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Rabbi Josh Spinner über das Berliner Mahnmal

In seinem Artikel fasst Rabbi Spinner kurz einige seiner Gedanken zu der neuen Berliner Touristenattraktion zusammen. Durch einen Zufall sind es 2711 Stelen geworden und Rabbi Spinner ist aufgefallen, dass der Talmud 2711 Seiten hat.

Die Konklusion seiner Gedanken ist jedoch wegweisend für das jüdische Leben:

Can any such memorial generate the kind of living memory that can move people to think, to relate, to feel? It occurred to me that God does not tell the Jewish people to build memorials and monuments to preserve memory. We seem to preserve memory in a dramatically different way — by eating matzah,reciting Kiddush, sitting in Sukkot.
I returned to Paul Spiegel’s words, about this memorial not being for us. He is right, I concluded. This memorial is not ours. Even Yad Vashem and other sites such as the preserved concentration camps, though they are important — even very important — they are not enough. Rather, to create living memory, says the Torah, take the memory and make it part of your life. Give it a taste, a place, a time. Make it something you do, or something you can take with you wherever you go. Rather than a field of columns somewhere meant to stand for something, choose a field of behavior and experience that is meaningful in itself.


Das Judentum in Deutschland ist nur Nachlassverwaltung, es hat auch die Aufgabe, die Rabbi Spinner beschreibt.
The Berlin Memorial

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Hitler Erfinder der Gummipuppe??

Nun auch noch das…: Die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ meldete in ihrer gestrigen Ausgabe, man habe 1941 einen Dänen (Olen Hannussen) damit beauftragt, eine Gummipuppe für deutsche Soldaten zu fertigen:
Corriere della Sera – Hitler: una bambola gonfiabile per i soldati (Interessant zu bemerken, dass die Zeitung ihn stets Führer bzw. Fuhrer nennt)…

Die Puppe sollte den Traummassen der deutschen Frau entsprechen:

Di grandezza naturale, doveva somigliare a una bella donna di pelle bianca, capelli biondi, dolci occhi azzurri, alta 1,76, labbra e seni giganti, gambe, braccia e testa articolate e un ben disegnato ombelico

ynet hat die Geschichte auch blitzschnell aufgenommen und möglicherweise ist sie schon in wenigen Tagen der Bildzeitung eine Titelstory wert, immerhin enthält die Story alle Bestandteile eines möglichen Bildzeitungsartikels. In der Vergangenheit glänzte sie ja schon durch Berichterstattung über Nazi-Ufos (haben Ausserirdische die Puppen von ihren reisen mitgebracht?) und Steuerhinterziehungen Hitlers…

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Bulgarien – wie zum Beweis…

Im letzten Posting stimmte ich der FAZ vollkommen zu (jedenfalls was den zitierten Satz betraf). Mit diesem Posting kann ich gerne einige Impressionen teilen…

Nicht so sehr koscher war der „Grill“. Man beachte die Zigarette im Mund des „Kochs“…

Die „Piratenfahrt“ war unbedingt emfpehelnswert. Kaum Schatten an Deck, ein extremes Geschaukel auf dem kleinen Schiff, Bier aus Plastick-4-Liter-Flaschen, später noch eine Wasserbombenschlacht…

Obiges Bild verweist auf die wesentlichen Zielgruppen für einen Urlaub am Goldstrand: Deutsche, Briten und Israelis. Mittlerweile sind es schon so viele, dass Chabad auch schon aktiv war (jedenfalls im vergangenen Jahr).

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Wahre Sätze… der X-te Teil… Bulgarien

Heute im Reiseteil der FAZ:

„Wenn man es sich dort bequem macht und aus streng soziologischem Interesse der unaufhörlichen Parade nicht minder herausgeputzter Frauen mit laufstegtauglichen Figuren, lebensgefährlichen Absätzen und aerodynamischen Sonnenbrillen nachschaut, um sie anschließend mit den gepiercten, tätowierten, übergewichtigen, badeschlappenschlurfenden Touristinnen aus dem goldenen Westen zu vergleichen, gerät man ins Grübeln darüber, wo die Zukunft Europas liegt.“
Im letzten Jahr war ich dort. Es stimmt einfach nur.
Bulgarien: Wir sind Europa – FAZ.NET – Reiseblatt

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Auf der Welt umschauen: Global Voices Online

Für diejenigen, die sich tatsächlich für die Blogger aus Nicht-ganz-so-demokratischen Staaten interessieren, ist „GlobalVoices“ ein guter Start.Global Voices Online
Hier findet man eine ganze Reihe von sogenannten „Bridge Blogs“. „Bridge Blogs“ sind in der Regel in englischer Sprache verfasst und berichten über Vorgänge in einem Land in dem Englisch nicht offizielle Sprache ist. So kann man auch etwas über Vorgänge lesen, die nicht in den Medien auftauchen…

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Is the Torah Anti-Semitic? Wer hat die Torah geschrieben?

Wer hat die Torah geschrieben? frug die „Jüdische Allgemeine“ in ihrer letzten Ausgabe, der ins Deutsche übersetzte Artikel, hier im Original
Is the Torah Anti-Semitic? entbehrt allerdings jeder Sachlichkeit. Zu diesem Thema habe ich schon besseres gelesen… Offenbar mangelt es so stark an deutschsprachigen jüdischen Autoren, dass man zu jeder verfügbaren Ressource greift.
Andere Artikel von aish.com sind allerdings gar nicht schlecht… nur das Auswahlkriterium ist wohl etwas seltsam.

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genau das…

… was ich erwartet hatte – wahrer kann kein Bericht über das „Steelenfeld“ sein:
Einmal tritt eine dickliche Frau an eine Schulklasse heran. Gejohle und Gerenne. Sie sagt: Turnen muss hier nicht sein.
Ein Junge blafft zurück: Essen auch nicht. Die Frau stutzt. Sie hat eine Hauptstadt Brezel in der Hand.

Mein Dank geht an „DIE ZEIT“, die wieder ein deutsches Phänomen beschrieben hat…
Die Zeit – Leben