Gebete für Israeliten – Update

Gebete für Israeliten bei google books

Das Buch Gebete für Israeliten (siehe meinen Beitrag hier) ist nun auch über die google Buchsuche verfügbar und lässt sich dort über große Teile einsehen und durchblättern. Wer dann Interesse hat, kann das Buch immer noch hier kaufen.

Von Chajm

Chajm Guski ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon. Sein Buch »Tzipporim: Judentum und Social Media« behandelt den jüdischen Umgang mit den sozialen Medien. || Um per Mail über neue Beiträge informiert zu werden, bitte hier klicken

102 Kommentare

  1. Synkretismus ??? Klingt irgendwie nach etwas, bei dem man als Kassenpatient keine Heilungschancen hat und das nur bei Privatpatienten behandelt wird. Aber so steht dann ja auch Bruder Baruchs Zielgruppe fest:
    Akademiker, wahrscheinlich vorzugsweise Lehrer, mit gallopierendem globalen Einheitsreligionsyndrom, das sich symptomatisch in schwülstigem Eso-Mystizismus äußert.
    Woher er nur das Geld für die Goggel-Anzeige hat? So was kostet doch was!
    Oder ist er mit seinem Projekt schon an den Markt gegangen und man kann jetzt Aktien für die TwelveTribes GmbH & CoKG mit beschränkter spiritueller Haftung kaufen?
    Lasst Euch die Woche davon nicht verdrießen,
    macht Euch trotzdem eine gute daraus,
    denn letztendlich ist doch klar, dass nur das Original die volle Wirkung bringt und Substrate nur unerwünschte psychosomatische Nebenwirkungen.
    Euer Shabbes-goi

  2. Aber das mit der Mission war doch von vornherein klar wie Kloßbrühe.
    Aber interessante Geschäftsidee: TwelveTribesNetwork – sakramentales Judentum. Bißchen Schizo vom Inhalt her, aber klingt gut.
    Schöner spiritueller Gemischwarenladen.
    Fehlt nur noch das Marktsegment Hinduismus bzw. Buddhismus,
    und Voila, Bruder Baruch Ignatius ( Ignatius siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ignatius ) wird erst Bruder Baruch Ignatius Taravischnu und und zaubert sich dann selbst via jungfräulicher Widergeburt als Reinkarnation Rabbi Baruch-Jeschua ben Joseff aus dem Zylinder.

  3. Wobei sich natürlich bei den vielen Franz von Assisi Zitaten auf der Seite die Frage stellt, wann Bruder Baruch Ignatius endlich soweit ist, dass er neben Deutsch, Hebräisch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Baskisch, Italienisch und Portugiesisch dann auch endlich genau wie weiland Franzel die Sprache der Vögel spricht.

  4. @ Chajm: “Synapagode” so in der Art, wobei ich, um ehrlich zu sein, am meisten darauf gespannt bin, wie er das dann mit seiner Auferstehung hinkriegt. Um die wird er dann ja wohl oder übel als letztem Beweis nicht drumherum kommen. Aber ich tippe mal eher, dass wir in in der nächsten Staffel “Next Uri Geller” erleben werden.
    Sheyne,
    dein Shabbes-Goi

  5. Übrigens, im Sommer gibt es eine spirituelle Wanderung zu kabbalistisch-christlichen Kraftorten mit einer Einführung in die christlich-keltische Spiritualität, inklusive spirituellen Tanz und dynamisches Körpertraining.
    Hört sich ein bißchen so an, als wäre Madonna bereits Mitglied bei TwelveTribes.

  6. Und alles auffällig in römisch-katholischen Kardinalspink. Wenns nicht so traurig wäre, ich würd ein Kabarettprogramm daraus machen. Bleibt nur zu hoffen, dass die “Missionserfolge” gegen Null gehen.

    Aber kurz ernsthaft: Traurig ist doch dabei, dass der Weg von “Bruder Baruch” absolute Normalität ist. Mir sind schon so manche in den Gemeinden begegnet, die sich als gute Christen verstehen und fröhlich an die Wiedergeburt glauben.
    Warum das so ist, dass muß doch die Frage sein, die sich die “alten” (heißt: etablierten) Religionen stellen müssen. Wobei man immer im Auge behalten muss, dass Synkretismus keine Erscheinung neurer Zeit ist. Gegen die religiöse Szene der Antike ist die heutige ja schön überschaubar 😉
    Fraglich ist nur, wie man in dieser durch Synkretismus geprägten Lage, eindeutig und erkennbar bleibt. In der Vergangenheit ist dies auf unterschiedliche Art und Weise immer wieder gelungen, in meinen Augen durch eine Neu- und Reformulierung theologischer inhaltlicher Aussagen im Angesicht der zeitlichen Wirklichkeit und ihren Fragen.

  7. Nichts gegen den Synkretismus per se, wer es braucht, möge damit glücklich werden, solange er niemand anderen damit ins Unglück stürzt.
    Aber auch in spirituellen Kompositionen sollte es doch eine gewisse rationale Vereinbarkeit der Komponenten geben. Wie, also in welcher Form, celebriert ein römischer Katholik, der in der unabhängigen (nicht römischen) Katholischen Kirche (in der gültigen apostolischen Tradition) zum Priester geweiht wurde und sich immer noch Rabbiner nennt, das Abendmahl imklusive Wandlung ? Treifer und konfuser geht es ja wohl nicht mehr. Wer darauf wirklich reinfällt, bei dem ist doch grundsätzlich Hopfen und Malz verloren.

