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Blog über ArtScroll

Eigentlich kaum zu glauben, dass ich das Blog What’s bothering Artscroll heute erst entdeckt habe… wie der Name schon vermuten lässt, werden dort Entwicklungen rund um die ArtScroll Veröffentlichungen (durchaus kritisch) beschrieben bzw. begleitet. Der aktuelle Post beschäftigt sich mit dem Transliterationssystem in den ArtScroll Siddurim:

In the introduction of many Artscroll products the following is written, or something similar:
Transliteration presents a problem in all works of this sort. Ashkenazi, pure Sephardi, current Israeli, and generally accepted scholarly useages frequently diverge, and such familiar names as Isaac, Jacob, and Moses differs from them all. We have adopted a cross between the Sephardi and Ashkenazi transliterations, using Sephardi vowel and Ashkenazi pronunciations. Thus: Akeidas Yitzchak, rather than Akeidat Izhak or Akeidas Yitzchok. True, this blend may require some adjustment on the part of many readers, but it has proven successful.
Preface, pg xiv, Scherman, Nosson, 1993, Stone Edition Chumash (Brooklyn, New York, Mesorah Publicaitons, Ltd.)
What is Ashkenazi? weiterlesen hier

Mittlerweile habe ich ja gelernt, dass einige der Leser hier die ArtScroll Siddurim nicht nur mit Sympathie betrachten. Vor diesem Hintergrund sollte diese Entdeckung für gerade diese Leser auch von Interesse sein.

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Aua!

Etwas politisches muß auch mal geschrieben werden. Mit offenem Mund lese ich die Nachrichten aus Israel: Avigdor Lieberman wurde zum Vize-Ministerpräsidenten gemacht! Da kann man gleich Borat zum Präsidenten machen…

Akiva Eldar schreibt über Liberman in Haaretz:

The prevalent comparison between Avigdor Lieberman and Joerg Haider does an injustice to the Austrian nationalist whose party joined the government in the winter of 2000. Haider is far from being a righteous man, but even in his most fascist days, he never called on Austria to rid itself of citizens who’d been living in the country for generations. Also, Haider never suggested standing up legislators representing these citizens in front of a firing squad. Natan Meron, at the time Israel’s ambassador to Austria, noted that once the leader of the Freedom Party joined politics, he never uttered a single anti-Semitic statement. Meron emphasized that the leader of the Freedom Party „does not threaten the Jews.“

und schließt mit

The silence of the leadership of mainstream Jewry in the world, in view of the legitimization of a person such as Lieberman, undermines the moral high ground they hold in the struggle against Israel-haters throughout the world. If a Jewish politician who aspires to transfer an Arab minority across the border can sit in an Israeli cabinet, why should an anti-Semite not sit in an Austrian government? Let’s hear it for the Haiders.

Mehr muß man zu dem Thema wirklich nicht schreiben…

Auch Jediot Acharonot kommentiert die Regierungsbeteiligung kritisch:
The irony of fate is that while marking 50 years since the massacre, again racism has the upper hand and Avigdor Lieberman joins the government – a politician who rejects Arab citizens‘ civil rights and calsl for expelling them from the country.
The massacre in Kfar Qassem was carried out under the cover of a war that Israel, along with Britain and France, launched on the very same day against Egypt, which was then described as the „center of evil.“
Another irony of fate: Upon entering the Olmert government, Lieberman declared that it is essential to escalate the campaign against the axis of evil (Iran and other countries), so that under the cover of such escalation he would be able to implement his racist plan to remove tens of thousands of Arab citizens from the country.

