Chabad-Blog

Roving Rabbis berichtet von den Chabadaktivitäten auf der ganzen Welt und lässt die Rabbiner von Chabad direkt von bemerkenswerten Begegnungen oder Ereignissen berichten. Ein Bericht aus Deutschland ist auch schon vorhanden.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ist ja eigentlich beschaemand, dass man dafuer
    amerikanische Entwicklungshilfe in Anspruch nehmen muss.

    Zum zitierten Bericht aus der Pforzheimer Zeitung:

    > … Tefillin oder Mezuzos.
    > Ersteres sind Lederriemen, die um den Arm gewickelt werden.

    Und auf den Kopf gelegt.
    Mit Kapseln dran.

    > Bei dem anderen handelt es sich um Gebetskapseln,
    > die an der Haustür befestigt werden.

    Knapp danebern ist auch vorbei.
    Natuerlich sind die Tefillin Gebetskapseln.
    Oder habt Ihr schon mal jemanden gesehen,
    der bei der Tefillah Mesusoth angezogen hat 😉

    Die Dame hat wohl ihre Notitzen durcheinander gebracht…

    YM

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  2. @Chajm: *ROTFL* 😉

    Es gibt da uebrigens noch ein halachisches Problem
    mit dem vorgeschlagenen Auftaetowieren der Texte
    in Mesusoth/Tefillin:
    Man duerfte dann keine sanitaeren Anlagen mehr aufsuchen.
    Was wiederum bedeutet, man muesste sich von Mannah ernaehren.
    Soll heutzutage ja schwer aufzutreiben sein…

    YM

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  3. @ Yankel Moishe: „ich weiß nicht“
    Wenn ich ich ein Tattoo sehe, denke ich auch nicht automatisch an Shoah,
    aber wenn ich dann das Wort Tätowierung lese, meistens schon.
    Eigenartiger Automatismus. Kann aber auch einfach sein, dass meine Gnade der späten Geburt im mentalen Leerlauf nicht richtig einrastet und ich zum Nachstellen mal zum Analytiker gehen sollte.
    Sheyne
    Dein Shabbes-Goi

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  4. Wenn ich Tätowierungen sehe denke ich als erstes daran, dass der Kram nie wieder abgeht und auf älterer Haut ein wenig gewöhnungsbedürftig ausschaut, dann an das Verbot, sich zu tätowieren. Was hat Freud gesagt? Manchmal ist eine Zigarre einfach eine Zigarre…

    Manchmal ist es auch amüsant. Besonders dann, wenn da Kandidaten mit einem chinesischen Zeichen umherspazieren welches auf dem Kopf steht. Auch beliebt sind ja auch hebräische Sätze oder Wörter. Auch bei prominenten Trägern soll es schon vorgekommen sein, dass der Tätowierer mal einen Buchstaben vergessen hat 😉

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  5. An Yael

    Tätowieren ist, zumindest laut dem guten, alten Religionslehrer von Basel (Namen weiss ich nicht mehr) nach der Halacha sehr wohl verboten.

    Explizit in der Torah steht, dass man sich für einen Toten nicht einritzen und keine Zeichen machen darf, oder so, und daraus ergibt sich, dass tätowieren verboten ist, und laut diesem Religionslehrer auch, mit der Tinte etwas auf die Hand schreiben (und ich nehme an diese hübschen Bildchen, die manchmal den Kaugummis beigelegt sind und die man sich dann auf den Unterarm druckt, auch)

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  6. „Tätowieren ist, zumindest laut dem guten, alten Religionslehrer von Basel (Namen weiss ich nicht mehr) nach der Halacha sehr wohl verboten.“

    Hallo Schoshi, ja, das weiß ich. Habe nichts anderes behauptet. Schabbesgoi bezog sich aber nicht auf die Halacha, sondern auf das Wort Tätowieren, was bei ihm und wohl auch bei anderen, andere Assoziationen auslöst. Trotzdem danke.

    „Auch beliebt sind ja auch hebräische Sätze oder Wörter.“

    @chajm

    das bemerkt man auch immer wieder im Forum von Hagalil, dort kommen fast tägliche Anfragen wegen Tätoos und man solle doch bitteschön Namen oder ganze Sätze in Hebräisch liefern. Obwohl wir dort alle jedes Mal erklärt haben, dass Tätoos im Judentum nicht erlaubt sind und auch eine Hilfe dazu für Nichtjuden unter das Verbot fällt, kommen sie immer wieder. Diese Modewelle läuft nun schon seit Jahren und scheint nicht enden zu wollen.

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  7. @ shoshi: „PS: Warum muss…“

    Sholem Shoshi!
    Weder „muss“ noch „man“ !
    Ich assoziiere mit Tätowierung Auschwitz wegen der auf den Unterarm tätowierten Eingangsnummern und habe dann simplerweise von mir auf andere geschlossen.
    Sei gesunt
    Dein
    Shabbes-goi

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