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Peinlich, Peinlich…

Der Streit zwischen Zentralrat und der Union Progressiver Juden in Deutschland wird langsam zum Thema für alle Zeitungen des Landes, selbst österreichische Blätter berichten darüber. Plötzlich befindet die Regierung, sie habe sich neutral zu verhalten, obwohl sie zuvor mit dem Zentralrat den Staatsvertrag ausgehandelt hat.
Google-News findet 220 Nachrichten zu diesem Thema:

Google-Nachrichten zu dem Streit
– Die wenigsten Journalisten zeigen übrigens Verständnis für den Zentralrat. Hintergründe von mir über die Situation:

Hintergründe zum Streit zwischen Zentralrat und Union

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Krach in der jüdischen Gemeinde (?)

Neue Synagoge für Bad Segeberg: Warum die Gründer mit Hamburg um Geld streiten
Das Hamburger Abendblatt widmet sich einem Streit in Schleswig-Holstein Landesverband gegen ’neue‘ Gemeinde.

Bad Segeberg – Eigentlich ist die Sache sehr erfreulich. In dem holsteinischen Kurstädtchen Bad Segeberg wollen die Mitglieder der noch jungen jüdischen Gemeinde eine Synagoge mit Unterrichtsräumen und Kindergarten bauen. Es wäre die erste neue Synagoge in Schleswig-Holstein seit Gründung der Bundesrepublik. „Im Mai soll die Baugenehmigung vorliegen“, sagt Ljudmila Budnikow (38) vom Vorstand der Segeberger Gemeinde. Die Grundsteinlegung ist schon geplant – als symbolischer Akt. Denn den Bauherren fehlt Investitionskapital.

Abendblatt-Artikel im Netz

Statt zu helfen wird (wieder einmal) gebremst. Macht das Mut sich zu engagieren?

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Antwerpen

Fast hätte ich es vergessen:
Kurz vor Pessach der obligatorische Einkaufs- und „Batterienauflade“-Ausflug nach Antwerpen. Der Teil um den Bahnhof herum war wieder hektisch und aufgescheucht – Chometz verkaufen, Mazzot einkaufen, Reinigungsmaterial besorgen, Haggadot kaufen, Wein kaufen…
Auf dem Bild sieht man den großen Fischtransporter der frische Forrellen anliefert….

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„Und jetzt, Israel?“ im ZDF: Wohl der einzige positive Film über Israel der in diesem Jahr (bisher) im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Henryk Broder hielt nicht viel davon und verriss den Film (scheinbar zwanghaft und am Thema vorbei nur des Kritisierens wegen) in seinem SPIEGEL-Online Artikel „Iris im Wunderland“:

„Doch leider dient Israel in dem 90-minütigen Home-Video nur als Klischee und Kulisse für die Selbstinszenierung einer Möchtegern-Reporterin.“

Tatsächlich war es keine Reportage, mehr etwa eine oberflächliche Betrachtung der Menschen in Israel, dennoch ein guter Gegenpol zu den einseitigen Filmchen die sonst im TV über Israel zu sehen sind. Gerade das Mosaik der verschiedenen Menschen die (neben der unvermeidlichen Iris Berben) vorgestellt worden sind, zeichnete doch ein recht positives Bild des heutigen Israel. Vielleicht war es eine Art von unpolitischer „Peter-Scholl-Latour-Show“ der ja scheinbar auch die Konflikte der Welt als Kulisse für seine Person nutzt.

Jedenfalls: die Hintergundmsik von Schlomoh Artzi, die Personen und Bilder haben in mir wieder das „ich-muss-so-schnell-wie-möglich-da-hin“ Gefühl ausgelöst und das ist vielleicht das schlimmste…