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So ist das gedacht…

Wie würde Franz Beckenbauer sagen? So hat sich der lieber G-tt die Welt vorgestellt. Jewschool berichtet über ein gemeinsames Fastenbrechen von Juden und Muslimen (Ramadan und Tzom Gedalja – zum Zusammenfallen von Rosch haSchanah und Ramadan hier: Schanah Tovah und Ramadan Mubarak), das Mut macht und ein gutes Beispiel ist:

It was a unique event, first in that it marked an unusual instance in which a Jewish and Muslim fast fell upon the same day, and secondly, because it was a wonderful opportunity for we of divergent ethnicities and faiths to come together and share our cultures, stories, laughter, and above all else, a meal! We sang songs, showered blessings upon one another, and glommed the tastiest vegetarian vittles this side of the Mediterranean. And it was gasp! Jews and Muslims and gasp! Israelis and Palestinians gasp! together! In peace! Indeed, the evening served as a shining example of that which is possible when we transcend our political differences and simply recognize the humanity and the G-dliness inherent in our fellow, and love them as ourselves. hier weiterlesen

Die Bilder des kleinen Events sind übrigens auch sehenswert!

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Unetane Tokef

Wie die Prüfung der Herde durch den Hirten. So wie er sie ziehen lässt unter seinem Stabe, so lässt Du ziehen, und zählst und prüfst. Du wägst die Seele jedes Lebewesens und bestimmst die Enden all Deiner Geschöpfe – und schreibst nieder das Maß ihres Urteils.

Am Neujahrstag wird es geschrieben
und am Versöhnungstag besiegelt,
wieviele vergehen und wieviele entstehen,
wer leben wird und wer sterben,
wer an sein Ende gelangt
und wer nicht an sein Ende gelangt.
Wer in Wasserflut, wer in Flammenglut,
wer vom Schwert zerrissen, wer vom Tier zerbissen.
Wer in Hungersnot, wer vom Durst bedroht. Wer in des Bebens Rot, wer im Seuchentod,
wer erwürgt und wer zerschmettert.
Wer in Ruhe bleibe und wer unsteht treibe.
Wer in Frieden sitze und wer getrieben durch Verfolgers Hetze, wer in Glück und wer in Qual,
wer arm wer reich, wer sinkt, wer steigt.
Aber Umkehr und Gebet und Liebeswerke,
wenden ab das Böse des Verhängnisses,
denn so wie Dein Name, so ist Dein Ruhm:
Schwer zu erzürnen und leicht zu versöhnen!
Denn nicht hast Du Gefallen am Tod des Sterblichen,
sondern dass er umkehre von seinem Wege und lebe.
Und bis zum Tage seines Todes wartest Du auf ihn, wenn er nur sich wende zu Dir, sofort nimmst Du ihn an.
Wahr ist all dieses, denn Du bist ihr aller Schöpfer.
Du kennst doch ihren Trieb, und dass sie Fleisch und Blut. Aus dem Unetane Tokef Gebet zu Rosch ha Schanah und Jom Kippur (im Rödelheimer Machsor steht es nicht für Jom Kippur)

Untane Tokef ist ein heiß diskutiertes (manchmal zumindest) Gebet in der nichtothodoxen Welt. Kann man es heute noch sagen? Entspricht das unserer heutigen Sicht auf G-tt, wenn wir tatsächlich an eine direkte Bestrafung glauben? Mir hat Untane Tokef immer einen Schauer über den Rücken getrieben und in diesem Jahr, in dem ich mit dem Tod vieler lieber Menschen konfrontiert wurde, noch mehr als bisher. Wir können nicht wissen, was vor uns liegt und vermutlich wollen wir das auch nicht wissen. Die Auseinandersetzung mit dem Text bleibt und von Jahr zu Jahr gewinnt er mehr und mehr Bedeutung und Emotionalität.
Aber ich bin nicht der einzige, der sich öffentlich Gedanken darüber macht (vermutlich haben auch viele der Leser sich auch schon mit Untane Tokef beschäftigt). Danya Ruttenberg schreibt:

The theology of the Unetane Tokef has always troubled mehow can we accept that prayer and repentance and tzedekah (acts of righteousness, usually translated as charity) are going to save us from earthquakes, car accidents, persecution? We know that lots of very good people suffer every day, and that many people who do horrible things prosper. One could write off the prayer as reflective of an era in which people found solace in trying to control their fate, but I think that’s unfair and dismissive of the liturgy.
I’m not sure that I believe that, were we a perfect world of perfect souls, nobody would ever die young or suffer for any reason. That’s naive, and, in any case, I personally don’t conceive of G-d as a guy up in the sky with a roll of dice (or a „good“ and „bad“ list, like Santa Claus). But I do think that the Unetane Tokef prayer points at the ways in which we areas a collectiveresponsible for our own suffering or for preventing it, for impacting the degree to which evil besets us. Hier alles lesen

