Winterdilemma – Winterdunkelheit und Tfilah

Jüdische Allgemeine Winter

Keine bahnbrechende Beobachtung: Im Winter wird es spät hell und sehr früh dunkel; jedenfalls in diesem Teil Europas. Der Schabbat beginnt also schon recht früh, wer das Morgengebet vor Arbeitsbeginn sprechen will, könnte auch Probleme bekommen. Die Suche nach einer Lösung habe ich in einen Artikel für die Jüdische Allgemeine verpackt. Er ist aktuell hier abrufbar.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Chag Sameach.
    Danke für den Artikel!

    Zwei kurze Anmerkungen:
    1. Ein weiterer von einigen praktizierter Weg ist, bei Schacharith komplett auf Tallith und Tefillin zu verzichten (falls man nicht bis Mischejakir warten kann) und das bei Mincha oder anderer Gelegenheit nachzuholen.

    2. Die britische Regierung denkt/dachte darüber nach, der mitteleuropäischen Zeitzone beizutreten. Jüdische Lobbygruppen versuch(t)en dagegenzuarbeiten, weil dies nämlich im Winter bedeuten würde, dass man Schacharith erst nach sieben beginnen und Tefillin erst viertel vor acht legen könnte. Bei den großen Distanzen in London zwischen Wohn- und Arbeitsquartieren wäre das wohl eine mittlere Katastrophe. Habe länger nichts darüber gehört, weiss also nicht, was der aktuelle Stand ist.

    YM

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  2. Chag Sameach! Danke für den Kommentar 😉

    Und da haben wir einen dritten Weg! Das ist gut und informativer als die Gespräche, die ich vor diesem Artikel mit Personen geführt habe, von denen ich mir einen Rat erhoffte.
    Das mit der mitteleruopäischen Zeitzone habe ich irgendwo gelesen. Sehr interessant, dass so etwas ein Politikum ist…

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  3. Nun ja, der letzte Gedanke des Artikels ist gar nicht so abwegig,
    auch ohne das man in die ferne Zukunft schweift. Was ist mit observanten Juden in Alaska oder im südlichen Chile, Argentinien? Was machen Juden jenseits der Polarkreises während der Polarnacht ? Nur zweimal pro Jahr komplett davenen ?
    Git shabbes & Channukah sameach
    euer Shabbes-goi

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