Ich hoffe doch schwer, dass man wieder zur Vernunft kommt- die derzeitigen Optionen sind nicht die besten…

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Wurde auch Zeit: Reform Kaschrut-Aufsicht in Sicht

Die JTA berichtet in diesem Bericht von Susan Fishkoff über das steigende Interesse innerhalb der Reformbewegung an Kaschrut:

Such conversations never would have happened 10 years ago. In fact, it was the movements 1999 Statement of Principles for Reform Judaism that opened the doors to serious discussion of mikvah, kashrut and other traditional rituals widely eschewed by the Reform movement since its emergence.
Interest in Jewish text study and traditional practices has been growing in Reform circles. Adult education classes are proliferating, attendance is up for day schools and religious schools, and head coverings and prayer shawls are the norm rather than the exception at many Reform synagogues.
According to two recent studies, more Reform Jews are putting their mouths where their values are. In a 2000 survey that was never published, 344 congregations about half the movements affiliates showed a surprising adherence to kosher laws.

Bei der Definition von koscher spielen in dieser Reformdefinition (zu Recht!) aber noch andere Faktoren eine Rolle, als im orthodoxen System: So müsste sichergestellt werden, dass die zu schlachtenden Tiere nicht nur während der Schlachtung gut behandelt werden würden, sondern auch schon lange davor. So wäre Kaffee von Kaffeeplantagen mit Minilöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen ebenfalls nicht koscher.

… who may avoid Chilean sea bass because of over-fishing or foie gras because of force-feeding; those who support organic or local farmers; consumers of Fair Trade coffee; avoiders of non-union fruit; and a host of others who adhere to certain ecological or political standards that may have nothing to do with traditional notions of kashrut.
Debbie Cohn of Highland Park, N.J., is on the board of Anshe Emeth. She and her husband began keeping kosher 18 years ago, soon after their first daughter was born, though neither had grown up with the practice.

Rabbi Lucy Dinner, who has been at Temple Beth Or in Raleigh, N.C., for 15 years, says the conversation changed 10 years ago. Now her synagogue holds meals where they serve free-range chicken, and we let people know when and why were doing it.
Theyve brought in the local Chabad rabbi to kasher, or make kosher, their kitchen when they hold events for the entire Jewish community, yet they also respect members who dont keep kosher.
I would like to see it as an extension of halachah, or Jewish law, he says. It would expand what dietary practice means in a Jewish setting to include a concern for the people who harvest our food, bring it to market and sell it, a concern with the pain of living creatures, which has led people not to eat veal or foie gras, to look for free-range poultry and beef, or more humane methods of slaughter.

Diese Art von Kaschrut-Aufsicht, oder überhaupt diese erweiterte Sicht auf Kaschrut könnte zusätzlich zahlreiche Freunde finden die sich deshalb für Kaschrut interessieren, weil sie sich bewußt ernähren wollen (und nichtjüdisch sind). Zahlreiche dieser Leute kaufen bisher orthodox gestempelte Waren ein und schwenken danach womöglich um auf andere? Ein Verteilungskampf würde beginnen, denn, wie immer leider, geht es hier auch um Geld. Der Stempelmarkt ist groß und undurchsichtig, verschiedene (orthodoxe) Rabbiner werden von einigen Gruppen nicht anerkannt, so daß auch Waren aus dem koscheren Supermarkt plötzlich nicht mehr koscher sein sollen etc. etc.
In Deutschland müssen wir uns diesen Fragen freilich nicht stellen, hier gibt es kaum koschere Einkaufsmöglichkeiten. Die wenigen die es gibt, sind so überteuert, dass man sich nicht wundern muß, wenn die Leute lieber Hähnchen aus dem Supermarkt kaufen. Da könnte es ruhig Subventionen geben. Andere, sinnfreiere Sachen, werden ja auch unterstützt. So langsam könnte auch mal jemand hergehen und die Kaschrut-Liste für Deutschland entgeldfrei ins Netz stellen -damit wäre schon vielen Menschen ein wenig geholfen.

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Wieso dieser Hype?

Schon wieder! Ich dachte, es sei ein kurzzeitiger Hype, aber da ist sie schon wieder: Lena Gorelik. Auf jetzt.de schreibt sie über sich und die Sicht anderer auf sich – also ihr Lieblingsthema.