  8. @Roman: Tatsächlich ist die Teilnahme an dem Werbeprogramm ja nur mit finanziellem Background möglich – ich kann mir nicht vorstellen, dass die twelve-tribes Brüder so viel Geld in der Rückhand haben. Oder die Seminare bei den Vogelsprechbrüdern kosten ein entsprechendes Sümmchen…

    @Sven:

    Fraglich ist nur, wie man in dieser durch Synkretismus geprägten Lage, eindeutig und erkennbar bleibt.

    DAS ist eine interessante Frage die man ausloten sollte. Das spielt ja in das Wann sind Religionen erfolgreich Thema hinein. Soll man sich klare Konturen verschaffen, Reformulieren? Nachlaufen?
    Vermutlich war der Markt der Religionen nie so voll wie in den Zeiten des Internets – vielleicht gab es eine ähnliche Bewegung mit der günstigen Verfügbarkeit von gedruckten Büchern? Da konnten sich ja Ideen auch schneller als zuvor verbreiten.
    Gibt es da Untersuchungen?

  9. @shabbes-goi: Beim schillernden Begriff Synkretismus ist eh Vorsicht geboten. Aus religionswissenschaftlicher Sicht enthält jede Religion synkretistische Züge. Als Beispiel sei hier nur genannt: Judentum und der Zion, Christentum und Weihnachten, Islam und, in etwas anderer Form, wieder der Zionsberg.
    Bei Jungs und Mädchen wie “Bruder Baruch” nervt mich vor allem eine, ich will es mal so nennen, extreme “religiöse Unhöflichkeit”. Es wird sich, ohne groß zu fragen, einfach bedient mit einer oftmals erstaunlichen Selbstherrlichkeit. Übrigens gilt das auch für solche Sachen wie die unsägliche Idee in einigen christlichen Gemeinden die Erinnerung an die Einsetzung des Abendmahles Gründendonnerstag als Sederabend zu feiern. Gruselig!

    @Chajm: Ich denke eindeutige Konturen sind wichtig, die nicht in Abgrenzung bestehen, also was man nicht ist, sondern klar zu sagen, was man ist. Was für mich dabei unvermeidlich ist, dabei die eigene Welt als Anfrage an diese Konturen zu erleben und sie dann zu bestimmen. Bei der Frage nach dem Erfolg bin ich sehr vorsichtig, das hat vor allem mit Diskussionen innerhalb meines “religiösen Vereins” zu tun, die dann doch sehr an solche in Wirtschaftsunternehmen erinnern.

    Ob es Untersuchungen zum Internet und der Frage nach einer Verbreitung durch Bücher, Schriften etc. gibt weiß ich nicht. Ich finde hier aber wirklich die Antike mit ihre religiösen Situation sehr hilfreich. Dazu gibt es ja Regale an Bücher. Ich finde in der Antike einiges an Parallelen zur heutigen Situation.
    Als Beispiel dieser Unübersichtlichkeit, die selbst die römische Obrigkeit nicht mehr überblicken konnte, sei hier nur die Ausweisung von Juden aus Rom unter Kaiser Claudius 41-54 erwähnt. Grund der Ausweisung waren wahrscheinlich Unruhen zwischen der jüdischen Gemeinde und christlichen Gruppen. Das diese gar nicht mehr zur jüdischen Gemeinde gehörten, war der römischen Obrigkeit nicht bekannt. Angeblicher Unruhestifter war übrigens für die Römer ein Chrestus, der ja wohl eher Inhalt als Person des Streites war 😉 (nachzulesen bei Sueton).

  10. @Shabbes Goi – “Wobei sich natürlich bei den vielen Franz von Assisi Zitaten auf der Seite die Frage stellt, wann Bruder Baruch Ignatius endlich soweit ist, dass er neben Deutsch, Hebräisch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Baskisch, Italienisch und Portugiesisch dann auch endlich genau wie weiland Franzel die Sprache der Vögel spricht.” – na ja, der Franzel war nichr der erste, der das konnte. Euer Rabbi Johanan ben Zakkai konnte das auch. Außerdem hat er auch mit den Fröschen und Mineralien gesprochen und von ihnen gelernt. Er musste aber Schiz haben, wat? 😉

  11. @Shabbes-Goy “Hört sich ein bißchen so an, als wäre Madonna bereits Mitglied bei TwelveTribes.” – nein, Madonna haben wir noch nicht, aber wir arbeiten darauf. Und ein paar guten Leuten haben wir ja schon. Seid ihr neidisch? 😉

  12. @Chaim “Tatsächlich ist die Teilnahme an dem Werbeprogramm ja nur mit finanziellem Background möglich – ich kann mir nicht vorstellen, dass die twelve-tribes Brüder so viel Geld in der Rückhand haben. Oder die Seminare bei den Vogelsprechbrüdern kosten ein entsprechendes Sümmchen” – Chaim, brauchst Du etwa Geld für Deine Gemeinde? Es gibt ja etwas, was “Fundraising” heißt – ich habe das studiert in meinem Rabbinerseminar und dann in diesem Beruf sogar in Washington D.C. gearbeitet. Wenn Du mich off-list schreibst, kann ich Dir ein paar Tips geben. Nun, muss man dafür natürlich einen Konzept haben. Einen Konzept, der Sinn macht, meine ich. Und…es ist nett von dir, aber du brauchst dir keine Sorge machen – Twelve Tribes Network kommt, Gott sei Dank, sehr gut klar. Und…unsere Seminare sind umsonst. baruch

  13. ok – mein letzter kommentar. es ist ja wahnsinn wie schwach ihr seid – euch bleibt nichts besseres als über jemanden zu lästern, der euch nie etwas schlechtes getan hat. wie armseelig ihr sein müsst. und von dir, Chaim, habe ich schon etwas besseres erwartet. wir waren ja auf eine Art befreundet… aber ok. ich wünsche euch allen Gottes Segen. Tchüß! baruch

