Jüdische Einwanderung heute – im Video

Im November veranstaltete der Jüdische Kulturverein Gelsenkirchen Kinor einen Abend über die Jüdische Einwanderung nach Deutschland und ihren Beginn. Dr. Irene Runge aus Berlin berichtete über die Initialzündung aus erster Hand (der ausführliche Bericht hier).
Nun gibt es auch ein Video der Veranstaltung. Im ersten Teil spricht die Vorsitzende des Kulturvereins mit einem Mitglied einer jüdischen Gemeinde über die Situation einiger Gemeinden (hier im speziellen über die Einheitsgemeinde in Hamel, darüber gibt es auch einen Bericht in der ZEIT) und ab Minute 11 berichtet dann Frau Dr. Runge.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Nachgehört – danke für’s reinstellen.

    Irene Runge und der Kulturverein – und mit ihnen alle Juden, die mit dem B Kulturverein Berlin verbunden waren bzw. sind – haben den „Frommen“ viel zu verdanken, wie sie im Interview ja auch selbst sagt. Diese Frommen waren die, denen man Abschottung vorwirft, nämlich Chabad. Es ist sinnvoll, das Gute, das sie bewirkt haben, die positiven Anregungen und Anstöße herauszustellen – gemäß Pirke Awos „Beurteile jeden Menschen nach seiner günstigen Seite“ – und die eigenen Vorurteile noch einmal ganz kritisch zu hinterfragen…

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    • So wird Awot I:6 gerne interpretiert. Fragt man aber Kommentatoren wie Bartenura (der’s von Rambam abgeschrieben hat) hat, so sieht man eine andere Erklärung: Besteht ein Zweifel, ob jemand gut oder schlecht ist, so soll man eher zum Guten als Schlechten neigen. Ist aber klar, dass jemand schlecht ist, soll man sich nicht absichtlich dumm stellen.

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