Liberaler Siddur ist fertig und lieferbar

Natürlich ist die Rede nicht vom liberalen Siddur der von Mitglieder der Allgemeinen Rabbinerkonferenz erstellt wird und dessen Ankunft sich mit der des Maschiach überschneiden wird, sondern vom Schacharit Schabbat, wie es bei EtzAmi gehandhabt wird. Dieser basiert auf dem Einheitsgebetbuch Tfilot lechol haSchanah – Gebetbuch für das ganze Jahr; im Auftrag des Liberalen Kultus-Aussschusses des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden von Seligmann, Elbogen und Vogelstein. Erschienen 1933 in Frankfurt am Main (Lehrberger & Co.) und enthält einige traditioneller Stücke. So findet man beispielsweise

  • Ahawah Rabah in zwei Varianten
  • optional: Ersatz für Mussaf
  • das El Adon
  • das Hallel
  • Mi’Scheberach für einen Aufgerufenen und eine Aufgerufene
  • Mussaf
  • Kaddisch in der traditionellen Variante und nach der des Hamburger Tempels
  • optional: Ersatz für Mussaf
  • Torahabschnitte für besondere Schabbatot

Da diese Fassung eventuell auch für andere Gruppen oder Gemeinden interessant sein könnte, kann eine gedruckte Fassung ab sofort hier bestellt werden. Das Buch kommt übrigens mit hebräischer Leserichtung daher… also rechts nach links. Nur bevor jemand fragt…

Einige Bilder:
Cover

Mah Tovu:
Mah Tovu

Mi’Scheberach:
Mischeberach

Insgesamt hat der Siddur übrigens 202 Seiten.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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