Rabbi Ovadia Josef: Was Frauen wissen müssen

Rabbi Ovadia Josef dazu, was Frauen (seiner Meinung nach) wissen müssen:

„A woman’s knowledge is only in sewing,“ he ridiculed. „Women should find other jobs and make hamin (cholent) but not deal with matters of Torah.“ von hier

Da bleiben keine Fragen offen…

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das ist nicht die erste Bemerkung von ihm, das unter Menschen, die diesseits von Aufklärung und Menschenrechte leben, für etwas Aufregung sorgt, wobei sich diese Aufregung von Fall zu Fall abflacht. Man gewöhnt sich mit der Zeit sogar ans Desinteresse.

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  2. B“H

    Ich habe mir schon lange abgewoehnt, auf R. Ovadiah Yosefs Kommentare zu hoeren oder sie ueberhaupt wahrzunehmen. Ehrlich gesagt, habe ich erst hier durch Dich erfahren, was er wieder von sich gab.

    Dazu mein Kommentar:
    Rabbi Samson Raphael Hirsch schreibt ausdruecklich zur dieswoechigen Parashat Ekev, dass es eine Pflicht ist, Frauen Thora zu lehren. Nur durch Thorawissen koennen auch die Mitzwot eingehalten werden. Ausserdem soll die Bildung an die Kinder weitergegeben werden.

    Auch im Talmud ist das Thorastudium fuer die Frau verankert:
    In Nedarim 35b (Mishna), in Sotah 21b und in Chagigah 3.

    Selbst in der fuer manche etwas extreme chassidische Gruppe Toldot Aharon wird den Frauen Thora mit Rashi gelehrt. Aber die kuemmern sich auch nicht um Rabbi Ovadiah Yosef. 🙂

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  3. Einige seiner besten Sprüche sind in he.wikiquote.org verewigt:

    „Wer Schass wählt, dem ist ein Platz im Paradies gewiss.“

    Schön auch sein Bemerkung über Fußballspieler: „Die sollten lieber Thora lernen, anstatt sich mit idiotischen Dingen zu beschäftigen. Ihr ganzes Gehirn steckt in den Beinen, während wir unseres im Kopf haben.“ Wer wagt, da zu widersprechen? Trapattoni?

    Und Jossi Sarid ist der Satan in Person, den man am besten gleich am nächsten Baum aufhängt. Und bei Schulamit Aloni wird er am Tage ihres Todes zunächst einmal eine Party feiern.

    Naturkatastrophen? Für alles hat er eine Antwort parat.

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  4. Das ist ja erschreckend, dass jemand, der sich als religiöse Person betrachtet, dass tatsächlich gesagt hat. Ich ging davon aus, Du spitzt die Positionen ein wenig zu, aber nein auf der Wikiquoteseite stand es ja buchstäblich so:

    Schulamit Aloni (entspricht dem, was Yonatan schrieb)
    ???? ???? ???? ???? ????? ????

    So etwas sagt man einfach nicht…

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  5. Erschreckend ist vielmehr, dass dieser Mann auf weiter Ebene das Niveau bestimmt, auf dem sich viele Rabbiner in Israel bewegen. Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder, aber diese Ausnahmen werden in der israelischen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

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  6. B“H

    Dem Rabbi Ovadiah Yosef folgen eigentlich nur die Sepharadim. Wobei es dort auch Unterschiede gibt, denn seinem „Feind und Konkurrent“ Rabbi Mordechai Eliyahu folgen genauso viele. Rabbi Ovadiah ist geistiges Oberhaupt der SHASS – Partei und Rabbi Eliyahu das der nationalreligioesen Mavdal. Beide koennen sich nicht ausstehen.

    Unter Ashkenazim ist R. Yosef zwar anerkannt, doch seine Halachot etc. halten sie nicht ein, denn ashkenazische Braeuche unterscheiden sich sehr und ausserdem folgen Ashkenazim ihren Rabbis. Vielleicht hat R. Ovadiah Yosef etwas an Einfluss verloren, da er in letzter Zeit recht oft krank war.
    Seine Sprueche aber nimmt die Mehrheit nicht mehr ernst und oft erscheinen sie gar nicht mehr in der Presse.

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