Westbankreise

Die Karte ist keine neue, dennoch hat Jewlicious dankbarerweise auf diesen Blick in die Westbank hingewiesen. Sie zeigt einen Auszug aus der Speigel-Datenbank (in hebräischer Sprache hier) und dokumentiert die Aktivität der Siedler in der Westbank.

Anzeige der Auszüge aus der: SPIEGEL DATABASE OF WEST BANK SETTLEMENTS AND OUTPOSTS auf einer größeren Karte
Da werden fleissigst Fakten geschaffen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

64 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Verträge, Abmachungen, Kriege, geschichtliche Völkerströme und sonstige Verwicklungen werden immer das von dir angeführte natürliche Recht ver-unmöglichen.

    Was hat das mit deinem Schlesien-Vergleich zu tun? Fakt ist, es gibt nur ein Volk, welches ein natürliches Recht für sich in Anspruch nehmen kann, alle anderen Völker sind Besatzer gewesen und verfügen über dieses Recht schlicht nicht. Wenn die Israelis irgendwann per Vertrag beschließen alle Juden aus dem Land auszuweisen und die Gebiete unter arabischen Herrschaft zu stellen, dann ändert das nur etwas am Status des Landes, nicht am Recht der Bürger dort zu leben.

    Daher ist meine Polemik genauso polemisch wie deine Polemik.

    Ich habe dir ein klares Beispiel geliefert, du führst aber Schlesien an, ohne dich über die rechtliche Situation zu informieren.

    Es werden nie alle glücklich. Und böse sind immer die anderen.

    Der größte Fehler ist, dass man mit westlichen Konzepten orientalische Probleme lösen will. Das wird nicht klappen. Durch militärische Stärke hat man nicht nur einen Judenstaat gegründet, sondern alle Kriege gewonnen und den Bereich einigermaßen befriedet. Alles andere wäre Selbstmord gewesen.

    In diesem Geiste müsste man weitermachen. Seine Gebiete verteidigen, keine Zugeständnisse machen und mit bloßer Übermacht Entscheidungen durchknüppeln. In Wirklichkeit wollen die arabischen Palästinenser gar keinen eigenen Staat, dieser muss also einseitig von Israel gegründet und lebensfähig gemacht werden. Mit allen Konsequenzen.

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  2. Sholem & gitt Shabbes Chawerim & Chawerissen!
    Anscheinend werdet Ihr mich doch jetzt nicht so schnell los,
    denn der Versuch meiner teutonischen Besiedlung des Eiffelturms war eine sehr kurzlebige Erfahrung. Kaum hatte ich mein schwarz-rot-goldenes Igluzelt auf der Aussichtsplattform des Eifelturmes aufgeschlagen, den Grill angeworfen, um der Nouvelle-Cuisine meine vegetarische Tofuschweinshaxe entgegenzusetzen und mir eine Mass Hofbräu eingeschenkt, war ich schon von einer Truppe französischer Flics umstellt, die mich trotz meiner Berufung auf mein natürliches Recht auf Besiedelung zum nächsten Polizeirevier verfrachteten. Dort angekommen wedelte ich dem Wachhabenden mit einem Ausdruck von Romans Besiedlungsargumentation vor der Nase rum, doch Monsieur le Commissaire ließ sich davon in keinster Weise überzeugen,
    was eventuell weniger an der Schlüssigkeit der Argumentation als vielmehr an der Übersetzung mit dem Google Sprachtool gelegen haben könnte.
    Er stellte mich vor die Wahl, ein paar Tage zur Beobachtung auf der psychosomatischen Station der Charite Parisienne zu verbringen oder dahin zurückzukehren, wo ich hergekommen bin. Da ich von Psychopharmaka immer ganz gräßlich Pickel bekomme, habe ich dann Zweiteres vorgezogen, und et voila, da bin ich wieder.
    Schönen Shabbes allerseits !
    P.S.: Hallo Roman ! Wenn Du die Tage Besuch vom französischen Konsulat bekommst, wundere Dich bitte nicht. Irgendwen mußte ich ja als geistigen Urheber meiner Aktion angeben, sonst hätten sie mich nicht gehen lassen. Also habe ich Monsieur le Commissaire der Einfachheit halber Deine Adresse dagelassen. Slicha.

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  3. Ich habe keine Ahnung was du mit diesem Text bezweckst, besonders originell ist er nicht gerade, aber vielleicht solltest du dich lieber mit meiner Argumentation auseinander setzen und dich nicht der Lächerlichkeit preisgeben.

    Dass Völker Rechte haben, erscheint dem gewöhnlichen Europäer selbstverständlich zu sein, gerade darauf zielt ja deine Polemik ab. Spricht man aber von Juden und ihrem Recht, auf ihrem Boden zu siedeln, dann wird interessanterweise gefordert darüber zu verhandeln.

    Juden das Recht abzusprechen in Israel, in Judäa, Samaria oder sonst wo in der Gegend zu siedeln ist ebenso absurd, wie den Franzosen ihre Oberhoheit über den Eifelturm, über Paris, über Frankreich abzusprechen. Aus dieser Sicht hat deine Aktion auch etwas Gutes

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  4. @Roman: Lächerlich ? Ich gebe mich der Lächerlichkeit preis ? Na jetzt ist es aber wohl gut. Ich setze 150.- für ein Flugticket in den Sand, besorg mit extra ein Igluzelt in Schwarz-Rot-Gold, dass ich nie wieder benutzen werde, weil mir bei dieser Farbkombination eigentlich speiübel wird, geh in einen Französischen Knast, gottlob nur für drei Stunden. Das alles, um DEINE Theorie des natürlichen Rechtes auf Besiedlung zu untermauern, und was machst Du ? Anstatt mir auf die Schulter zu klopfen, mir für meinen Einsatz für die Sache zu danken, nennst mich einfach lächerlich?
    Na warte ab, Du wirst schon merken, was Du davon hast, wenn die Jungs vom französischen Konsulat vor Deiner Tür stehen! Dann werden wir ja sehen, wer hier noch lacht!!!!

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  5. @Roman: Gut, obwohl Du meinen mutigen Einsatz für die Sache nicht zu würdigen weißt, noch mal zurück zu Deiner Argumentation, ganz langsam und häppchenweise für einen Goien zum Mitschreiben und verstehen:
    1. Frage: der souveräne und unhinterfragte Staat Israel hat doch momentan genau festgelegte territoriale Grenzen, die auch im internationalen Kontext akzeptiert und respektiert und im Ernstfall auch verteidigt werden sollen, oder ?

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  6. 1. Frage: der souveräne und unhinterfragte Staat Israel hat doch momentan genau festgelegte territoriale Grenzen, die auch im internationalen Kontext akzeptiert und respektiert und im Ernstfall auch verteidigt werden sollen, oder ?

    Beides ist falsch. Weder ist der Staat Israel unhinterfragt, noch hat er derzeit feste territoriale Grenzen.

    Die Frage läuft aber schon am Argument vorbei. Ich habe nicht vom Staat, sondern vom jüdischen Volk gesprochen.

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  7. Ich breche diese Diskussion jetzt ab. Israel hat lediglich feste Grenzlinien mit Ägypten und Jordanien ausgemacht, mit anderen Nachbarn gibt es keine festen Grenzen. Das steht in jedem besseren Schulbuch.

    Aber auch das hat mit meinem Argument nichts zu tun. Vielleicht, reißt du darüber ebenfalls ein paar Witze, aber ohne mich.

    Tschö.

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  8. Pingback: Chajms Sicht » Siedlungen frs IPhone

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