Rabbiner Reuven Hammer schreibt dazu:

But this is not a day of suffering without hope. No matter what one has done, says the poet, the severe decree?-the penalty of death?-can be averted. Indeed, one need only follow the advice of the Sages, „Three things cancel the decree, and they are prayer, charity, and repentance“ (Genesis Rabba 44:12). This rabbinic teaching is not confined to Rosh Hashanah but speaks in general terms of what one must do to avert the consequences of sin. The poet has set it correctly in the context of the day of judgment, focusing on the ten?day period from the beginning of Rosh Hashanah until the end of Yom Kippur as a time when these three actions must be undertaken to change the outcome of the trial. von hier

Noch etwas zur Geschichte: Unetane Tokef. Es wurde im 11. Jahrhundert von Rabbi Kalonymus ben Meschullam bekannt gemacht und wird Rabbi Amnon von Mainz zugeschrieben. Er wurde vor die Wahl Tod oder Taufe gestellt und entschied sich für das erste. Er wurde gefoltert und kurz bevor er seinen tödlichen Verletzungen erlag, sprach er in der Synagoge eben dieses persönliche Gebet. Das Gebet kann als erfolgreich bezeichnet werden, denn es wurde auch durch die Sefardim übernommen.

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Schanah Tovah und Ramadan Mubarak!

Schanah Tovah!
Allen bekannten und unbekannten Leserinnen und Lesern dieses Blogs (und talmud.de) auch auf diesem Wege Schanah Towah!
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Und weil auch in diesem Jahr Rosch haSchanah mit Ramadan zusammenfällt, wünsche ich denjenigen die es betrifft deshalb auch Ramadan Mubarak!
Vielleicht gelingt es uns in den kommenden, wichtigen, Tagen auf gemeinsame Werte zu besinnen und diese herauszustellen. Im vergangenen Jahr habe ich versucht, die Wichtigkeit dieses Dialoges zu unterstreichen und die Ereignisse in den Fokus zu rücken, die dafür wichtig waren. Umso erfreuter war ich natürlich, dass mein Artikel über die Verleihung des Muhammad-Nafi-Tschelebi-Preises an Rabbiner Dr. Henry Brandt in der Jüdischen Zeitung und auf talmud.de, so gut rezipiert worden ist. Selbst in Israel konnte man offenbar darüber lesen.
Preisverleihung an  Rabbiner Dr. Brandt

Ich bewundere die observanten Muslime (kann man das so schreiben?), dass sie ihre Religion tatsächlich leben und das vollständig in ihren Alltag einfließen lassen. Sie zeigen das, selbstverständlich, auch nach außen und empfinden das nicht als ein belastendes Paket ihrer Vorfahren. Ich würde auch gern mit meiner Kippah auf die Straße gehen, leider geht das meist nicht, was wiederum an denjenigen liegt, die ihre Reliogon wohl besonders streng nehmen und mich deshalb nicht tolerieren können und angespuckt zu werden, hier einen der kleineren Zwischenfälle darstellt. Wann übernehmen endlich wieder diejenigen das Ruder und die bestimmen diejenigen das Alltagsbild, mit denen ich in dieser Dialogarbeit zusammengetroffen bin? Diejenigen, die möchten das man ihre Überzeugung ernst nimmt und deshalb auch andere Überzeugungen ebenso ernst nehmen und respektieren. Leider wird nur allzu bereitwillig der Platz freigeräumt für diejenigen, die am lautesten rufen und schreien. Offenbar ist es ein falsch verstandener Respekt der besonders gutmeinenden, wenn man seine eigenen Grenzen nicht zu ziehen vermag. Als ich vor einiger Zeit in einer Moschee eingeladen war, zu einer Trialog-Veranstaltung, um dort über meine heiligen Schriften zu referieren, war ich einer von drei Referenten. Ein junger Mann von der Moschee und eine Dame von einer theologischen Fakultät hier im Ruhrgebiet waren die anderen Referenten. Nach mir (wenn ich mich richtig erinnere), war die Dame an der Reihe, die über die heiligen Schriften des Christentums erzählen sollte. Leider hat sich das nicht getan, sondern sich fortwährend entschuldigt, dass man ja die Schriften des Judentums vereinnahmt habe und darüber erzählt, dass man sich der jüdischen Wurzeln der ganzen Sache bewußt geworden sein. Vermutlich fiel sogar der Satz Jesus war ja auch Jude (mein Tipp an christliche Leser: Vermeiden Sie solche Phrasen bitte- Danke!). Ihr ganzer Vortrag war eine einzige Entschuldigung. Von einer Grenzziehung oder von eigener Substanz keine Spur. Wir wissen doch aber, wie das mit den Zäunen und den Nachbarn ist. Letztendlich empfand ich das Gespräch mit den muslimischen Teilnehmern interessanter und bereichernder, weil sie sich der Grenzen genau so bewußt waren, wie der ähnlichen Alltagsprobleme die man hat, wenn die Religion jeden Bereich des täglichen Lebens durchwirkt.