Jüdisch, per Zufall, weil so geboren, so wie ich als Frau geboren wurde. Ich kann nichts dafür.
Wann immer ich es sage, meistens in einem Nebensatz, weil es einfach nicht wichtig ist, wann immer das Wort jüdisch fällt, spüre ich diese Blicke. Diese vorsichtigen Blicke. Was suchen die, einen antipalästinensischen Button? Den Davidstern an einer Kette? Ich bin nicht anders und will keine Sonderbehandlung. Ich will nicht, dass meine Freunde aufhören, über Michel Friedman zu lästern, wenn ich ins Zimmer komme. Ich will mich nicht für Israels Politik verantworten müssen.

Das interessante daran ist, dass sie diese Distanzierung literarisch verarbeitet hat und somit das Nachdenken über Jüdischsein – von dem sie gar nicht möchte, dass andere es als etwas besonders wahrnehmen, wie sie schreibt – zum Selbstzweck erhoben hat. Zu einer Art Werkzeug hat sie es gemacht. So hat ihr Judentum sie bekannt gemacht und womöglich wird sie uninteressant, sobald dies wegfällt(?).

Manchmal muss ich bei jüdischen Kulturwochen lesen, die es mittlerweile in jeder deutschen Stadt gibt. Dann sitzen im Publikum Leute, die wollen nur eine Jüdin sehen. Bei einer solchen Lesung fragte eine Frau, sobald der Applaus verstummt war, ob ich vorhabe, meinen Sohn beschneiden zu lassen. Ein anderer sagte, es sei doch schön, dass Jesus uns alle hier zusammen gebracht hat.

Das ist für alle, die öffentlich als Jude oder Jüdin auftreten die gleiche Erfahrung. Das wird es auch weiterhin geben, solange man eine große Sache daraus macht, jüdisch zu sein. Auf der anderen Seite wird man auch nicht dazu gezwungen, irgendwo zu lesen. Wenn ich lesen möchte, tue ich das. Und worüber lese ich: Über die Besonderheit jüdisch zu sein und das Bedürfnis danach, dass es nichts besonderes mehr ist. Nochmal: Wäre es nichts besonderes, dann würde sich niemand für den Text auf jetzt.de interessieren und auch nicht für das Buch, zu den Lesungen würde auch niemand gehen.. Fühl die Ambivalenz…

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Deutschland verrät Israel

So übertitelte die ZEIT online heute einen Beitrag von Wolf Biermann der so erschreckend deutlich ist, dass ich mich gefragt habe, ob ich vielleicht träume. Er teilt die Beobachtung, dass die meisten deutschen Medien eher voreingenommen (um das milde auszudrücken) an die Nahostberichterstattung herangehen und bietet auch einen interessanten Grund an:

Die simpleren Durchschnittsdeutschen ergreifen Partei für die Araber. Es wird wieder der Refrain des alten Liedes geschwiegen, geknurrt und geplärrt: Die Juden sind an allem schuld! Und auf den reflexhaften Vorwurf des Antisemitismus antworten unsere modernen Judenhasser cool: Man wird Freunde doch kritisieren dürfen! Mit dem scharfen Auge starren die Deutschen auf die Juden in Israel, mit dem triefenden Auge glotzen sie auf die Araber in Palästina. Das romantische Verständnis der Deutschen für die Islamisten im Nahostkonflikt hat aber Gründe. Sie halten Araber für affige Wilde, für unmündige Menschen dritter Klasse, an die man noch keine aufklärerisch-humanen Maßstäbe anlegen darf. Die Zuneigung der Deutschen ist eine Art von vormundschaftlicher Verachtung. Der schwärmerische Respekt vor dem Fremdländischen ist nur Bequemlichkeit und Hochmut. Ich sehe im Multi-Kulti-Geschwärme meiner alternativen Zeitgenossen die seitenverkehrte Version des Rassendünkels von gestern. ZEIT online