  14. @Baruch: Pax tecum frater Ignatius Zwi!
    Ganz herzlichen Dank für Deine Mühe,
    auf meine Kommentare hier zu antworten, was mich darüber hinaus umso mehr erfreut hat,
    weil es zeigt, dass Dich meine Kommentare getroffen haben, denn das war die Absicht dahinter.
    Gleichzeitig zeigt mir Deine Betroffenheit, dass meine Kommentare einen Funken Wahrheit enthalten, denn sonst hättest Du ja nicht darauf reagieren müssen.
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen großen Erfolg in Deiner Profession als Tangolehrer,
    damit Du nicht weiterhin mit Deinem spirituellen Gemischtwarenladen ahnungslose Christen und andere spirituell Defizitäre in die Arme der Psychoanalytiker treiben mußt.
    Ganz herzlich
    Dein
    Shabbes-Goi
    ( Damit es zu keinen Fehleinschätzungen kommt,
    die Betonung liegt in diesem Falle auf GOI )

  15. @Baruch:
    In aller Freundschaft kann ich Dir versichern, dass ich da bin, wenn Du eines Tages aufwachst und erkennst, was in letzter Zeit passiert ist und dass da falsche Entscheidungen getroffen worden sind. Dann bin ich Dein Ansprechpartner der das alles hier nicht mehr erwähnt, sondern da anknüpft, wo wir zuvor waren.

  16. @ All

    könnt ihr Baruch nicht einfach in Ruhe lassen, habt ihr keinen Anchbarn über den/mit dem ihr lästern könnt. Wenn Baruch in euren Augen einen Fehler macht, lasst ihn den Fehler machen, auf Fresse fallen, aufstehen und Ihn selber entscheiden welchen Weg er geht – mit Sicherheit braucht er all eure “stützende” Händer nicht – er ist erwachsen und hat seinen Kopf. Schaut lieber auf euch und kehrt vor der eigenen Tür.

    o&o Konstantin

  17. Konstantin hat Recht natuerlich. Aber: Niemand hat ihn in die Oeffentlichkeit geholt. Wie ich das beobachte schaltet er selbst Werbung und berichtet ueber sich. Das ist so mit Oeffentlichkeit die man sucht.

  18. @KonstantinPal: Natürlich habe ich Nachbarn, aber die fordern in keinster Weise heraus, dass man über sie lästert. Abgesehen von der Frustration über einen Rabbiner, der dem Judentum den Rücken kehrt und dem glücklicherweise unberechtigtem Missionierungsvorwurf, bist Du mal auf der Seite von “twelvetribes” gewesen und hast da ein bißchen gelesen?
    Noch spannender sind die Artikel im blog der Seite.
    Das fordert zwar keine Lästerei heraus, aber bietet genug Grund zu berechtigtem Spott und Hohn, weil es einfach eine absolut wahnwitzige Mischung von spirituellen Ansätzen ist, die gleichzeitig von Selbstgerechtigkeit strotzt und darüberhinaus das Judentum in doppelter Weise für das Christentum instrumentalisiert. Da bleibt einem als Reaktion nur ein befreiendes Lachen darüber.

  19. @ shabbesgoi

    ich war auf der Seite von twelve-tribes, es ist sicherlich nicht my cup of tea. nur ich fand da nichts, was ein befreiendes Lächeln erzeugt. Über den Glauben eines anderen zu spotten ist für mich so ziemlich das teifste Niveau, vielleichst sollt du dich etwas mehr mit dem Begriff Toleranz auseinandersetzen.

    Wie gesagt lese vielleicht nocheinmal meinen eintrag oben, um dannn zu überdenken was du grade geschreiben hast.

    und kleiner tip: wer zuletzt lacht, lacht am besten

  20. Toleranz ist gut. Wenn etwas Unsinn ist, kann man aber auch sagen es ist unsinn. Wir koennen auch mit Toleranz zusehen wie man etwas falsches tut und es ist offensichtlich. Wenn morgen jemand sagt es ist sein glaube dass er toeten muss, dann kannst du sagen “ok es ist sein glauben”. das ist nicht die Haltung des Judentums.

  21. Hallom Konstantin,

    > Wenn Baruch in euren Augen einen Fehler macht,
    > lasst ihn den Fehler machen

    Wird das so im AGK gelehrt??
    Ich habe (anderswo) mal gelernt:
    1. “Lo tha’amoid al-dam reiecho” (III, 19:16)
    2. “Hocheiach tochiach es-amisecho” (III, 19:17)
    (für Anwendungsdetails siehe die üblichen Quellen…)

    Ob dieses Forum unbedingt das beste Mittel dafür ist,
    würde ich allerdings auch in Frage stellen.
    Ich halte es aber für immer noch besser als Ignorieren.

    Es ist natürlich richtig, tolerant zu sein,
    wenn ein Nichtjude christliche Religion praktiziert.
    Aber wo hast Du bitte her,
    dass Toleranz auch richtig ist,
    wenn ein Jude das tut??

    YM

  22. @YM

    ich glaube nicht, dass wir Baruch als Juden betrachten sollen – vor allem weil er es selber nicht mehr tut.

    Er ist von keinem dazu gezwungen worden, er hat sich selbst entschieden – und wir sollten hier nicht Sittenpolizei spielen. Die Hexenjagt auf Baruch ist einfach nur unerträglich.

    Und das ist meine Meinung, nicht die vom AGK oder anderen Verbänden und Organisationen.

    o&o Konstantin

  23. Die Hexenjagt auf Baruch ist einfach nur unerträglich.

    Hier findet keine “Hetzjagd” statt, könnten Sie derartige Unterstellungen nicht einfach lassen? Abgesehen davon, dass sich dieser Baruch vor Beleidigungen “armseelig, schwach” usw. gegen andere hier nicht gerade zurückgehalten hat. Kann man alles nachlesen.

