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Die iranische Marine startet goßes Marinemanöver

Die iranische Marine startet am Freitag ein großes Marinemanöver mit etwa 17.000 Soldaten und 500 Booten bzw. Fahrzeugen. Vorschlag für die Bildzeitung: Marine Mullahs rücken aus, nachdem man sich dort schon so charmante Bezeichnungen wie Mullah-Knast, Atom-Mullah, Terror-Prediger und Hass-Prediger hat einfallen lassen. Die ganze Meldung gibt es hier: IRIB PERSIAN NEWS PAGE

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Schon wieder antizionistische Orthodoxe

Der Wiener Oberrabbiner Rabbi Friedmann war wohl auch in Teheran und faselte dort, was das Regime hören wollte. Klar, dass die Sympathisanten und Freunde des Antizionismus das gerne wiedergeben:

Rede von Rabbi Friedman bei der Int. Conference Esfahan Iran: „Wir orthodoxe antizionistische Juden sind die ersten Opfer des Holocaust und haben das größte Interesse daran, daß die Tabuisierung des Holocausts und seine politische Ausschlachtung zu Ende geht und die wahren Hintergründe des Holocausts vor der Weltöffentlichkeit ausgeleuchtet werden. Dann wird sich zeigen, daß die Zionisten einen großen Teil der Verantwortung für den Holocaust tragen, daß sie nicht nur nicht versucht haben, ihn zu verhindern, sondern ihn im Gegenteil sogar provoziert haben und selbst das größte Interesse an dem Massenmord an dem frommen osteuropäischen Judentum hatten. Damit wurde der vom glaubenstreuen Judentum getragene Widerstand gegen die Errichtung des Staates Israel gebrochen, damit wurde vor der Weltöffentlichkeit die moralische Legitimation für die Gründung dieses Staates erreicht und sogar die Duldung der Weltöffentlichkeit, was die Vertreibungsmaßnahmen gegenüber den Palästinensern betrifft.“

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Erste Hochrechnungen

Großer Gewinner ist Ehud Olmert mit seiner Partei Kadimah; von 120 Sitzen errang Kadimah 29 Sitze in der 17.Knesset, die Arbeitspartei (mit Amir Peretz) errang 22 Sitze, Meretz 5 Sitze. Größte Überraschung war vielleicht der Erfolg der Partei der russischen Einwanderer Israel Beitejnu (die sich politisch auf der extrem rechten befindet), sie errang 14 Sitze.
Likud 11; Nationale Union-NRP 8; Schas (die Ultraorthodoxen) 11; Vereinigtes Torah Judentum 6 Sitze. Die Rentner-Partei liegt irgendwo zwischen 6 bis 8 Sitzen, praktisch aus dem Nichts kommend…

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Fotos vom Wahltag


NRP: "A new Right is rising"
Originally uploaded by ontheface.

Über Lisa Goldmans Blog habe ich ihre Fotos über den heutigen Wahltag entdecken dürfen. Einfach das Bild anklicken und weiterhangeln… Aktuellere Bilder gibts auch nicht in den (deutschen) Nachrichten. Dort wurden gestern teilweise nur Zusammenschnitte der TV-Spots gezeigt – in erster Linie erkannte man das an den russischen Untertiteln…

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Wähl Schas oder fahr zur Hölle

Ynet meldet, dass die Schas nun alle Register halachischer Diskussionskunst zieht, um die Wähler von sich zu überzeugen. Kurz gesagt lautet ihr Slogan für die morgige Wahl: Wählt uns, oder ihr fahrt zur Hölle (wie gut, dass viele Strömungen des Judentums dieses Konzept erst gar nicht kennen):

Ynetnews – News – Rabbi: Vote Shas or go to hell: „Member of Shas‘ Council of Torah Sages says during sermon at Jerusalem synagogue that PM Sharon had stroke because he went with Shinui, hurt religious services „

Auch der sefardische Oberrabbiner Ovadia Josef, der ja schon klare Worte zur Flut in den USA fand, wies darauf hin, dass man in den Himmel kommt, wenn man Schas wählt:

Rabbi Ovadia told the enthusiastic listeners about a man who reaches heavens and fears God’s verdict. At that point, a white angel appears and tells the man he is heading to heaven for building a mikvah (Jewish ritual bath) and a synagogue. The man says he has not done any of that because he had no money, but later admits he did vote for Shas.
The angel’s reply: „Exactly. And by sending emissaries who built mikvahs and synagogues and safeguarded the world of Torah, you’re a party to mitvzot and your place is in heaven.“ Therefore, the rabbi explained, anyone who votes for Shas will end up in heaven.
In his speech, Yosef also attacked the previous Likud-Shinui-National Religious Party coalition, saying „they brought us to a million and a half poor people and ruined the world of Torah.
„Shas must be strong,“ he added.

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Wirre Zeiten

Es scheint, als zahle die Bundesregierung den Preis dafür, unbedingt ein Global Player sein zu wollen. Man versucht wohl nun, es allen irgendwie Recht zu machen. Außenmi Frank-Walter Steinmeier äusserst sich schwammig über das Engagement in Afghanistan, man müsse dort bleiben, um demokratische Strukturen aufzubauen – und schaut dabei zu, wie Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit womöglich getötet werden. Man versucht es mit freundlichen Nachfragen und freundlicheren Bitten
Afghanistan: Allahs Richter in Kabul – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Zudem schauen alle zu, wie sich in Minsk ein weiterer Diktator seine Position zementiert. Mit Rücksicht auf Rußland erspart man sich auch hier klarere Worte zur tatsächlichen Lage. Das russische Staatsfernsehen übernimmt übrigens die Berichte vom weißrussischen Fernsehen, dort ist die Rede von vandalierenden betrunkenen Trupps, die durch Minks laufen um die öffentliche Ruhe zu stören… Mehr zur aktuellen Situation auf faz.net

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Größter Schaden für das Judentum…

Publizist Rafael Seligmann nutzt die Ereignisse in Pulheim-Stommeln für eine kleine Abrechnung mit Verhältis der Deutschen zum Judentum.

Wir Juden können uns kaum noch vor Solidaritätsaktionen unserer Freunde von eigenen Gnaden retten. Ich wollte. . . die Juden in Deutschland würdigen. Mit diesen Worten rechtfertigte der spanische Künstler Santiago Sierra seine vorzeitig beendete Aktion 245m, bei der er Abgase in das Gebäude der ehemaligen Synagoge Pulheim-Stommeln geleitet hatte.

Monate zuvor wollte die Holocaust-Kassandra Lea Rosh nach der Einweihung der zentralen Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas in Berlin ebendort den Zahn eines ermordeten Juden beerdigen. Das religiöse Gesetz der Juden schreibt aber vor, die sterblichen Überreste Dahingegangener unmittelbar auf israelitischen Friedhöfen zu beerdigen. Und das ist das Holocaust-Mahnmal gewiss nicht.

Noch besser, dass wir das ganze nun auch auf talmud.de veröffentlich dürfen. Im Augenblick etwas durcheinander, weil gerade ein neues System für talmud.de gebaut wird…
Größter Schaden für das Judentum