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Alles auf Zucker!

Endlich ein Film über etwas Jüdisches, der auch von einem jüdischen Regisseur Regisseur (Dani Levy) stammt und (hoffentlich und sehr wahrscheinlich) ohne Plattitüden auskommt. Hurra!
Alles auf Zucker!

Der Inhalt des Films:

Jakob Zuckermann (Henry Hübchen) ein Jude? „Mit dem Club habe ich nichts zu tun“, verkündet Jaeckie Zucker voller Inbrunst. Doch da irrt er sich. Denn dem zu DDR-Zeiten beliebten Sportreporter und Lebemann steht das Wasser bis zum Hals: Der Gerichtsvollzieher droht mit Knast und seine Frau Marlene (Hannelore Elsner) mit Scheidung. Für den gewitzten Billardspieler gibt es nur noch eine Hoffnung: Das mit 100.000 Euro dotierte European Pool Turnier.

Doch unmittelbar vor Turnierbeginn stirbt Jaeckies Mutter. Und Mammes Testament hält eine besondere Überraschung parat: Das Erbe fällt ihnen nur dann zu, wenn sich die seit über 40 Jahren verfeindeten Söhne Samuel (Udo Samel) und Jakob versöhnen – und wenn sie samt ihrer Familien das jüdische Gesetz einhalten und sieben Tage strengste Totenwache halten. Während Marlene einen Crashkurs in Sachen jüdischer Tradition absolviert und die orthodoxe Verwandtschaft mit koscheren Häppchen versorgt, gibt es für Jaeckie ein ganz anderes Problem – das Billardturnier wurde soeben eröffnet…

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Die Beastie Boys spielen Drejdl: Heeb Magazine: Issue #7

Eeeendlich! Die neueste Ausgabe des HEEB-Magazine ist erschienen…

Heeb Magazine: Issue #7

Aus dem Inhalt (keine Werbung; nur ein Hinweis)

It’s because of the Jewish signposts sprinkled throughout their work that their latest album feels like a Rosetta Stone. Whether in callouts to hide the matzoh or holler back challah bread or the couplet the truth is brutal/your grandma’s kugel, the Beastie Boys are entering a new artistic stage, and pleasantly, it’s not one they’re shy discussing. I spoke with Adam Yauch and Adam Horowitz in the dining room outside their recording studio in New York, and Mike D by phone from Los Angeles, where he and his wife reside with their newborn baby. Over the course of our conversations, MCA showed me how to best simulate Borat’s Jewclaw; AdRock nominated Mix Master Mike as the Schwartz of the Month; and Mike D asked me how to say pimp in Hebrew.

Ausserdem ein längst überfälliger Artikel über die „Kabbalah“-Bewegung: Inside the Kabbalah Centre: The Most Star-Studded Scene Since Studio 54

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Multikulturalismus: Wohlstand fuer alle – FAZ.NET – Feuilleton

Nachdem nun offenbar verstärkt dazu übergegangen wird, die Menschen in Deutschland aufeinander zu hetzen, die Muslime gegen die „Deutschen“ und ein etwas diffuser Begriff von Mehrheitskultur entsteht und auch der Begriff „Leitkultur“ wieder kursiert, ist es ganz gut, wenn man sich anschaut, wie es auch funktionieren kann; auch wenn die Intention der Einleitung des FAZ-Artikels auch schon wieder fragwürdig ist:

Kürzlich auf dem internationalen Flughafen von Toronto. Die Maschine am
Flugsteig nebenan ging nach Tel Aviv. Sie schien ausgebucht zu sein, die
Wartehalle war voll von jüdisch-orthodoxen Familien; Erwachsene wie Kinder lasen
halblaut aus Gebetbüchern, die sie aufrecht vor sich hielten. …
Um so verblüffender dann der Moment der Sicherheitskontrolle: Alle Frauen,
die die Durchleuchtung des Gepäcks überprüften, trugen Kopftuch. Zu sagen, Juden
übergäben ihr Schicksal hier in die Hände von Muslimen, würde allerdings den
Charakter des Vorgangs verfehlen. Obwohl beide Gruppen ihre kulturelle Identität
mit ihrer Kleidung durchaus eindeutig demonstrierten, war die kulturelle
Verschiedenheit doch in der funktionalen Differenzierung aufgehoben. Die Schärfe
der Kontrolle ließ alles hinter sich, was von deutschen Flughäfen gewohnt
ist.

Was soll ich daraus lesen? Müssen sich Muslime und Juden hassen? Ist das Teil des „Jude-Seins“ oder Muslim-Seins? Diese Einleitung in einen längeren Text macht mich ratlos….

Multikulturalismus: Wohlstand fuer alle – FAZ.NET – Feuilleton

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Die Zeit – Vor den Truemmern des grossen Traums

Oft genug war auch Leon de Winter Opfer der Verbalattacken von Theo van Gogh; nun setzt sich de Winter mit denjenigen auseinander, die den Diskurs nicht ohne physische Gewalt führen können, bzw. gar nicht in der Lage sind einen Diskurs zu führen… Die Zeit druckt Leon de Winters Analyse Die Zeit – Vor den Truemmern des grossen Traums Warum selbst in den Niederlanden, dem Mutterland der Toleranz, die islamischen Vorstellungen von Respekt und Ehre mit westlichen Werten nicht harmonieren können.
Diese Analyse ist um einiges besser als die hysterischen „Analysen“ deutscher Medien… und offenbart einige Fakten die eigentlich nicht besonders überraschen:

Der Mörder schreibt: Tatsache ist, dass die niederländische Politik von vielen Juden beherrscht wird, die das Produkt der Talmud-Schulen sind, wie auch deine Parteifreunde.

oder weiter:

Der Brief berührt auch den Glauben an überwältigende böse Mächte, die vor allem von den Juden ausgeübt werden. Diese Mächte sind so stark, dass der Muslim, der vom geraden und schmalen Weg abweicht, ihnen leicht erliegt.

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Endlich voll informiert: BILDblog

Nun muss ich mir in der U-Bahn nicht mehr den Hals verrenken um zu wissen, was der Meinungsbilder schreibt Im BILDblog werden die „wichtigsten“ Artikel beleuchtet und aufbereitet. Zusätzlich gibt es jetzt ein „Bild-Wörterbuch“, dass uns allen Diskus-Hilfestellung gibt:

Beispielsweise: geheim: der „Bild“-Zeitung erst seit Kurzem bekannt.

oder: Terror-Witwe: (islamische) Selbstmordattentäterin, deren Mann im Krieg gestorben ist.
oder auch Blut-Rallye, perverse: Fahrt mit einem Personenkraftwagen über eine Schaf-Weide, bei der ca. sechs Tiere zu Tode kommen. Man kommt also nicht in Verlegenheit einem Gespräch in Bus oder Bahn nicht mehr folgen zu können, weil man nicht weiß wer die Blutschande-Kinder sind oder wer der Tot-Spritzer ist….

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Itzak Rabin: Hintergruende eines brutalen Mordes – ARTE

Nach dem Film „Hintergründe eines brutalen Mordes“ meldeten sich viele Gutmenschen, die in dem Film ein antisemitisches Machwerk entdeckt haben wollte. Er schilderte die politisch-religiöse Situation so wie sie war… Das Buch darüber ist bereits 1998 erschienen…

Itzak Rabin: Hintergründe eines brutalen Mordes – ARTE

Link zum Buch Hintergründe eines Mordes – das Buch http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3498034960/judentindeutsche