Guilt and gelt

Warum koscheres Bier anscheinend so beliebt ist klärt Daphna Berman in Ha’aretz. Er fasst noch einmal zusammen, was ich hier vor einiger Zeit schrieb und lässt noch einige andere Personen sehr klar zu Wort kommen:

Other members of the Jewish community echo Guski’s opinions. „No one needs this beer,“ said Akiwa Heller, the owner of Aviv, a kosher grocery store in Frankfurt. „Nearly all German beers are kosher and to tell you the truth, 90 percent of the Jews in Germany don’t care about the kosher question.“
Rabbi Andrew Steiman, from Frankfurt, says he has never tasted Simcha beer and believes the whole concept is a „hoax.“ „I don’t know a single Jewish person who drinks it. People who keep kosher don’t need a hechshher (kosher certification) on beer. This is just nareshkeit (foolishness). The hechsher is for [non-Jewish] Germans, so they can say they had a kosher beer.“
Simcha beer, Steiman says, is about the confluence of business, money and German guilt. „It’s very bizarre,“ he said, „and it’s only possible in a country like Germany with all the history.“ von hier Hebräisch hier

Dennoch wäre es interessant zu erfahren, welche Geschäfte hierzulande das Bier tatsächlich verkaufen und an wen…

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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