Abgerechnet wird sogar mit der neuen deutschen Friedenspolitik:

Ich bin sogar der Meinung, daß der französische Präsident Chirac und sein kleiner deutscher Kumpel, der falsche Pazifist und Bundeskanzler Schröder, eine große Mitschuld am Irakkrieg der Amerikaner und Briten gegen das Terror-Regime von Saddam Hussein haben. Der Krieg vor drei Jahren hätte womöglich vermieden werden können, weil der Diktator abgetreten wäre, hätte der Westen mit einer Zunge gesprochen, mit einer Faust gedroht. Ja, ich denke, daß die Deutschen und die Franzosen schuld am Schicksal dieses Monumental-Lumpen sind.

Einfach selber lesen: ZEIT online

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Support your people

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Dieses Video macht Werbung für diese Website: Koolanoo.com (also: Kulanu Dot Com). Eine ähnliche Netzwerkseite ist mir kürzlich erst über den Weg gelaufen, nämlich shmooze.com. Die Seiten scheinen sich vom Konzept her sehr ähnlich zu sein, die Aufmachung ist eine etwas andere, aber das Prinzip scheint das gleiche zu sein…

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Klingt gut…

Adi berichtet in seinem (neuen) Blog ausführlich und interessant über seinen Besuch in der, ebenfalls recht neuen, sefardischen Synagoge in Berlin und verrät uns nebenher mehr über andere Synagogen:

ich war zum ersten mal dort und es war ein wunderschönes erlebnis. zuerst aber ein hinweis an die frauen unter meinen leserInnen. es handelt sich dabei um eine orthodoxe gemeinde, d.h. seperat sitzen und passiv sein, aber der frauenbereich ist so zentral in der synagoge, dass frau mittem im geschehen sitzt und zumindest alles perfekt sehen kann (der einizig negative Epunkt in der synagogenbewertung). im anfang waren wir noch ein wenig aufgeschmissen, was den ablauf im siddur anging, aber die gemeindemitglieder waren so aufgeschlossen und freundlich, dass wir schnell den passenden siddur auf der richtigen seite in der hand hatten und unsere sitzpläte am rand zugunsten eines mitfeierns in der mitte der synagoge getauscht hatten. wer es uns gleich machen will, und die sefardische synagoge in berlin besuchen möchte, den erwarten tolle melodien und eine sehr lebendige gemeinde. Beitrag Simchat Torah Synagogen Hopping Teil 1

Ein guter Grund wäre auch die Küche 🙂

Es war natürlich selbstvertändlich, dass wir nach dem für mich so neuen, aber dadurch auch umso schöneren G’ttesdienst in der sefardischen synagoge zum Kiddusch eingeladen wurden. das was uns serviert wurde war sehr schmackhaft und aussreichend – übrigens scheint es nach meinen bisherigen erfahrungen die einzige gemeinde in berlin zu sein, die eine fleischige küche hat (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Beitrag Simchat Torah Synagogen Hopping Teil 2

Vielleicht auch eine gute Alternative zu dem anderen täglichen Schlafmützenschacharis in einer anderen Synagoge Berlins…

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Rabbi Lior sagt Nein zu Klal Jisrael

Rabbiner Dov Lior aus Kirjat Arba und Rabbiner Juval Scherlo aus Petach Tikvah schaffen es, gleich mehrere Tritte gegen ihre Gegner zu platzieren, um Klal Jisrael ganz weit nach vorne zu bringen:
Ynet berichtete gestern:

A new Halacha ruling issued by Rabbi Dov Lior of Kiryat Arba instructs Orthodox Jews to steer clear of participating in any events held by Reform Jews and prohibits entering their synagogues. These new restrictions have turned the attitude towards Reform Judaism into one less tolerant than extended to Islam. The Rabbi’s ruling was posted to the Beit-El Yeshiva website, after one of the visitors submitted a question on the matter to the Rabbi.
Jewish law forbids Jews from entering churches as Christianity is viewed as idolatry, entering mosques, however, is permitted as Muslims, like Jews, believe only in one deity. Ynet

