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Gebet für Gilad Schalit


Rabbiner Schlomoh Mosche Amar hat kürzlich ein Gebet für Gilad Schalit verfasst und verteilt. Es ist durchaus nicht schlecht (finde ich), das weiter zu verteilen – für eine deutsche Übersetung war leider keine Zeit bis zum Schabbes… :

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Eretz Jisrael wörtlich genommen: Shorashim

Ich möchte auf ein interessantes Projekt aufmerksam machen:

„The first step of permaculture is observation and perception. What energy do you have? What materials are available for usage? What is fluid and what is static? Become a plant. What kind of water, heat, and air conditions do you need? Look around. Breathe. Absorb. Ask questions. Feel out the answers.

We depend on each other for those answers. All ideas are shared, complementing the previous or next. In this way, we are building. We are building community. We are building a farm. We are learning as we go. Experimenting every day. Making mistakes and appreciating the moments of awareness.

Together we are farming Israel, returning to foundation from exile, finding grounding in the haze of a dreamscape. We are unraveling the letters from their holy scrolls and making a huge mess of them all over the soil of the land. We are planting the letters and giving them the energy to reroot themselves, from the books into the soil. Some we will harvest and digest, others will bolt, the wind carrying her seed like ancient legends and myths newly created. The letters are not only plants and seeds. The letters are our own bodies. We are planting ourselves.“Jewish Farm School: Shorashim

Was man braucht, sind fünf Monate Zeit (September bis Januar oder Februar bis Juni) und vielleicht etwas Enthusiasmus.

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Schuld an der Entführung?

Am Ende war es sowieso wieder die Schuld Israels, dass ein junger Soldat entführt wurde. so ähnlich stellt es jedenfalls Abdallah Frangi dar, der lange Zeit die Sache seiner Bewegung in Deutschland vertreten hat und dabei auch mal über das Ziel hinausschoss und auch ganz gerne Fakten verdrehte…
Im SPIEGEL gibt er jedenfalls darüber Auskunft, wer, seiner Meinung nach, für die angespannte Situation verantwortlich

ist: Interview mit Fatah-Führer Frangi: „Die israelische Bedrohung schmiedet zusammen“ – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten: „‚Die israelische Bedrohung schmiedet zusammen‘

Abdallah Frangi, höchster Fatah-Funktionär in Gaza, hat maßgeblich an der palästinensischen Einigung über eine Zweistaatenlösung mitgewirkt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE sagt er, damit erkenne die Hamas Israel an, das Verhältnis zwischen Hamas und Fatah werde entgiftet.“

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Meir Schalev zur Situation in Israel

Das Grab Rachels

Lisa Goldman hat sich dankenswerterweise die Arbeit gemacht, einen Artikel von Meir Schalev ins Englische zu übersetzen: State and Homeland ist ein pragmatischer Artikel darüber, wie es weitergehen könnte:

The State of Israel and the land of our forefathers are not the same thing, but the difference is not clear to many people. The state is a tool of management; it has pragmatic considerations, legal borders and policies. The homeland does not. Homeland is a historical and spiritual idea, and those who love it are inclined to sentimentalism and extremism. In the Middle East, however, there is another difference. The citizens of the state are living beings. Citizens of the homeland, on the other hand, are dead. But their influence is far greater.

And thus, to me and to the rest of Israels citizens it is difficult to compete with King David, Jesus, the Matriarch Rachel and Salah a-Din. It is difficult for our houses to compete with their tombs. That is why we must be resolute and strong. We must understand that the next generation, like every generation, will have the right to decide in which state and according to which borders they are willing and able to live. And so, after a 40-year struggle of belligerence and stupidity, Israel has finally understood that it must return the territories it conquered in the Six Day War. We are giving up part of our homeland in order to have a better and more normal state.

Wenig später geht es auch um das Grab Rachels in der Nähe von Gilo, für mich Ort die mit einer gewissen Emotionalität verbunden sind, meist ist es die Angst davor, dass der blinde und wütende Mob diese heiligen Orte zerstört – so wie es ja auch an Josefs Grab geschehen ist. Dennoch scheint Meir Schalev Recht zu haben; übermässige Emotionalität wäre vielleicht auch das ungesündeste an diesem Ort zu dieser Zeit und das gilt aber für alle Beteiligten.

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Woher die Paschtunen kommen

Die Geschichte aus dem Magazin Habitus eröffnet eine interessante Perspektive: Die Paschtunen könnten jüdischer bzw. israelitischer Abstammung sein. Die Autorin verlässt sich weniger auf linguitische Hinweise, sondern auf Bräuche und Sagen der Paschtunen selber. Interessante Spekulation und warum nicht auch lesenswert.

„The backroads of southeastern Afghanistan, shell-shocked and unpaved, toss us around the hot taxi like socks in a dryer. As our heads bounce with the shock of each crater, Mashal turns to me. I-I-I want to find out more about the Jews, he announces. Because I-I-I, I believe that they are related to us, and that maybe we-we were once Jews.
Habitus – Looking for My Tribe

Andere Informationen zu diesen Themen in der deutschen und der englischen Wikipedia.

