Unappetitliches Hamburg

Der Rabbiner Hamburgs Dov Levy Barsilay, vormals Dortmund, wurde fristlos gekündigt. Eine sehr unappetitliche Geschichte erreicht uns da aus der Jüdischen Gemeinde Hamburg. Selbst eine Pressemitteilung musste die Gemeinde veröffentlichen hier. Jetzt geistert die Geschichte durch die Presse: Der Rabbiner ist kein Rabbiner, irgendjemand aus dem (ehemaligen) Vorstand kein Jude – die Vorwürfe überschlagen sich. Die Schleswig-Holsteinischen Zeitungen berichten, das Hamburger Abendblatt, selbst die Bild-Zeitung, eine Onlinegazette, die Welt und der NDR besprachen das kurz und mit allen Vorwürfen. Laut Pressemitteilung hat den Streit der Rabbiner selber an die Öffentlichkeit gebracht. Irgendwie traue ich dem Braten nicht, immerhin ist der Mann ja auch Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz und die nehmen doch sicherlich nicht jeden auf?

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

43 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. “. Irgendwie traue ich dem Braten nicht, immerhin ist der Mann ja auch Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz und die nehmen doch sicherlich nicht jeden auf?”

    Ich auch nicht, Chajm, zumal dem Vorstand die Gerüchte über die angeblich nicht vorhandene Simcha längst bekannt sind. Also warum gerade jetzt so plötzlich?
    Mir tut das ganze sehr leid, denn ich bin mit Rabbi Basilay sehr gut klar gekommen, zumal er mein begleitender Giurrabbiner war.
    Und wenn er jetzt sogar klagt, wird er sein Rabbinerdiplom beweisen können. Für mich sieht das ganze wie eine billige Hollywood-Rachekomödie aus.

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  2. Zu “unappetitliches Hamburg” fällt mir als Hamburger unangenehm auf, wie sehr diese billige Rachekomödie (die ebenso gut in einer christlichen Kirche passieren könnte – oder leicht abgewandelt in einem x-belieben Unternehmen) bei “ganz normalen” Leuten, die sich über die Affäre z. B. in der Kantine unterhalten, antisemitische Klischees aktiviert. Das finde ich wirklich unappetitlich.

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  3. Ja, Martin, damit war leider zu rechnen. Solche Leute nehmen jeden Strohhalm, um ihren ureigenen Antisemitismus zu bestätigen.
    Passt doch so wunderbar in deren Klischees: den “betrügenden Juden” usw. Solchen Menschen ist nicht zu helfen.

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  4. Und wieder ein Freudeschrei auf der Eastern Parkway 770

    aus der Presserklärung: “Für Kultusaufgaben steht der Gemeinde in dieser Situation der in Hamburg ansässige Herr Rabbiner Shlomo Bistritzky zur Verfügung.”

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  5. @Konstantin:
    Doch Rettung naht.
    Lauder schickt Rabbiner Kos.

    @Yael:
    Gibt es eigentlich den Ehrentreu-Langnas Beth-Din noch,
    nachdem R. Langnas jetzt auch der ORD beigetreten ist?

    Im FAZ Bericht zu den im Artikel beschriebenen Entwicklungen
    finden sich noch interessante Details…

    YM

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  6. @Matronit:
    Dachte ich mir doch.
    Was macht man dann jetzt?
    Werden die Leute gleich nach London geschickt?
    Oder hat die ORD jetzt ein funktionierendes B”D?

    Ueber Gruende kann ich nur spekulieren.
    Zum einen saehe es wohl uncool aus,
    wenn der Rabbiner der Gemeinde der ZR-Vorsitzenden
    an der ORD vorbei arbeitet.
    Zum anderen wird Dayan Ehrentreu auch nicht juenger,
    was Auswirkungen auf seine Reisebereitschaft haben koennte.
    Und ob Dayan Gelley die Partnerschaft mit Muenchen fortsetzt,
    weiss ich nicht.

    Gib einfach faz und barsilay bei google ein…

    YM

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  7. Ich kenne Leute, die direkt nach London geschickt wurden. Ich denke, das ist das Beste, was ihnen passieren konnte!

    Das Bes Din der ORD scheint mir nicht wirklich vertrauenswürdig – ich weiß z.B. nicht, inwieweit das Bes Din in die Druckman-Geschichte verwickelt war, oder warum Rabbiner Teitelbaum so plötzlich sein Amt niedergelegt hat. Das scheint mir nicht seriös.

