Verdichtung besonderer Zeit

Rosch ha Schanah und Ramadan bzw. nun das Zuckerfest Bajram fallen abermals zusammen. Das wäre nicht nur eine gute Gelegenheit für gemeinsame Essen, sondern sorgt auch für eine verdichtete Atmosphäre in Jeruschalajim. Leider aber nicht gemeinsam. Die New York Times hat dazu einen umfangreichen Artikel von Ethan Bronner veröffentlicht, mit drei stimmungsvollen Bildern von Rina Castelnuovo. Hier.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Gruß aus der Türkei:-)
    Eine kleine Korrektur: Das Name ist nicht Bayram (heißt Fest), sondern ‘Id-ul Fitr.
    Zuckerfest (türk. Seker Bayram) ist eine gängige Bezeichnung in der Türkei, aber nicht der richtige Name.
    Streng genommen müssten die türkischen Muslime das Fest Fitir Bayrami bezeichnen, aber das ist kaum bekannt, daher nennt man es eben Ramazan Bayrami oder Seker Bayrami (Zuckerfest). Letztere Bezeichnung gibt es übrigens nur in der Türkei.

    Mehr Infos über die Feste von Religionen:

    http://www.feste-der-religionen.de/feste/idulfitr.html

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  2. Danke Serdar, Du hast natürlich sehr Recht. Mein Umfeld prägt mich. Hier im Ruhrgebiet heißt es nur Bayram 😉 Ich kenne es auch als Ramazanski Bajram, deshalb meine Umschrift Bajram. In einer Einladung zum Tag der offenen Moschee las ich auch etwas vom Ramadan Fest vermutlich wird damit ja wohl dann Id-ul Fitr gemeint sein?

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  3. Aus Herzeliah kann ich berichten, dass im Restaurant “Al Hadj Abu Khaled” sowohl Süsses für die Kinder der muslimischen Gäste verteilt wurde, als auch kleine Gläser mit Honig und einem Feiertagsgruss für die jüdischen Gäste (und er hat gut geschmeckt). Die Gelegenheit wurde hier wie selbstverständlich genutzt – das Grillrestaurant existiert ausserdem seit langen Jahren.

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