Den Torahmantel anziehen

Den Torahmantel nicht der Torah anziehen, an einem Schabbat, Montag oder Donnerstag, sondern Menschen daraus Kleidung zu machen, mag vielen von uns abwegig erscheinen. Aber was ist schon abwegig, wenn jemand Torahrollen zerschneidet um dann bei ebay die einzelnen Blätter zu verkaufen?
Auf die Idee mit dem Torahmantel kam Ex-Chabadnik Levi Okunov, der nun Fashion Designer ist. Er hat aus dem Me’il den Bestandteil eines Kleidungsstücks gemacht und im New York Jewish Museum dem Publikum präsentiert. Nun ist der Torahmantel an sich nicht heiliges, aber er kleidet die Torah und es liegt auf der Hand, dass (religiöse) Juden bei solchen Anblicken zuweilen emotional reagieren werden.

Off the Wall Designs by Levi Okunov

Uploaded by jewschool on 28 Mar 08, 2.35PM CEST.

Bereits in den vergangenen Jahren präsentierte Okunov Kleidungsstücke die mit Objekten des Judentums verwebt waren. Etwa einen Tallit. Zu sehen hier.

Die Beweggründe sind schwer nachvollziehbar. Was will Okunov, der noch in Crown Heights wohnt, damit bezwecken?

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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