    Dayan Ehrentreu ist nicht mehr im Amt, er ging zu R”Sch letztes Jahr offiziell in Pension. Dayan Gelley hat das Amt als Av Bes Din übernommen.

    Den FAZ-Artikel habe ich ergoogelt, aber was fandest Du da bemerkenswert (ohne Loschn Hore ;))?

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  8. Stimme zu. Noch besser fuer die betreffenden waere es gewesen,
    wenn sie nicht mehr zurueckgekehrt waeren 😉

    Wurde das ORD-Beth Din nicht gerade gegruendet,
    um nicht mit R.Druckman/R. Avior zusammenzuarbeiten,
    sondern mit dem Oberrabbinat?
    Habe noch nie gehoert, dass der Rueckzug von R. Teitelbaum
    mit B”D Streitigkeiten zusammenhaengen soll.

    Av Beth Din ist formal der Chief Rabbi.
    Ehrentreu war auch nicht Av, sondern Rosh.
    (Habe ihn uebrigens letzte Woche zweimal gesehen.)

    FAZ: zB den Hinweis auf den Status-Streit um Wankum.

    YM

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  9. “Noch besser fuer die betreffenden waere es gewesen,
    wenn sie nicht mehr zurueckgekehrt waeren” 😉
    Well, who knows?

    “Wurde das ORD-Beth Din nicht gerade gegruendet,
    um nicht mit R.Druckman/R. Avior zusammenzuarbeiten,
    sondern mit dem Oberrabbinat?”

    Da muß ich passen – kenne mich doch zu wenig aus. Ich dachte immer R. Druckman wäre vom Oberrabbinat eingesetzt gewesen…

    Rav Ehrentreu mag ich sehr. Hab’ ihn mal bei Shiurim erlebt.
    Ich hoffe, er kommt mal wieder nach Deutschland, um hier zu sprechen.

    Der Status-Streit – ja, hab’s gelesen. Keine Ahnung, ich kann dazu nichts sagen, ich kenne ja weder den einen noch den anderen.
    Ich finde es nur bezeichnend, daß wenn aus Deutschland was zu hören ist, dann sind es solche Streitigkeiten. Das ist schon sehr armselig.

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  10. Chajm,

    ja, das war schon immer so. Kontakt bekam man über das Sekretariat von Langnas, nur wenn man kurz vor der Mikwe stand, hat sich eine Mitarbeiterin des Beth Din gemeldet. Ob es noch exstiert, ist mir unbekannt.

    “gibt es momentan kein Zentrales Beth Din für Deutschland,
    oder gibt es gerade überhaupt kein Beth Din in der BRD ???”

    Das Münchner (soweit es noch existiert) und die ORD

    http://www.ordonline.de/ord-kommissionen/beit-din-19-54.html

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  11. @ Yael:
    Da heißt also, aktuell ein-zweidrittel Beth Din für 100.000 Juden in der BRD ? Ganz naiv, unbenommen und ohne jede Spitze gefragt:
    Das scheint mir nicht gerade viel zu sein. Ist das der allgemeine Galluth-Standard/Durchschnitt ? Oder liegt das sehr weit darunter ?

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  12. Haaretz schreibt wesentlich ausführlicher und gewissenhafter als die Medien hier in der BRD über Hamburg:
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1021404.html
    Wobei die Formulierung:
    ” But a clerk in the office of Netanya Chief Rabbi David Haim Chelouche yesterday confirmed that the rabbi had sent a letter, in response to a query from Hamburg, saying that the people who signed the ordination had not been authorized to do so.” immer noch sehr unklar bleibt.

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  13. @MartinM zu “Zu unappetitliches Hamburg fällt mir als Hamburger unangenehm auf, wie sehr diese billige Rachekomödie … ”
    Ich glaube, Martin, dass die Hamburger Rabbiner Story weit jenseits des Horizontes des bundesrepublikanischen Otto-Normal-Gois liegt.
    Nicht mal altermedia ( so ist es doch wunderbar googleneutral getippt, oder Chajm ?) hat Hamburg auf seiner Seite erwähnt und diese rechten Propagandisten schlachten sonst wirklich alles aus, was sie in ihre braunen Krallen kriegen, um es zu antisemitischer Agitation zu verwursten.
    Was mich persönlich verwundert, ist , dass man nirgendwo eine Stellungnahme des Zentralrates zu Hamburg findet. Man kann solche Peinlichkeiten natürlich dadurch bereinigen, dass man sie einfach totschweigt, ehrlicher und offensiver wäre es natürlich, als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit der Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten, in der Sache Klarheit zu schaffen und das dann auch nach Außen zu dokumentieren. Aber vielleicht ist ja dieser Artikel doch ganz treffend: http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1398.html

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  14. > http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1398.html

    Wow.
    Weiss jemand mehr darüber?
    Der Name der Gruppe bringt in Google (noch?) keine Resultate.

