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Neuer Film: The Burial Society


The Burial Society
Originally uploaded by Chajm.

Der 40-jährige Banker Sheldon tritt seiner örtlichen Chevra Kadischah bei. Nicht ganz uneigennützig (wie man im Verlaufe des Films sehen wird) unterstützt er die drei skeptischen alten Männer bei ihrem Dienst an den Verstorbenen der Synagogengemeinde.

Der Film The Burial Society lief gerade in den USA an, vielleicht findet er ja auch einen deutschen Verleih. Dann müssen wir nicht auf die DVD-Version mit unterschiedlichem Ländercode warten.

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Immer und immer und immer wieder

Habe ich nicht letztens erste einen Artikel über Hitlers Wiedererscheinen in der BILD-Zeitung geschrieben? (siehe hier) Dann, einige Tage später, wieder ein Bild von ihm auf dem BILD-Titel (mehr zu dem überflüssigen Artikel im Bildblog).
Und nun vermelden einige Zeitungen, dass man auf dem Oberuntersalzberg nun Ferien machen kann (wie AH persönlich). Natürlich kann man bei Bedarf herumge’führt‘ werden und kann sich darüber informieren, was für ein schlechter Ort der Obersalzberg ist – was jedoch kein Hinderungsgrund ist, dort ein Hotel zu bauen.
Berliner Morgenpost: Wellness in frueherer NS-Alpenfestung

Die Faszination an der Figur nimmt also in letzter Zeit eher zu als ab. Seit „Der Untergang“ kann man ihn wieder häufiger sehen. Wird damit einem Bedürfnis nachgekommen??

Der Artikel erschien wahrscheinlich fast wortgleich in der „Welt kompakt“ und so durfte ich hören, wie Mitfahrer in der U-Bahn sich kürzlich bei Lektüre folgender Stelle amüsierten – sie laut vortrugen und lachten:

„Der seit 1989 vorwiegend im Ausland tätige, 38jährige Deutsche Böckeler wurde sogar schon gewarnt, die an der Decke befestigten Schwallduschen in den Badezimmern könnten an die falschen Duschköpfe in den Gaskammern von Auschwitz erinnern.“

Soll das etwa lustig sein? Wie oft wird man das Andenken der Opfer der Schoah noch schänden? Dem Mob gefällt das offensichtlich…

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Schabbes-Kreditkarte

MSNBC – New credit card for Jews won’t work on Sabbath Schon wieder etwas neues für die Orthodoxie: eine Kreditkarte die am Schabbes nicht funktioniert (wer Schomer Schabbat ist, kann das nicht verifizieren – oder?) und auch nicht in Geschäften jüdischer Inhaber funktionieren soll, die ihren Laden am Schabbes nicht schließen. Gibt es dann eine „Awerah-Datei“ – wer soll die führen? Ist nicht das Ansinnen an sich fragwürdig? Die neuen Schekel-Scheine lösen sich am Schabbes auf???

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Chanukkah im Weißen Haus

Chanukkah hat in den USA eine ganz andere Öffentlichkeit als in Deutschland. Selbst eine „Proclamation“ durch den Präsidenten gibt es.

I send greetings to all those celebrating Hanukkah, the festival of lights.
On the 25th day of Kislev on the Hebrew calendar, Jews around the world commemorate the rededication of the Temple in Jerusalem more than 2,000 years ago. During this time of darkness, the Temple had been seized, and Judaism had been outlawed. Judah Maccabee and his followers fought for three years for their freedom and successfully recaptured Jerusalem and the Temple. Jewish tradition teaches that the Maccabees found only one small bottle of oil to be used for temple rituals, but that oil lasted eight days and nights. The miracle of this enduring light, remembered through the lighting of the Menorah, continues to symbolize the triumph of faith over tyranny.

The bravery of the Maccabees has provided inspiration through the ages. We must remain steadfast and courageous as we seek to spread peace and freedom throughout the world. This holiday season, we give thanks to God, and we remember the brave men and women of our Armed Forces and their families. We also pray that all who live under oppression will see their day of freedom and that the light of faith will always shine through the darkness.
Laura joins me in wishing you a blessed and
Happy Hanukkah.
GEORGE W. BUSH

Die Nachricht der Presseabteilung. Ist das so, dass hier die Makkabäer mit den US-Streitkräften gleichgesetzt werden? Hoffentlich habe ich das nur falsch verstanden….

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Neue Ausrede? Hitler vom Mars?


Bild-Zeitung am 6. Dezember 2004
(c) bild.de Originally uploaded by Chajm.

Heute Morgen an der Tankstelle fällt mein Blick auf die Bildzeitung. Was sehe ich auf der Titelseite (sonst ist am Wochenende ja nichts passiert)? Ein großes UFO-Bild und ein Bild von Hitler. Fast dachte ich, man hätte wieder eine neue Ausrede für das Entstehen des Nazitums, aber nein, die Schergen selber hatten „UFO-Pläne“. Sind sie die Greys von denen wir bei Akte X einiges gelernt haben? Wollte man einfach nur mal wieder eine Nazi-Größe auf dem Titelbild haben?

Interessant, wie er auf dem Bild so hoch guckt, als würde er sich das UFO anschauen… Aua…

Noch einige Dinge die man auf die Titelseite hätte stellen können:

http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,829794/SH/0/depot/0/ Drei Irakische Terroristen in Deutschland festgenommen;

http://news.search.ch/?cat=2&id=78f6b580423c19806909ea64e58c9cd3 Tote nach Erdbeben in Indonesien;

http://www.welt.de/data/2004/12/05/370476.html Bombe tötet indische Soldaten in Kaschmir; etc…..

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Anleitung fuer Chanukka – von Chabad

Chabad bietet eine kurze deutsche Zusammenfassung zu Chanukka an. Für eine Einführung in das Fest durchaus brauchbar. Auch die Brachot sind transliteriert.
Anleitung fürr Chanukka von Chabad

Viele Juden stellen die Menora in den Hauseingang gegenüber der Mesusa (das ist auch bei Chabad Lubawitsch Brauch)“ Mit solchen quantitativen Aussagen sollte man allerdings vorsichtig sein, vor allem was jüdischen Brauch angeht. Es gibt durchaus auch Juden, welche die Chanukijah aufs Fensterbrett stellen. Meint der Autor mit viele Chabad selber? „Andere stellen sie auf ein Fensterbrett über einer öffentlichen Straße.“ -> „Viele“ gegen „Andere“ – wofür wird man sich entscheiden?

Hinweis: Eine ausdruckbare, vollständige Anleitung findet man hier.