Mosche war ein Satmar-Chussid

Tatsächlich! Warum war er das? Der junge Mann aus dem Video erklärt es ganz genau:

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Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Interessantes Material – verwirrend die Annahme der Reinkarnation hebräisch: Gilgul haNeschamot, obwohl die Annahme, es gäbe so etwas wie Reinkarnation einigen jüdischen Strömungen nicht fremd ist. Der Arizal hat ein Werk dazu verfasst. Online hier: Gate of Reincarnations
    Aber wird von Mosche in der Torah nicht ausdrücklich gesagt, er würde zu seinen Vorfahren eingehen??

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  2. Reinkarnation contra Vorfahren:
    Nun, das läßt sich doch noch einfach klären.
    Wenn die Vorfahren, rein hypothetisch, ebenfalls reinkarniert sind, muß er ja ebenfalls reinkarnieren, um zu ihnen einzugehen.
    Komplexer wird das Problem als Grundsatzfrage zur Reinkarnation Mose. Aus meiner schlichten Goien-Perspektive ist das eindeutig eine Kaschrutfrage, denn Reinkarnation heißt ja:“Zurück zum oder ins Fleisch“. Die Reinkarnation Mose ist zwar grundsätzlich vorstellbar, wird aber keinen Hechscher bekommen, wenn er/sie als Mensch reinkarniert wird, da sie ja kein paarhufiger Wiederkäuer ist, sondern ein Mensch.
    Als Conclusio aus den beiden Videobeiträgen kann man also zusammenfassen: wenn der Satmar Rebbe aufgrund der kongruenten Kopfbedeckung eine Reinkarnation Mose sein sollte, ist er nicht koscher . Aber wie gesagt, das nur aus meinen simplen Goienperspektive.

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    • Die Annahme, der Mensch sei als „lebende Seele” wie die sonstigen „Lebewesen” (d. h., Wild) zu behandeln, ist tatsächlich so naheliegend, dass Rambam (maachalot assurot 2, genauer weiß ich’s jetzt auch nicht auswendig) darauf hinweist, dass der Mensch nicht als Wild verboten ist, dass es aber trotzdem eine eher schlechte Idee ist, ihn zu essen.

      Soviel von den humorlosen Infra-Orthodoxen.

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