuzuordnen sei, beglückt.
    Und er wirft eine Smicha mit einer Priesterweihe
    in einen Topf .

    Wenn deren andere “Experten” genauso viel
    Expertenwissen haben, muss man alles was von dort kommt,
    wohl mit größter Vorsicht genießen.

    Interessant auch, dass so manche(r) Redner(in) jedenfalls
    mir den Eindruck vermittelte, er/sie sei unterschwellig der Meinung,
    Aufgabe eines Rabbiners sei, stellvertretend für andere
    observant zu leben…
    Und wer den deutsch-orthodoxen Vordenker S. R. Hirsch liest,
    wird wohl kaum Judentum als “Religion” bezeichnen, im Gegenteil.

    YM

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  4. @Yankel: Ist vielleicht eine Frage der Wahrnehmung. Wenn Du vollkommen von der Richtigkeit einer Aussage überzeugt bist, wirst Du sie natürlich auch ohne weiteres äußern 😉 Vermutlich gibt es noch Menschen, die dieses Modell nicht hinterfragen…

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