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Roger Waters in Israel und die Mauer

Pink-Floyd-Gründer Roger Waters hat ein Konzert in Israel zu einem flammenden Friedensappell genutzt. Bei seinem Auftritt gestern Abend rief er mehr als 50.000 begeisterte Fans auf, die Mauer zwischen Israel und Palästinensern einzureißen.““Eure Generation ist dazu fähig, diese Mauer niederzureißen“, rief der 63-jährige Musiker seinem Publikum zu, während er den berühmten Pink-Floyd-Song „Another Brick in the Wall“ spielte. Das Stück ist zur Protesthymne gegen Israels Sperrwall geworden; sein Refrain lautet in der Neufassung: „We don’t need no occupation – we don’t need no racist wall“ – „wir brauchen keine Besatzung – wir brauchen keine Rassistenmauer“.Roger Waters in Israel: „Reißt die Mauer nieder“ – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Vielleicht sollte sich Roger Waters einmal die englisch-sprachigen Wikipedia-Einträge Terrorism against Israel 2004, 2005 durchlesen oder besser noch den Zaun niederreissen und tagein tagaus mit dem Bus durch das Land reisen. Mal sehen, wie lange er das durchhält bis der erste Bus in die Luft gesprengt wird in dem er sitzt.
Ein Israel ohne Zaun wäre natürlich schöner, aber bis der Zaun unnötig ist, wird noch einige Zeit vergehen. Tuerst muß der Hass aufhören, dann sollten wir über den Zaun sprechen…

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Weltmeisterschaft – noch mehr Chancen

Über die israelischen Spieler von Ghana wurde hier und den Medien schon berichtet, aber an diese Möglichkeit hatte ich nicht gedacht:

Mit den Peker-Boys auf WM-Kurs
Weder Brasilien oder Frankreich noch Italien hat bisher an den Fussball-Weltmeisterschaften 2006 die Fans am meisten begeistert, sondern Argentinien. Die Peker-Boys sind eine Klasse für sich. Und mittendrin schwingen zwei jüdische Stars das Zepter: der Trainer und der Captain.Hier: tachles.ch Mit den Peker-Boys auf WM-Kurs

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Israel Fan hat sich nicht entschuldigt!


Soweit ist es schon gekommen, dass man meint, man müsste sich entschuldigen, wenn man die israelische Fahne zeigt. John Pantsil, Spieler bei Hapoel Haifa ist Nationalspieler für Ghana (hier bereits angekündigt) . Weil er zu seinem Verein und seinen Fans steht, zeigte er kurzer Hand Flagge (bemerkt die gewollte Ambiguität meines Satzes). Und wurde dafür kritisiert:

Deshalb hatte der 25-Jährige sich für sie während der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland etwas Besonderes ausgedacht: Am vergangenen Wochenende spielte er für die ghanaische Nationalmannschaft gegen Tschechien. Aus Freude über den 2:0-Sieg zog er eine kleine israelische Flagge aus seiner Socke und wedelte damit herum. Die Israelis schmolzen dahin. „Pantsils Geste hat unsere Herzen erwärmt“, schwärmte der israelische Sportminister Ophir Pines-Paz von der Arbeitspartei gerührt. Israel hatte sich nämlich nicht für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Aber: „Wir haben jetzt einen Israeli bei der Weltmeisterschaft.“ Und Ghanas Team könne nun ebenfalls mit Israels voller Unterstützung rechnen. Pantsil sei „ignorant und dumm“, wetterte die ägyptische Tageszeitung „Al-Akhbar“. Die Ägypter hätten zuerst geradezu hysterisch das ghanaische Team unterstützt, schreibt die Zeitung „Al-Masry Al-Jom“. Bis Pantsil die Fahne zückte. Ghanas Fußballverband hat offenbar eine ähnlich hohe Meinung von den intellektuellen Kapazitäten des Nationalspielers. Pantsil habe nicht gewusst, was er tue. „Er war naiv“, so Verbandssprecher Randy Abbey. „Ich entschuldige mich an seiner Stelle und im Auftrag des Verbandes“, sagte er: „Er hat nicht in böser Absicht gegen arabische Menschen gehandelt.“ Abbey scheint die Sorge umzutreiben, dass Ghana Pantsil beim nächsten African Nations Cup nicht aufstellen darf oder das Team angefeindet wird. Pantsil selbst erklärt seine „Tat“ so: „Ich mag die Fans in Israel, sie machen mich glücklich. Deshalb wollte ich ihnen etwas zurückgeben.“ Von Reue keine Spur. Und entschuldigt hat er sich nicht. Von hier (FTD)

In vier Jahren erübrigt sich dann jegliche Diskussion darüber, wenn nämlich Israel selber auf dem Platz steht 😉