  24. @ YM

    “Abraham-Goiger-Kolleg” – jo geh mal in deine hejder und sei dort arrogant und intolerant.

    in unserer Zeit kann jeder selber entscheiden ob er halacha will oder nicht will, da muss nicht so ein schwarzhut daher kommen und jedem weiss machen, dass halacha das non plus ultra ist.

    @ Yael

    dat ist wat janz janz böset, dat sind die reform juden! sind noch schlimmer als die christen 😉

  25. @Konstantin:
    > In unserer Zeit kann jeder selber entscheiden
    > ob er halacha will oder nicht will

    Klar, es kann in unserer Zeit auch jeder entscheiden,
    ob er Steuern zahlt oder nicht.
    Wenn man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen…

    > dat sind die reform juden! sind noch schlimmer als die christen

    Wenn es denn so wäre.
    Im Falle des AGK sind es bekanntlich tatsächlich oft Christen.

    Ist es nicht ironisch?
    Wir diskutieren mit einem Juden, der sich
    als katholischer Priester ausgibt.
    Und im AGK gibt es evangelische Pfarrer,
    die sich als Rabbiner ausgeben 😉

    Ich war übrigens kürzlich mal im Leo-Baeck-College.
    Da schien mir das nicht so der Fall zu sein.

    YM

  26. @ YM

    es wären baruchs konsequenzen, die er trägt. Die Leute sollte aufhören, hier eine Halacha oder Tschuva Feurewehr zu spielen und zu meinen sie müssen Ihm helfen, er ist erwachsne und hat eigene Entscheidungen getroffen.

    Ich vermute mal, dass du nie das AGK von innen gesehen hast, sondern nur von jemanden geschichten der vom anderen die geschichten hat gehört hast. klar wir haben nur christen am AGK, essen dort jeden Sonntag Braten und feiern dort Heilige Messen – Adar rocks.

  27. @YankelMoishe: “nach meiner Meinung ist unsere Meinung dazu völlig unerheblich, solange die Halacha ihn eindeutig als Juden betrachtet.
    Und das tut sie bekanntlich.”
    Hallo Yankel! Nicht als weitere nicht notwendige Polemik,
    sondern als rein sachliche Interessensfrage:
    ist ein Jude, der zum römisch katholischem Glauben übertritt, sich zum frei-Katholischen Priester weihen läßt und als solcher das Abendmahl nach römisch-katholischem Ritus, also mit der Wandlung des Weines in das Blut Christi, celebriert, wirklich nach der Halacha immer noch ein Jude ?
    Wie gesagt, rein interessehalber.

  28. Ja, ist er, denn Tschuwa ist ja immer möglich. Nur der Mikwegang wird jedem nach diesem Wege nicht erspart bleiben. Man kann wirklich nicht austreten, man kann sich nur selber außerhalb des Judentums stellen, aber nicht mehr.

  29. @Yael
    Wo haben Sie denn Halacha studiert und sein wann heißen Sie Yankel Moishe? Nein, ich habe kein Problem mit den Konvertiten – ich habe sehr vielen selbst geholfen, zu konvertieren. Waren Sie auch meine Kandidatin? 😉

  30. @Yael: “Ja, ist er, denn Tschuwa ist ja immer möglich.”
    Entschuldige die blöde Frage, aber ganz wertfrei nur des Verständnisses halber gefragt, war das schon immer so oder ist das eine Postshoahregelung als Reaktion auf die “Rassen”-“Gesetze” der Nazis ?

  31. @ yael

    wer entscheidet ob es sünde ist? Sie, das Oberrabbinat oder die Jüdische Wletverschwörung. Sie sollten vorsichtig mit solchen Worten umgehen, weil sie vielleicht selsbt dann zur Sünderin werden. Dann heisst es nämlich für sie Tschuwe, Tschuwe, Tschuwe…

  32. @Konstantin

    Das Wort, das Yael1, in einer Vision über Baruch Rabinowitz gehört hat: “So spricht der Herr, der mächtige Israels – Yael1, die den babylonischen Talmud studiert und ihn auswendig kennt, was normalerweise nach der Halacha den Frauen verboten ist zu tun, hat entschieden:
    a) Baruch ist ein Sünder
    b) Baruch ist ein Jude (so wie Baruch Spinoza)

  33. @ KonstantinPal: zu Hexenjagd, Mangel an Toleranz und Respekt:
    Sholem Konstantin! Also ich persönlich betreibe hier keine Hexenjagd,
    denn darauf sind ja ihre Erfinder, die Katholiken und Evangelen, abonniert. Ich bin weder das eine, noch das andere. Ich würde nie jemanden wegen seines Glaubens verbrennen. Es ist auch nicht so, dass ich Bruder Ignatius individuellen Glauben nicht respektiere oder toleriere, das sei fern von mir. Meine Maxime lautet, möge jeder daran glauben, was ihn glücklich macht, solange er damit keinen anderen Menschen ins Unglück stürzt. Ich habe mich einfach über seine Konstrukte und auch über die von ihm verwendeten Symboliken auf “TwelveTribes” sehr amüsiert und diesem Amüsement hier Ausdruck gegeben. Mehr nicht!
    Ich kann jemanden respektieren und tolerieren, sogar akzeptieren, und trotzdem über ihn lachen, das ist für mich kein Widerspruch.
    Schließlich kann ich auch mit großem Vergnügen über mich selber lachen. Darüber hinaus halte ich, von außen betrachtet, ohne Christ oder Jude zu sein, das Projekt “TwelveTribes” für eine unnötige Vereinnahmung des Judentums durch das Christentum, denn auch wenn sich Bruder Ignatius darauf beruft, dass Jeshua ben Joseff Jude war, führt er ihn in seinen Argumentationen nicht einfach als einen jüdischen Menschen mit eigenen oder eigenwilligen jüdischen Ansichten, sondern eben aus christlicher Perspektive mit der kompletten Erlösungskonotation als Christus, bzw. Meschiach an. Und das empfinde ich schlicht und einfach als illegitim,
    denn Adoshem ist nun mal nicht Gott und Gott ist nicht Adoshem.
    ( Daher spare ich mir auch das `in Gott!)
    Trotzdem eine gute und erfreuliche Restwoche noch
    Dein
    Shabbes-Goi