Vielleicht schaffen wir es im kommenden Jahr 5767 den Schreihälsen weniger ein Forum zu geben als denjenigen die tatsächlich etwas wichtiges zu sagen haben und vielleicht lernen die Gutmenschen endlich zwischen Islam und Islamismus endlich zu unterscheiden und helfen somit uns allen die Konflikte tatsächlich zu lösen. Man muß dazu aber die Dinge beim Namen nennen: Selbstmordterroristen sind keine Widerstandskämpfer und terroristische Milizen sind keine Truppen irgendeines Landes das überfallen worden ist. Wenn man Juden auf der Straße anspuckt oder verprügelt, dann ist das kein soziokulturelles Problem von Jugendlichen, sondern tradierter Antisemitismus, den man auch so nennen darf. Man tut niemandem einen Gefallen, wenn man diese Dinge zugunsten eines Dialoges mit zugekniffenene Augen, unter den Tisch fallen lässt. Jemand anderer wird unsere Probleme nicht lösen. Reden wir mit denen, die auch reden wollen. Alle anderen wollen nicht Teil einer Gesellschaft sein, in der alle gleichberechtigt miteinander leben.
Übrigens verweist Velveteen Rabbiauf einen sehr guten Artikel über den Fastenmonat Ramadan: The tent of Abraham – The Meaning of Ramadan.

Im Buche des Lebens, des Segens, des Friedens und gesegneter Erhaltung mögen wir bedacht und vor dir eingeschrieben werden wir und dein ganzes Volk, das Haus Jisrael, zu glücklichem Leben und zum Frieden!

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Fania Oz-Salzberger in der FAZ

Fania Oz-Salzberger kommentiert das europäische Engagement für/in Israel in der FAZ und fasst mit ihrer Zusammenfassung die Situation schon ganz zusammen:

Zweitens: In israelischen Gefängnissen mögen libanesische Gefangene sitzen, die freigelassen werden sollten. Doch einer der Gefangenen, die ganz oben auf Nasrallahs Wunschliste stehen, ist Samir Kuntar, der am Strand von Naharija einen jungen Vater vor den Augen seiner kleinen Tochter erschoß und das Mädchen anschließend mit dem Kopf gegen einen Felsen schmetterte. Wir würden gern erfahren, welcher israelische Soldat eine solche Tat verübt hat. Es wäre ein vertrauensbildender Schritt, wenn Europa den Israelis klarmachte, daß ihm von einer solchen Symmetrie nichts bekannt ist.
Überhaupt scheint ein Mißverständnis von verschiedenen Bildern herzurühren, die die Welt von Israel hat. Für manche Amerikaner ist Israel der gute Junge von nebenan, der niemandem etwas zuleide tut. Für manche Europäer ist Israel der einzige wohlerzogene Junge im Viertel, der daher strenger behandelt werden sollte als seine armen und unterprivilegierten Nachbarn. Für manche Muslime ist Israel der kleine Teufel, der aus dem Viertel vertrieben, am besten ganz und gar beseitigt werden sollte. Für viele Israelis ist er der ungeliebte Überlebende, der dafür sorgen muß, daß niemand ihn noch einmal zusammenschlagen kann.
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Willkommen im Nahen Osten, ihr wohlmeinenden europäischen Vermittler!