    Über die (Hinter-)Gründe zu den im Artikel kritisierten
    Entwicklungen haben wir hier ja schon diskutiert.

    In einigen Punken scheint den Verfassern Hintergundwissen
    über jüdische Strukturen und Zuständigkeiten im allgemeinen
    und in Deutschland im besonderen zu fehlen.

    Bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.

    YM

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  15. “Wir hegen die begründete Vermutung, dass die absolute Mehrheit der Juden in Deutschland eine negative bzw. gleichgültige Haltung hinsichtlich der Tätigkeit des Zentralrates hat.”steht in dem Artikel.

    Das dürfte so ziemlich zutreffen.

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  16. Wie soll es anders sein? Der Zentralrat setzt sich zusammen aus den Gemeindevorsitzenden und Funktionaeren, die regieren ueber die Gemeinden und von denen wir nicht wissen warum. Warum sollten wir also einem Organ vertrauen, welches aus diesen Personen gebildet wird?

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  17. @Schabbes-Goi:
    Ich wusste doch, dass mir das was bekannt vorkommt.
    Wir haben ja bereits hier über diesen Artikel von ihm diskutiert.

    @Matronit:
    Die absolute Mehrheit hat vermutlich auch eine bestenfalls gleichgültige Haltung bezüglich ihres Judentums.

    @Michail:
    Man sollte vielleicht erwähnen, dass die Mitglieder der Gemeindegremien theoretisch gewählt werden. Oft hört man von Meinungsverschiedenheiten über den Kaschruth-Grad der Wahlen. Andererseits ist die Wahlbeteiligung oft peinlich gering. Insofern hat (frei nach Tucholsky) jede Gemeinde den Vorstand, den sie verdient.
    Die Katze beißt sich in den Schwanz.

    YM

    Antworten

  18. Super, Dayan Ehrentreu kommt naechste Woche her
    und spricht in der Mittagspause ueber
    “Rosh Hashanah: How can we make the most of this auspicious day”.

    Das waere mir in Deutschland eher nicht passiert.

    Wer hochkaraetige (oder auch weniger hochkaraetige) Rabbiner
    nach Deutschland kriegen will, muss ihnen schon etwas bieten.
    Das meine ich nicht materiell.
    Als religioeser Familienvater muss man schon eine gehoerige
    Portion Risikobereitschaft mitbringen, um seine Kinder in D aufwachsen zu lassen.

    Zum zuvor referenzierten Text der Gruppe
    “Die Zukunft der Juden in Deutschland”:

    ad 1: “Die Satzung des Zentralrates sieht für seine Leitung nicht das Recht vor, den Mitgliedern gegenüber rechtsverbindliche Anordnungen auszusprechen.”
    Der ZR ist in der Tat kein Marx’scher Transmissionsriemen.

    ad 3: “Die Gründer des Zentralrates haben in ihrer Bezeichnung keine Bezeichnung aufgenommen, die auf seine Zugehörigkeit zum Judentum hinweist: Lediglich in der Satzung ist festgehalten, dass der Zentralrat Hilfe und Unterstützung bei der Ausführung religiöser Aufgaben leistet. Das erscheint uns merkwürdig, vor allem im Hinblick darauf, dass verschiedene Organisationen der zwei größten deutschen christlichen Kirchen in ihren Bezeichnungen auf die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Konfession hinweisen.”
    Der ZR sieht sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder. Er ist ein Dachverband der Gemeinden. Individuen sind dort nicht Mitglieder, sondern Gemeinden oder Landesverbaende. In der Tat kennt das Judentum heute keine Synode. Wir haben keinen Sanhedrin. Gemeinden sind im Judentum unabhaengig.

    ad 4: “Es scheint zweifelhaft, dass der Zentralrat de facto ein Verband religiöser Gemeinden ist. ”
    das hat auch keiner behauptet.

    ad 5: “Zwei Drittel aller Gemeinden haben keine Rabbiner.”
    siehe oben. Fuer religioese Juden ist D eben Wueste.