  34. @ Konstantin Pal & @ Baruch:
    Bitte, keine unnötige Barucho-Zentrik, das “Jisrael af al pi schechata, Jisrael hu. Ein Jude bleibt ein Jude, auch wenn er sündigt. ” bezog sich nicht auf Bruder Ignatius, sondern war schlicht und einfach eine allgemeine Antwort auf eine allgemeine Frage eine Goien zur Halacha, mehr nicht.

  35. @All

    Liebe Leute, ich danke euch ganz herzlich für eine fantastische PR-Arbeit, die ihr für mich ganz umsonst gemacht habt. Wenn ihr so weiter macht, kann Twelve Tribes wohl auf weitere Werbung verzichten! Es spart mir auch viele Antworte auf die Fragen, die ich regelmäßig bekomme – ich werde einfach FAQ auf diese Seite verlinken. Yasher Koach! baruch (nicht spinoza)

  36. Sarkasmus scheint Argumente zu ersetzen.

    Interessant ist das Phänomen, dass man einen sauberen Umgang miteinander fordert, aber mit dem Gesprächspartner hart ins Gericht geht und einfach mal ein paar geschickt gesetzte Sticheleien austauscht. Da kann man natürlich selber keinen Respekt einfordern.

    Wenn Ihr Argumente austauscht, ist das irgendwie ein wenig angenehmer zu lesen…

  37. @Baruch: “Danke dass Du das gesagt hast. Jetzt bin ich beruhigt!”
    Lieber Bruder Baruch, nimm Dich nicht selbst so schrecklich ernst, das gibt nur Magengeschwüre und macht auf Dauer ein häßliches Gesicht.
    Machs wie ich, lach mal ab und zu, im Zweifelsfalle über Dich selbst,
    das macht das Leben wesentlich einfacher und ist im übrigen auch eine wichtige spirituelle Erfahrung.
    Auch Dir eine gute Restwoche
    und ein kollegiales toi,toi,toi für den Auftritt im Dänischen Fernsehen.
    Dein
    Shabbes-Goi

  38. @Chaim
    Zeig mir bitte die Argumente – und das Wort Respekt solltest Du vielleicht gar nicht verwenden, wenn es um diesen Blog geht – oder mindestens um diese konkrete Diskussion. Du hast es toleriert, dass ich (ohne davon zu ahnen) schon seit einem Monat verspottet bin und jetzt ärgerst Du dich wegen ein paar kleine Bemerkungen? Ah Chaim, sei dich fair.

  39. Nur als allgemeine Interessensfrage jenseits aller Stichelei in den Raum gestellt:
    laut Yael1 heißt das also, einmal Jude, immer Jude.
    Aber wo genau fängt es, jenseits vom Giur, da ist es ja klar, an ?
    Wenn jemand als Kind einer jüdischen Mutter geboren wird, nach der Brit Millah oder nach der abgeschlossenen Bar/Bat Mitzwah?

  40. @Baruch Soso. Da habe ich also die Werbung geschaltet? Auf meinem Content? Habe ich nicht über die Entwicklungen hier informiert? Hier gab es doch große und breite Diskussionen mit Deiner Mitwirkung. Adi hat das ja ganz gut zusammengefasst.
    Ich denke für die Emotionalität dieses Themas und die Tatsache, dass das auch für mich persönlich eine herbe Enttäuschung war, ist das hier sehr fair und diskutabel. Hier wurden keine Informationen ans Licht gebracht, die nicht auf Deiner Internetseite zu finden waren. Hinnehmen musst Du es aber schon, dass einige diesen letzten Schritt Deinerseits nicht verstehen, akzeptieren oder irgendwie nachvollziehen können.
    Der Hohn, den Du diesen Leuten dafür entgegenbringst, wenn Du davon sprichst, dass es bald ohnehin kein Judentum mehr geben würde und Du froh seiest, nichts mehr mit ihnen zu tun haben zu müssen, ist ja auch nicht gerade die feinste Formulierung. Kann mich nicht erinnern, dass hier jemand schrieb wir sind froh, dass so einer nicht mehr dazugehört. Da war eher das Gegenteil der Fall. Schon die letzte Diskussion hat gezeigt, dass Du den Leuten nicht gleichgültig bist und dass sie Anteil genommen haben an der Geschichte und dann *flock* lässt Du die nächste Rakete steigen und wirbst auf talmud.de und anderen jüdischen Websites für Deine Sache. Ich weiß nicht genau, was Du erwartet hast?
    Sollen die Leute gleichgültig darauf reagieren? Das würde bedeuten, alles in ihnen wäre abgestorben.
    Soll ich nicht artikulieren, dass ich das seltsam finde und sogar falsch? Falsche Freunde lassen einen in die Irre laufen und bestätigen fortwährend die eigene Person. Freunde sagen auch mal Stop und sagen einem gehörig die Meinung. Dass das hier in der Öffentlichkeit geschieht, liegt vor allem, wie gesagt, daran, dass die Präsentation der ganzen Sache auch in der Öffentlichkeit passierte. That’s it.

