Judentum im Ruhrgebiet


In den vergangenen Jahren habe ich doch einiges an Bildern aufgenommen, da kann man auch mal einen kleinen visuellen Rundgang durch die Region machen. Über die auseinanderstrebenden Pfeile unten rechts kann man eine Vollbildansicht starten und sich oben eine Info anzeigen lassen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon. Sein Buch »Tzipporim: Judentum und Social Media« behandelt den jüdischen Umgang mit den sozialen Medien. || Um per Mail über neue Beiträge informiert zu werden, bitte hier klicken

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Beth Olamin gehören auf alle Fälle dazu. Wir haben hier einen sehr schönen und verwunschenen in Herne, an dem ich dreimal täglich vorbeikomme. Im Moment sieht er allerdings nicht so toll aus,
    weil er renoviert wird, bzw. eine neue Mauer bekommt.
    Erstaunlicherweise hat er die Nazis komplett überstanden, obwohl es dazu eine wüste Geschichte gibt.

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  2. Es gibt natürlich auch noch anderes spannendes Geschichtliches.
    Bei uns in Bochum Gerthe, wo unser Theater ist, gibt es z.B. immer noch das Haus von Isaak Fröhlich mit einer gemauerten Sukka auf der Dachterrasse. Ich weiß, einige werden jetzt die Stirn runzeln, gemauerte Sukka, geht doch gar nicht, aber die Juden hier vor der Shoah waren ja größtenteils nicht Zentralratsorthodox, sondern sehr reformiert.
    Ich weiß aber von einem Zeitzeugen, der damals, vor 1938 in der Nachbarschaft gewohnt hat, dass die Fröhlichs in ihrer gemauerten Sukka sukkot gefeiert haben.

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  3. @ Yankel: Gna, gna, gna, mir war schon klar, dass der Plural anders sein wird, aber als non-hebräicker hatte ich jetzt keine Lust, für einen kurzen Kommentar nach dem korrekten Plural rumzugoogeln. Aber trotzdem Danke für die wohlmeinende Erweiterung meines Horizontes. Das Dach der Fröhlich-Sukka ist heute mit Ziegeln gedeckt, wie es damals war, weiß ich nicht,
    aber ich kann ja mal meinen Zeitzeugen fragen, ob er sich noch erinnert, wie es damals war. Vielleicht konnte man ja damals den Himmel und die Sterne durchs Dach sehen.
    Die Orthodoxen mauern wirklich ? Ich dachte, die Sukka sollte eigentlich vom Charakter her immer wie ein Zelt sein, um an die 40 Jahre in der Wüste zu erinnern, bzw. an die damals gebräuchlichen Erntezelte.

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  4. @shabbes-goi: Da müssen natürlich Fotos her 😉

    @Yankel und Yael: Ja, dann übertreibe ich mal und schreibe, da sind ja die liberalen ein wenig restriktiver, wenn darauf bestanden wird, dass keine bestehende Konstruktion verwendet wird um den temporären Charakter zu erhalten… mir ist bekannt, dass es in der Orthodoxie Ansichten gibt, die das Auflegen eines Daches auf ein bestehendes Mauerwerk billigen – finde ich persönlich aber irgendwie nicht temporär genug 😉

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  5. @Chajm:
    Du willst uns also sagen, die liberalen paskenen wie
    der gestrengere Schammai (siehe Mischnah Sukkoth 1:1).
    Im unterschied zu den orthodoxen, die gehen nach dem liberaleren
    Hillel. 😉

    YM

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  6. Rabbi gibt als Wurzel für Sukkah S’chach an (Mischnah Sukkah 1:1)
    Das wäre demnach das entscheidende.
    Die ganze Gemarah dazu ist bezüglich dieses Permanenz-Aspekts
    recht interessant.
    Es gibt da sogar Meinungen, die Struktur müsse dauerhaft sein,
    und dürfe nicht temporär sein. Das ist allerdings nicht
    “Halachah leMaasseh”.

    Gut Moed. Gut Jontef.

    YM

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