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Siddur Rinat Israel

Siddur Rinat Israel
In den Kommentaren zu einem anderen Posting brachte ein Leser (Yonatan) hier den Siddur Rinat Israel ins Gespräch. Da es wohl keine ausreichenden Würdigungen dieses israelischen Standardsiddurs gibt, möchte ich kurz einige wenige Eigenschaften vorstellen:
Schlomo Tal, der den Siddur bearbeitet hat, zog teilweise ältere Fassungen von Siddurim hinzu, um einen möglich genauen Text zu schaffen, zog also nicht nur einen x-beliebigen anderen Siddur zur Referenz hinzu. So war er (meine ich) der erste Bearbeiter, der in seinem Siddur zwischen langem und kurzem Qamats durch zwei unterschiedliche Symbole unterscheidet. Das wurde später auch in dem konservativen Siddur Sim Shalom und im deutschen-orthodoxen Schma Kolenu eingeführt. So weiß man, wann man o statt a lesen sollte (vorausgesetzt, man ist sich da unsicher).
Rinat Israel - kol
Ein gutes Beispiel für die intensive und genaue Bearbeitung des Textes, wäre der Text von Jedid Nefesch (eine Vertonung von Danny Maseng gibt es hier).
So finden wir im Rinat Israel eine Version, die auf der Handschrift des Autors beruht und dadurch von vielen traditionellen Siddurim abweicht. Insbesondere von der Version des Artscoll-Siddurs. Beispielsweise heißt es im Artscroll-Siddur »ewige Freude wird sie haben« vehajta lah simchat olam während es im Rinat Israel und in der Handschrift heißt: »und sie (meine Seele) wird Deine ewige Dienerin sein« – vehajta lah schifchat olam.
Um seinem edukativen Auftrag nachzukommen, werden im Rinat Israel ungewöhnliche hebräische Wörter oder alte Wortformen erklärt bzw. ins Neuhebräische übersetzt.
So finden wir das Kaddisch-Gebet auch in einer übersetzten Variante (die sich auch sehr gut liest):
Rinat Israel - Kaddisch
Der andere Standardsiddur, der einem auch außerhalb Israels oft begegnet, ist der Siddur Tefilat Kol Pe aus dem Eshkol-Verlag, mit einem unfassbar zusammengewürfeltem Schriftbild: Alle Größen bunt durcheinander, stets im Blocksatz, einige Passagen (vor allem die Mischeberachs) unpunktiert etc.

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Resolution der Jusos Berlin

Bei juedisches-Berlin fand ich soeben einen erstaunlichen Verweis auf die Resolution der Berliner Jusos (mit dem sie wohl nicht auf der Parteilinie fahren):

Erklärtes Ziel der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen und im Westjordanland ist es, Israel zu zerstören. Dabei richtet sich der Hass nicht allein auf die Politik des Staates Israel, sondern auf Jüdinnen und Juden im Allgemeinen …
Wir meinen allerdings auch, dass auch in der öffentlichen Wahrnehmung nicht außer Acht gelassen werden darf, was die Motive sind, aus denen heraus die beiden Seiten agieren und nach denen sich auch deren konkrete Handlungen ausrichten. Israel versucht, die Infrastruktur, so diese für Hisbollah von Relevanz ist, zu zerstören und dabei die libanesische Zivilbevölkerung durch Flugblätter und Radiosendungen zu warnen. Die Hisbollah agiert mit Raketen, die explizit auf die israelische Bevölkerung gerichtet sind, und möglichst viele umbringen sollen. (von hier via juedisches-berlin)

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In München existiert jüdisches Leben nur als Luftblase

sagt der Münchner DJ und Musiker David Muallem in einem Text für das jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung:

In München existiert jüdisches Leben nur als Luftblase, sagt David Muallem. Es wird mehr von den Medien dazu gemacht, wenn ein Ereignis ansteht, als dass jüdische Kultur hier wirklich gelebt wird. … Jüdische Kultur wird, wenn überhaupt, nur noch von der älteren Generation gelebt, fährt er fort. In meiner Generation nicht mehr, da gehen eigentlich alle weg aus München so wie ich.

Muallem ist, soweit man das dem Text entnehmen kann, ein typischer Vertreter der non-observant Orthodoxy:

Als Kind lernte David ein osteuropäisches Judentum kennen. Sein Vater, ein aus dem Irak stammender Israeli, starb früh, David wuchs bei seiner Mutter und den Großeltern auf, mit denen er jiddisch sprach. Wir haben zwar nicht koscher gegessen und keinen Shabbat gehalten, aber wir haben die Feiertage gefeiert und ich bin jeden Freitag und Samstag mit meinem Opa in die Synagoge gegangen. Ich musste auch von klein auf privaten Religionsunterricht nehmen. Vor allem meinem Großvater war das wichtig. (von hier)

Vielleicht spricht er ja nur von seiner Gruppe, eben der NOO, aber ich bin froh, auch Münchner getroffen zu haben, die ihr Judentum ernst nehmen und es tatsächlich leben und gerade aus meiner Generation… das sind liberale und orthodoxe und genau tauchen vielleicht nicht sofort im Sichtfeld der jewish hipster auf, sondern haben ihr eigenes Netzwerk aufgebaut. Im Prinzip kann man das Zitat des Titels auch auf Deutschland ausweiten: In Deutschland existiert jüdisches Leben nur als Luftblase – nämlich dann, wenn man sich nur in den Kreisen der Gemeindeprominez der sogenannten Einheitsgemeinden bewegt, dort muss man die observanten Kandidaten (ganz gleich welcher Strömung) mit der Lupe suchen. Über das Zitat werden sich auch die Initiatoren des neuen Münchner Gemeindezentrums freuen, denn wofür bauen sie es, wenn die Gemeindemitglieder sagen, es gäbe kein jüdisches Leben in München?