  41. Man ist Jude, wenn man von einer Kind jüdischen Mutter geboren wurde. Die Brith Mila ist “nur” ein Zeichen des Bundes, die alleine macht niemanden zum Juden.
    Bar/Bat Mitzwah bedeutet, dass diese Kinder ab dem Alter sich selber für Einhaltung der religiösen Gebote die Verantwortung übernehmen, sprich eine religiöse Volljährigkeit.

    Übrigens Baruch sind Sie nicht auf dem Laufenden, was Talmud für Frauen lernen betrifft. Das was Sie behaupten ist Falsch! Gmera zum Beispiel dürfen Frauen lernen. Aber ich gebe Ihr Einsicht gerne an Lauder und an die hervorragenden Rabbiner dort weiter, die doch so böse sind und die Chuzpe besitzen, mit Frauen Talmud zu lernen.
    Ihr immer wieder misslungener versuchter Sarkasmus zeigt nur mehr deutlich, wie unmöglich Sie sich hier von Beginn an benehmen.
    Ihren Lakeien haben Sie ja schon dafür mitgebracht. Der würde zwar gern anderen den Mund verbieten, nur hat er sich damit selber ins Fleisch geschnitten. Ihr zwei passt gut zueinander. Da kann man nur gratulieren: chapeau!

  42. Yo Yael,

    danke für den neuen Titel, packe ich auf meine Titel-Wand mit ganz großen Buchstaben “Lakei”. Ich habe weder Ihnen noch jemanden anderen was verboten, sie wollten mir hier einen Maulkorb verhängen und mich am besten zum schweigen bringe, weil ich nicht wie alle anderen eingetreten habe. Es geht mir hier nicht um Baruchs weg, zu dem ich meine eigene Meinung habe und hier sicherlich nicht kund tun werde, sondern um die Form wie darüber diskutiert wird. Naja in Puncto diskussion kann ich Ihnen nur sagen: Setzen! Sechs!!! Und ihr Umgang mit anderen Diskutanten hier lässt auch zu wünschen übrig.

    Bestens

    Baruchs Lakai o&o

  43. @Chaim Lieber Chaim, ich würde mich fragen wie würdest Du darauf reagieren, wenn in “meinem” Forum sich die Menschen über Dich so geäußert hätten, wie über mich hier. Es tut mir leid, aber ich habe das wirklich nicht gespürt, dass ich den Menschen in diesem Blog nicht gleichgültig bin. Vielleicht solltest Du die ganze Diskussion von Vorne an noch Mal lesen. Ja, viele können meine Schritte nicht verstehen – aber ich lebe nicht auf dem Mond, sondern in Berlin und ich habe E-Mail und Du hast auch mein Rufnummer. Wenn jemanden das tatsächlich interessiert, warum nicht zu fragen? Mich, meine ich. Ich bin und immer war offen für ein Gespräch. Ich versuche auch niemanden zu überzeugen, dass mein Weg der einzige und richtige ist. Ganz im Gegenteil – ich sage die ganze Zeit, dass es mein Weg ist und ich wünsche nur Segen allen Menschen, die für sich einen anderen Weg zu Gott und sich selbst gefunden haben. Wer hat euch das Recht gegeben, mich zu berurteilen: “grausam was aus diesem Rabbiner geworden ist”. Wie könnt ihr beurteilen, was für den anderen richtig und was falsch ist? Liegt das an euch über die Wahrheit zu entscheiden? Man kann das nur für sich machen. Nich für den anderen. Und wer ein Sünder ist und wenn nicht, überlassen wir es vielleicht dem lieben Gott. Tschuwa braucht jeder von uns.
    A propos Judentum in Deutschland: Chaim, ich habe in den jüdischen Gemeinden hier gearbeitet. Das was ich schreibe ist leider war. Aber ich schreibe es nicht, um euch zu irritieren – ich wünsche es mir sehr, dass das Judentum in diesem Land “aufersteht” – aber da Reformen sind nötigt. Und Du weißt es ganz genau. Ich würde nur Gott danken, wenn meine Entscheidung, einen anderen Weg zu gehen, Menschen wie Du motivieren könnte, etwas damit zu machen. Und ja, ich will nicht mit den intolleranten Menschen zusammen sein. Ich glaube, dass die Religion ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Ich muss nicht mit jedem einverstanden sein, aber ich muss den Glauben jeden Menschen respektieren. Und das tue ich. Und ich habe keinen Recht, anderen zu verdammen oder über sie zu spotten, weil sie nicht so glauben, wie ich es mir gerne hätte.
    Und ich werbe weder auf talmud.de noch auf den anderen jüdischen Seiten für “meine” Sache. Ich meinte dass diese Diskussion ist eine Werbung in sich. Ich habe schon gesagt, ich missioniere keine Juden – ganz im Gegenteil – ich helfe einigen das Judentum besser zu verstehen ohne mit ihnen über meiner Religiösität zu diskutieren. Wer will, kann mitkommen. Wer will seinen Platz im Judentum finden, baruch Haschem. Und wer sich für Buddhismus entscheiden wird, wird auch mein Segen haben, auch wenn das nicht mein Weg ist. Das Judentum ist eine Religion die am besten wissen soll, wie die Toleranz wichtig ist. baruch

  44. “Ich habe weder Ihnen noch jemanden anderen was verboten”

    Ach nein, wie oft kam denn der Spruch?