Rabbiner Scherlo setzt nach und erklärt,dass Reformjuden schlimmer seien als Muslime:

Rabbi Sherlo addressed the comparison between Reform Judaism and other religious, saying that „The argument against Reform Jews is stronger than that against Christianity and Islam, due to the face that they are idolaters and enemies, but they’re there and we’re here. Reforms are fakers.“

Auslöser für diese zu klaren Worte war eine Anfrage eines 12jährigen Mädchens:

Following question from 12 yea- old girl invited to a cousin’s Bat Mitzvah – Rabbi Dov Lior of Kiryat Arba rules Orthodox Jews forbidden from attending Reform events, entering Reform synagogues deeming them worse than Muslims

Auf diese Weise macht Rabbiner Lior auch Werbung für seine Auffassung vom Judentum und seine Sicht auf die Welt in der kein Platz ist für Menschen mit anderen Auffassungen.

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Im Deutschlandfunk

sagt ein Mann namens Dr. Paul Oesterreicher, Pfarrer Leiter des Friedenszentrums in Coventry: Viele Juden schämen sich Israels und spielt den Schlustrichziehern weiter in die Hände:

Aus sehr verständlichen Gründen ist es wahnsinnig schwer, auf deutschem Boden angesichts dessen, was Auschwitz bedeutet, offen kritisch die Verbrechen Israels wirklich ehrlich anzusprechen. Und dazu darf man nicht schweigen. In den 30er Jahren haben anständige Deutsche, die keine Judenhasser waren, sondern die Politik Hitlers gegenüber den Juden schlecht fanden, sie hatten Angst, Philosemiten genannt zu werden, und sie schwiegen. Heute ist es so, dass die Deutschen Angst haben, Antisemiten genannt zu werden, und deswegen fühlen sie sich verpflichtet als Deutsche, zu den Verbrechen Israels zu schweigen. Deutschlandfunk-Website

Hätte man soetwas im Deutschlandfunk erwartet? Nein, aber es geht noch weiter:
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Das PresenTense Magazin

PresenTense

Das Magazin PresenTense ist eine neue, unabhängige Initiative aus New York. In der aktuellen Nullausgabe wird gezeigt, wohin die Reise geht. Nicht nur in die USA, sondern auch über die Grenzen der USA hinweg:
Holland:

  • Between Dutch Success and Jewish Loss
  • Panama: New Life Along the Canal
  • Toronto: Off Bathurst Street

As an open marketplace of ideas, PresenTense seeks to serve young Jews by providing them with a space to encounter Imageand engender innovative ideas, initiatives and communities. Using three dimensions of engagement print magazine, website and a writing workshop series PresenTense aspires to create a structured forum to channel the creativity and passion of the next generation of thought-leaders while exposing the larger community to emerging writers, thinkers and artists. This forum will also serve as an access point for young Jews to explore trans-denominational thinking and visions.

Zielgruppe sind jüngere Juden, die sich mit ihrer jüdischen Identität auch auseinandersetzen und wissen wollen, was um sie herum passiert:

The content of our pilot issue ranges from the local and everyday pieces on Bukharian-Jewish identity in Queens; a photo Imageessay from an Orthodox artist in Monsey; Jewish poor in New York; a secular Jew who’s Jewish identity is founded upon her experiences at a socialist summer camp to the global and exotic Jewish life in Panama and Holland; communities of Spanish descendants from the time of the Inquisition; a New Yorkers‘ quest for community as a new immigrant living in Jerusalem. A feature on the Jewish blogosphere documents the impact of technology on community life and activism, while a review of a recent historical study re-examines the relationship between ethnicity, race and Jewishness.

Website mit Downloadmöglichkeit: www.presentensemagazine.org