    ad 6: “Keineswegs handelt es sich dabei also um Strukturen, die für alle Gemeindemitglieder, unabhängig vom Grad deren Gläubigkeit, offen zugänglich sind.”
    Das ist weder Anspruch noch primaere Aufgabe.

    ad 7: “Diejenigen Personen, die im Zuge der jüdischen Immigration nach Deutschland gekommen, aber aus verschiedenen Gründen keine Mitglieder einer Gemeinde sind, fallen aus dem Betreuungsfeld heraus.”
    Oh Wunder. Natuerlich fuehlt sich eine Organisation ihren Mitgliedern verantwortlich, nicht den Nichtmitgliedern.

    ad 8: “Damit reduzieren sich auch die Zahlen der Mitglieder in diesen Organisationen.”
    Das wundert mich allerdings auch, dass es kaum wahrnehmbare Bemuehungen gibt, die eigene Zukunft zu sichern.

    Ist das postsowjetisches Anspruchsdenken? Die Obrigkeit soll es richten?
    Der Wandel muss IMHO von unten kommen.

    YM

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  19. @YM

    “Der Wandel muss IMHO von unten kommen.”

    Da ist was dran.

    Aber –
    was tun, wenn ein wichtiger Teil derjenigen, die daran mitwirken könnten – weil sie den Willen haben, Notwendigkeiten sehen und die Energie haben, sich einsetzen zu können – immer noch alle ins nahe und fernere Ausland abwandern, weil sie “als religiöse Familienväter” kein “Risiko” eingehen wollen? Und statt dessen lieber fernmündlich den hiesigen Juden, die diese Risiko eingehen (und auch “religiöse Familienväter” sind – unverantwortliche?) gerne auf’s Butterbrot schmieren, dass diese Deppen eben sich genau hier – zumindest vorläufig – für eine mögliche Zukunft ihrer Kinder (wie oft uns das Herz in die Hose rutscht, kann sich jeder, der 2 cm weiter denkt, vorstellen) entscheiden?

    Übrigens: genau solche Orte, an denen wir uns immer noch befinden, haben manchmal sehr viel siata di’shmaja …

    Viel Freude und Erkenntnisse mit dem Shiur von Dayan Ehrentreu. Hör’ gut zu und vielleicht wirfst Du uns Hiergebliebenen ja virtuell dann einen kleinen Happen dessen, was Du da gehört hast, zu ;).

    Gut Schabbes.

    Antworten

  20. @Matronit:
    > abwandern, weil sie als religiöse Familienväter kein Risiko eingehen wollen?

    Ich bezog mich ausdruecklich auf die Rabbiner, die nicht kommen.
    Nicht auf die hier aufgewachsenen BTs, die gehen.
    Es gibt da ja noch Mischnah Awoth 4:18…

    > viel siata dishmaja

    Ja, davon wuensche ich Euch einen grossen Batzen.

    @Yael:
    > Dayan Ehrentreu … in Berlin

    Schon klar, hab ihn auch mal dort gehoert.
    Waere ja auch komisch, wenn er sich dort nicht blicken liesse,
    wo er doch der Schirmherr ueber Lauder dort ist.

    Das man Diwrei Torah in einer Jeschiwah hoeren kann, ist klar.
    Aber in einem Buerozentrum in der Mittagspause?

    Ebenfalls gut Schabbes

    YM

    Antworten

  21. @Matronit:
    Dayan Ehrentreu war tatsaechlich hier und hat gesprochen.
    Mehr Zuhoerer als sonst.

    Er sprach ueber
    – Vergaenglichkeit materieller Werte
    vs Unvergaenglichkeit spiritueller Werte
    – Mischna Awot 1:14 als Anleitung zu spirituellem Wachstum
    – Diese Zeit des Jahres ist besonders geeignet fuer Tschuwah.
    – …

    Zielgruppengerecht wandte sich der Vortrag
    an ein breiteres Publikum.
    Ich habe ihn in anderem Setting auch gehoert,
    da haben mir nur so die Ohren geschlackert

    Es wurde uebrigens aufgezeichnet.
    Wenn verfuegbar, kan ich b”n einen Link bereitstellen.

    YM

    Antworten

  22. Das ist wohl wie bei Heisenberg.
    Wenn ich zuviel ausplaudere,
    verändere ich möglcherweise das Ergebnis.
    Es geht einfach um potentielle Rabbiner für HH.
    Mehr sage ich dazu nicht mehr.
    Werde einfach ehrlich hier sagen, ob es eingetroffen ist.

    Zom kal.

    YM

    Antworten

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