Artikel

Wie die Leute zu diesem Blog finden…

Schiri Maimon muss auf dem Eurovision Song Context einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, denn die meisten Besucher dieses Blogs waren eigentlich auf der Suche nach ihrer Homepage. In letzter Zeit habe ich mir die Auswertung der Logfiles angesehen und amüsantes entdeckt. „Schiri Maimon“ war da die positive Seite:
In einem Artikel erwähnte ich, dass man bei Verstehen sie Spaß Frauen die Röcke hat hochwehen lassen. Mein Satz aus dem Artikel vom 09.Mai lautete: „wenn die Frauen sich hierzulande gerne unter den Rock schauen lassen und das für normal halten“ und nun kommen zahlreiche Besucher über die Stichwort-Phrase: „unter den Rock schauen“. Das scheinen beliebte Stichwörter zu sein. Erstaunlich ist auch, wie viele Nutzer wissen wollen, ob Sarah Kuttner jüdisch ist. „Sarah Kuttner jüdisch“ ist auch eine Top-Ten Phrase. Vielleicht sollte ich auf diesem Wege das Trefferpotential erhöhen, indem ich weitere Prominente hinzufüge?

– Ist Roger Willemsen jüdisch?
– Ist Moritz Bleibtreu jüdisch?
– Ist Isabelle Huppert jüdisch?

nach meinem Wissensstand sind alle drei Personen es nicht, das spielt aber keine Rolle, in einer Woche werde ich wissen, wieviele Nutzer dies wissen wollen…

Es versteht sich aber von selbst, dass die Nutzer, die dieses Blog über Suchergebnislisten für die entsprechenden Abfragen „betreten“ keinerlei Beiträge lesen und direkt zur nächsten Seite klicken…

Artikel

Shiri Maimon .:: ???? ????? – ???? ????? ::..

Auch wenn sich die wenigsten (nach eigenen Angaben) Personen dafür interessieren: Israel wird in diesem Jahr von Shiri Maimon vertreten: Shiri Maimon gegen die deutsche Walküre Gracia…

Besonders interessant ist der Name der bosnischen Formation, die sich Feminem nennt… In diesem Jahr lässt Bosnien den Mann also ganz weg (im letzten Jahr war die Zusammensetzung ein Mann und drei Background-Sängerinnen).

.:: ???? ????? – ???? ????? ::..

Motzej Schabbat wird es also soweit sein…

Artikel

Schabbes bei „uns“

Der letzte Schabbes (14. Mai) war nicht nur Schabbat Emor, nein, es war auch der Tag an dem meine Heimatgemeinde den russischen „Tag des Sieges“ und den „Tag der Veteranen“ feierte.
Neben zwei Gesandten des russischen und des ukrainischen Konsulates, war natürlich auch der Gemeindevorstand vertreten. Die Gesandten überreichten Veteranten (verdienterweise) Auszeichnungen für ihren Einsatz gegen den Faschismus. Gut, die Veranstaltung begann schon um 15:00 Uhr am Schabbesnachmittag, gut es gab auch eine nicht so Schabbes-konforme Schweigeminute, dafür wurde aber die HaTikvah gesungen. Die Gruppe „junger Familien“ bereitete sogar Speisen und Getränke für die Veteranen vor: Schweinezungen, Krabbensalat und verschiedene andere Leckereien. Gut Schabbes liebe Gemeinde…

Artikel

Frau Seebacher schweigen Sie lieber…

Liebe Frau Brigitte Seebacher,
gerade habe ich Sie bei „Menschen bei Maischberger“ sehen müssen und ich muss Ihnen sagen, es wäre besser gewesen wenn Sie zuhause die Küche geputzt hätten oder alte Familienphotos sortiert hätten.
Ihr Auftritt hat bei mir mittlere bis schwere Brechreize ausgelöst. Sie sitzen Arno Lustiger gegenüber, einem Auschwitz-Überlenden und behaupten allen ernstes, weitere Denkmäler für den Holocaust seien eine Horrorvorstellung und die Täter seien keine Deutschen. Dann gehen Sie her und behaupten, die ersten Opfer der Nazis seien überhaupt die Deutschen gewesen, Kiesinger sei niemals Nazi gewesen,.das ganze Volk habe nichts gewußt. Zu ihrem Pech saß Ihnen Dietmar Schönherr gegenüber, der Soldat war und Ihnen ins Gesicht sagte, dass er es bereue nichts gegen das Mitläufertum getan zu haben. Ich mache es kurz. Sie sind Historikerin, sollten es besser wissen. Gegen besseres Wissen handeln und reden sie. Bitte lassen Sie sich nicht wieder ins Fernsehen einladen….

Artikel

Misstrauische Nachbarn – Die ZEIT / zum 8.Mai

Ist es ein Klage, die Jürgen Krönig für die ZEIT geschrieben hat?:

Die Zeit – Politik : Misstrauische Nachbarn
Es klingt ein wenig beleidigt, wenn er schreibt: „Wir Deutschen haben nun einmal viele Nachbarn mit vielen schlechten Erinnerungen. Vor allem sollten wir aufhören, so dringend geliebt werden zu wollen. Zuneigung lässt sich nicht erzwingen und enttäuschte Hoffnungen schaffen am Ende nur Frustration.

Was soll man auch denken können über ein Land in dem die CDU (in NRW) auf Wahlkampfplakate druckt „Sicherheit statt falscher Toleranz: jetzt CDU!; was offenbar gegen die „Tolerierten“ geht… Wer sind die Tolerierten in diesem Land (laut denjenigen die so famos tolerieren)? Die Ausländer, die Muslime, die Juden, die Homosexuellen… und was ist eines der ersten Ziele bei einem Wahlsieg der CDU? Weg mit dem Kopftuch! Unfassbar, wenn man bedenkt, dass ein CDU Bürgermeister einer orthodoxen Jüdin versucht das Kopftuch vom Kopf zu reissen. Aber woher soll auch das Fingerspitzengefühl dafür kommen, wenn die Frauen sich hierzulande gerne unter den Rock schauen lassen und das für normal halten: Siehe die Statements zur Frank Elstner-Klage auf ntv, auf stern.de

Was soll man auch denken können, über ein Land, dass sich lange nicht einig war, ob der 8.Mai eine „Niederlage“ oder eine „Befreiung“ war…

Soll man die Liste fortführen??

Nein, dieses Land soll nicht geliebt werden wollen! Dieses Land soll einfach beginnen sich vernünftig zu verhalten!