    “Lasst doch einfach Baruch in ruhe und kümmert euch um eure Sachen.” Soll ichs Ihnen vorzählen? Und das soll kein Versuch sein, dass andere gefälligst den Mund zu halten haben( ob Sie das Ziel erreichen ist dabei uninteressant?)
    Ich habe nie verlangt, dass Sie auf irgendjemanden “eintreten”. Sie können darüber diskutieren oder nicht diskutieren, aber nur immer wieder zu schreiben, wir würden eine “Hetzjagd” veranstalten und andere Unterstellungen, bringt auch niemanden weiter. Gut, das mag Ihr Eindruck sein, andere haben den eben aber nicht und das darf man dann ebenso deutlich sagen.

    ” Und ihr Umgang mit anderen Diskutanten hier lässt auch zu wünschen übrig.”

    Ursache und Wirkung! Und was Sie und er nun veranstaltet haben mit dem Versuch, mich lächerlich zu machen, kann jeder auch nachlesen. Sorry, aber hier reagiere ich allergisch, weil weder mein Status als Gerah oder mein Geschlecht eine Rolle zu spielen haben.
    Weder werde ich mich dafür rechtfertigen, noch muss ich das.
    Es ist genau das was ich durch viele Juden erfahren habe (nebenbei noch nie von einem orthodoxen Juden), die Selbst-Erhebung mancher geborener Juden, man wäre doch im Grunde was besseres. Nicht umsonst umgehen es Gerim immer wieder, ihren Status offenzulegen.

  45. @Yael – ich mit dem Sarkasmus noch gar nicht angefangen. Sie haben mich schon wieder falsch verstanden. Ich weiß es nicht wie es mit Lauder, aber im orthodoxen Judentum studieren Frauen keine G’mara. Und über das orthodoxe Judentum kann ich Ihnen einiges erzählen. Orthodoxe Frauen heiraten sich und bringen Babys in die Welt. Sie sind doch orthodox, oder?

  46. “Aber im orthodoxen Judentum studieren Frauen keine Gmara.”

    Es ist halachisch erlaubt. Fragen Sie Raw Macner in Israel. Sogar in Israel studieren das Frauen.
    Bei den litvishen Haredim und bei Chabad bzw. Breslov ist es sogar anerkannt, dass Frauen Talmud lernen. Sie sind nicht auf dem Laufenden.

    “Orthodoxe Frauen heiraten sich und bringen Babys in die Welt.”

    Sie müssen nicht betonen, wie stereotyp Sie die Orthodoxie interpretieren.

  47. “Das können Sie leider nicht verbergen. Nur Gerim sind jüdischer als die Juden.”

    Sie scheinen ja von Stereotypen zu leben. Ich wünschte, ich könnte die Welt so simpel sehen (oder besser doch nicht). 😀

  48. @Yael
    “Sie müssen nicht betonen, wie stereotyp Sie die Orthodoxie interpretieren.” – steht es nicht geschrieben: Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

  49. Hallom Konstantin,

    > es wären baruchs konsequenzen, die er trägt.
    > Die Leute sollte aufhören,
    > hier eine Halacha oder Tschuva Feurewehr zu spielen
    > und zu meinen sie müssen Ihm helfen,
    > er ist erwachsen und hat eigene Entscheidungen getroffen.

    Schon mal von dem hier gehört?
    “Kol Yisroel averim seh bo’seh” (Shavuoth 39a).
    (Alle Juden sind für einander verantwortlich.)
    Laut der ReformSeite http://urj.org/chai/dictionary/level5/
    ist das übrigens schon Level 5,
    aber das scheint mancher am AGK nie zu erreichen. 😉

    > Ich vermute mal, dass du nie das AGK von innen gesehen hast,
    > sondern nur von jemanden geschichten
    > der vom anderen die geschichten hat gehört hast.

    Ich erlaube mir in der Tat kühnerweise,
    von den Angehörigen einer Institution
    Rückschlüsse auf diese zu ziehen.
    Dir scheint übrigens auch entfallen zu sein,
    dass wir uns mal persönlich getroffen haben…

    Mal im Ernst, es ist mir absolut unklar,
    wieso jemand mit dieser Einstellung ausgerechnet
    Rabbiner werden möchte.

    YM

  50. @Yankel Moishe
    Schalom Reb Yankel – wie äußert sich denn Kol Yisroel averim seh boseh in Praxis? Und was ist mit “Sinat B’Chinam”? Ich muss Dir doch nicht erzählen, was für Probleme in manchen haredi Yeshivos es gibt. Mein Rabbiner in Jerusalem (der Slonime Rosch Yeshive) hat immer gelehrt, dass es eine große “Aweira LeWatel es Haweiro”. Ein Yid ist doch immer ein Yid. Soll man nicht jeden “BeMidas haRachamim” und nicht “BeMidas haDin” beurteilen? Und wie es mit dem “Kol Yisroel jesch lo helek b’Oilam Habo”? Wie so müssen ausgerechnet Yidden unter sich streiten und einander “mewatel”? Es gibt ja Ein der “hoker Lewawos we jodea Ruah kol ha’Bosar” – vor Ihm wird jeder Mensch verantworten müssen. Und dass mit dem Loshon Hara macht man sich in den Aweros Schel Haweiro schuldig, weißt Du soch auch. Ist wohl egal ob es um AGK oder um Panowitz Yeshiwa handelt. Oder?

  51. Baruch,

    so gefällst Du mir schon viel besser!
    Der “Pintele Jid” brennt offenbar noch ganz prima.

    Tochecho akzeptiert.

    Kleine Präzisierung: Es heisst genauer
    “Kol Yisrael Yesh La’Hem Cheilek L‘Olam Habah”, nicht “b”.
    Mit anderen Worten, hier wird leider nur über einen
    potentiellen Anteil an der zukünftigen Welt gesprochen.
    Unfortunately, no free lunches.

