In Berlin: Antisemitismusbekämpfung in Berlin und Deutschland

Angesichts der aktuellen Entwicklungen dürfte die Veranstaltung einen Nerv treffen:

Neue Strategien gegen ein altes Phänomen:
Antisemitismusbekämpfung in Berlin und Deutschland
Am Mittwoch, den 28. Januar 2009
17.30 19.00 Uhr
Centrum Judaicum (Grosser Saal)
Oranienburger Strasse 28-30
10117 Berlin

Wieder mal macht sich unter jüdischen Menschen in Deutschland die Verunsicherung breit: Vor dem Hintergrund der Zuspitzung des Nahostkonflikts fallen wieder antisemitische Äußerungen, auf Berliner Strassen werden judenfeindliche Parolen skandiert, jüdische Menschen und sogar das Wachpersonal vor jüdischen Einrichtungen werden zur Zielscheibe tätlicher Angriffe.
Ein Senator, eine Abgeordnete und ein prominenter Historiker diskutieren am 28. Januar 2008 mit Sergey Lagodinsky über ihre Einschätzung der Lage in der Hauptstadt und darüber, was Politik und Gesellschaft tun können, um den alten Hass in seinen neuen Formen effektiv zu bekämpfen

Dr. Ehrhart Körting, Innensenator des Landes Berlin
Bilkay Öney (Grüne), – Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Bundeswehruniversität München, Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München

Sergey Lagodinsky (Moderation) – Präsidium der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Grußwort: Lala Süsskind – Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Am Mittwoch, den 28. Januar 2009
17.30 19.00 Uhr
Centrum Judaicum (Grosser Saal)
Oranienburger Strasse 28-30
10117 Berlin

Bitte beachten, dass der Einlass durch Sicherheitsmaßnahmen am Eingang verzögert werden kann.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe da so meine Zweifel,
    ob Politiker und Historiker die richtigen Konzepte haben,
    das Problem an der Wurzel zu packen.

    Siehe auch Raschi zu Bereschit/Genesis 33:4,
    insbesondere den zitierten R. Schimon bar Jochai.

    YM

    P. S.: Ein sehr kräftiger Bekannter von mir hier läuft
    seit ein paar Tagen mit einem ziemlich geschwollen Gesicht rum.
    Zum Glück haben die keine Waffen benutzt…

    Antworten

  2. DIG-Veranstaltung (gemeinsam mit Centrum Judaicum): Montag, d. 19.01.09, 19.30 h, Centrum Judaicum-Stiftung Neue Synagoge, Oranienburger Straße 28 – 30,

    Thema: Israel-Berichterstattung in den Medien, Referentin: Dr. Juliane Wetzel (Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung)

    Diese Veranstaltung war sehr interessant.

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  3. @YM „Nicht lustig“ Das denk ich mir. Mir ist mal früher aus anderem Grund ähnliches passiert, und abgesehen von den Schmerzen hat man ne ganze Zeit lang ziemlichen Schieß rauszugehen, weil natürlich auch deine grundsätzliche Selbstsicherheit bei sowas ins Wanken gerät. Bestell doch mal unbekannter Weise solidarische Genesungsgrüße.
    Shabbes-Goi

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