    YM

  52. Klar – beten wir eben deswegen “schelo osani Goy” und nicht “scheosani Yisroel” – denn HaKodesch Jisborach Schemo hat uns als Yidden eher eine Potenzial gegen, nicht als “Goy” geboren zu werden, aber um “Yisroel” zu werden, müssen wir dafür etwas tun. Derselbe Grund ist wohl warum wir auf “Hamaowir Schena meEinaj” mit keinem “Amen” antworten – denn vielleicht spricht es ein “Rascha”. Aber Hassidus lernt uns eben “a pintele Yid” in jedem “Yid” zu sehen – war das nicht der Grund, warum die hassidische Rebben Zatzal so viel Erfolg in “Kiruw” hatten? Währed die “Litaim” damals das “Am Haaretz” verachtete, die Hassidim “hoju miskorwim be’ohawe we rochmanus”. Jemanden zu kritisieren bringt selten was – ihm ein Beispiel “de’kduscha, midos we gmilus hassodim” zu sein, ist dagegn veil effektiver. Darüber (Kiruw und haMidos haEljonos mi’adam le’chawero) hat eben der Admor mi Slonim in seinem echt wunderschönen Buch “Nesiwos Schulem” geschrieben. Dieses Buch liegt immer auf meinem Tisch!

  53. @ Baruch

    @ Konstantin

    “in unserer Zeit kann jeder selber entscheiden ob er halacha will oder nicht will, da muss nicht so ein schwarzhut daher kommen und jedem weiss machen, dass halacha das non plus ultra ist.”

    Gesetz ohne Geist ist wie ein Leichnam, heißt es, und Geist ohne Gesetz ist wie ein Geist.

  54. Baruch,

    ja, Nesiwoth Sholom ist ein ziemlich populäres Sefer.
    Ich selber hab es leider nicht.
    Wenn Du in Slonim warst, kanntest Du dann auch
    Noach Weinberg sz”l?
    (Nächsten Sonntag gibt es hier in Aish Hespedim für ihn.)

    YM

  55. @YM

    Schalom Yankel Moishe – nein, Noah Weinberg kannte ich nicht persönlich. Wenn ich micht nicht täusche, R’Noach Weinberg sz”l war ein “schwarzer” Slonimer, ich war bei den “weisen”, Admor Berezowski von Jerusalem gewesen. Zwischen den Weinbergs in Bene Braq und Berezowskis in Jeruschalaim gibt es leider ziemlich viele Probleme, na Du weißt ja schon. Wenn Du Lust hast, das Sefer kann ich für Dich gerne organisieren.

  56. Baruch,

    ehrlich gesagt verfolge ich diese Dinge nicht.
    Frumme Politik ist ein Thema für sich…
    Wusste gar nicht, dass die Weinbergs in Bne Brak sind.

    Danke für das Angebot, aber ich denke,
    das Sefer finde ich auch hier lokal im Buchhandel.

    YM

  57. hallo, vielleicht bin ich ein bisschen spät dran, aber es ist deshalb nicht weniger interessant zu lesen, mit wie viel emotion hier im forum das phänomen bruder baruch ignatius und dessen werdegang diskutiert werden. er polarisiert. natürlich. das ist doch prima, denn es kommt eine diskussion in gang. einziger wermutstropfen dabei – scheint mir – dass es wenig um inhalte geht. ihr zankt doch vor allem über die form und althergebrachte grenzen, darüber, was man (bzw. ein jude, noch dazu ein rabbiner) darf und was nicht. was angemessen ist und was nicht. was machbar ist und was unmöglich. in einer welt, die ständig in bewegung ist, in der es ständig veränderung gibt, kritisiert ihr einen, der nach neuen wegen sucht. dabei könnte man es dem streitbaren rabbinischen priester auch hoch anrechnen, dass er den mut hat, mit seiner überzeugung und seiner vision an die öffentlichkeit zu gehen. gerade weil sie nicht in vorgegebene rahmen passen. wann macht der durchschnittsmensch denn so was überhaupt noch? eigentlich doch nur dann, wenn ihm dafür eine ordentliche finanzielle aufwandsentschädigung winkt. derjenige, über den ihr hier streitet, hat sich die freiheit genommen, sich über vorhandene grenzen hinweg zu setzen. und dafür verurteilt ihr ihn. warum diskutiert ihr nicht lieber seine ideen? dann käme vielleicht bewegung in die ganze angelegenheit. der von euch so heftig kritisierte aber offenbar doch recht gut ausgebildete theologe macht denen, die sich interessieren nichts weiter als das angebot dazu. denken muss am ende schon jeder für sich selbst.

  58. @ Jule

    es wird berichtet, dass manchen Menschen von soviel Lästerei die Zungeabfällt, im 21 Jh. kann man das auch darauf erweitern, dass ihnen die finger krumm werden und sie nicht mehr tippen können.

    @ SG

    Am besten mal mit dem Hammer auf den Kopf hauen, hilft manchmal, probier es aus.

  59. “es wird berichtet, dass manchen Menschen von soviel Lästerei die Zungeabfällt, im 21 Jh. kann man das auch darauf erweitern, dass ihnen die finger krumm werden und sie nicht mehr tippen können.”

    Und bei manchen passierts nach dem beleidigen.
    Viel Spaß beim Hammer aufs Hirn!! Hilft bei Ihnen mit Sicherheit. 😀

  60. @Konstantin Pal: Wobei Dein Spruch von der Lästerzunge bei mir zutiefst verschüttete nostalgische Erinnerungen wieder wachruft. Mein Großvater hatte immer den selben Spruch drauf, allerdings im kompletten Dreisatz:
    ” Beim Popeln bleibt der Finger stecken,
    vom Lästern fällt die Zunge ab
    und vom Onanieren wird man blind!”
    Gute Restwoche noch,
    Dein Shabbes-Goi

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