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Alkohol an Purim

Koscherer Wodka

Koscherer Wodka

Purim und Alkohol, für einige das faszinierendste Element des Feiertages – kommt vielleicht darauf an, wie ernst man die Feiertage im Allgemeinen sieht. Wieviel soll man trinken? »Ad lo jada – bis man nicht mehr weiß…«. Kontrollverlust?!
Zwei Rabbiner aus dem Talmud, Rabba und Sei’ra waren jedenfalls sehr gewissenhaft und haben kräftig zugelangt. Da stellt sich Frage – was soll das bedeuten »Ad lo jada – bis man nicht mehr weiß…«? Den ganzen Artikel gibt es auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen, hier.

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Megillat Esther für Kinder

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Die Megillah bietet eine Menge Stoff:
Intrigen, Sex, Macht und Tod. Das ganze klassische Material. An Menschen die ums Leben kommen, mangelt es nicht.
Es gibt also ein paar Dinge, mit denen man jüngere Kinder vielleicht nicht direkt konfrontieren möchte. Aus diesem Grund entstand nun eine kurze Nacherzählung der Megillat Esther. Mit einer entsprechenden Portion künstlerischer Freiheit natürlich – aber mit Textnähe.

Die Geschichte kann man online hier auf talmud.de, lesen.

Eine pdf-Datei gibt es hier: Megillat Esther als pdf

Die PDF lässt sich ganz gut mit Klebeband zu einer kleinen Rolle zusammenrollen – die pdf wurde entsprechend angelegt:

Megillah als Rolle

Megillah als Rolle

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Purim, Verkleidung und Schluss mit lustig

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(Das Bild zeigt eine Megillah-Lesung in Moskau am 7.03.2012)

Purim ist ein fröhliches Fest, aber dennoch die traurige Nachricht als Einstieg: Die famose Rubrik Neulich beim Kiddusch bei der Jüdischen Allgemeinen ist zu Purim so fest eingeschlafen, dass sie nicht mehr erwacht (deshalb: Schluss mit Lustig). Dabei gäbe es sogar noch ein paar Ideen, die in der Schublade liegen.
Sie ist eingestellt worden und wird nun durch eine kurze Erklärung zu einem jüdischen Symbol oder Brauch abgelöst. Die Glossen haben mir viel Freude bereitet und mir nicht immer nur Freunde gebracht.
Es haben sich Personen gemeldet, die meinten, ich habe genau sie beschrieben und dass fanden sie gar nicht nett. Man muss nicht erwähnen, dass ich weder Person noch Ort kannte. Offenbar habe ich zuweilen einfach mal so ins Schwarze getroffen. Mein persönliches Highlight war ein Leserbrief, der sich auf die Geschichte Kleine Geschenke erhalten die Ehe bezog.
In dem Text kaufe ich ein koscheres Kochbuch im roten Einband (vom Wühltisch):

Das ist doch bestimmt eines, in dem steht, Pessach sei das jüdische Osterfest. Mit jeder Menge Geschichten und einer winzigen Sammlung von Rezepten.

Jedenfalls teilte mir Autor in einem sehr bissigen Brief mit, er habe kein rotes Kochbuch verfasst und über ein jüdisches Osterfest stünde auch nichts im Text. Schon gar nicht sei das Buch auf dem Wühltisch zu haben. Überhaupt sei das keine besonders gute Rezension.
Ob der Autor auf die Idee gekommen sei, dass es sich womöglich gar nicht um sein Buch gehe, fragte ich in einer Mail zurück. Ich wies auch auf den Umstand hin, dass es gar keine Rezension sei. Das klingt ärgerlich, hat aber Spaß gemacht und sorgte manchmal für Stoff zu weiteren Geschichten.

Mal schauen, was ich mit den bereits entstandenen Geschichten in Zukunft machen werde.

Auch für die neue Rubrik habe ich gleich zu Beginn einen neuen Artikel zum Verkleiden an Purim verfasst. Wo könnte es herkommen? Den Artikel findet man hier.

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Purim – die Megille hören

Wer eine Lesehilfe für Megillat-Esther benötigt, erhält sie von Rabbiner Rabbi Hillel Chajm Lavery-Yisraeli aus Jeruschalajim – der die Videos offenbar in seiner Wohnung aufzeichnet:

Hier bietet er Schulungsvideos an, um das Lesen tatsächlich nicht nur korrekt zu hören, sondern es auch vernünftig zu lernen.

Rabbiner Lavery-Yisraeli hat in orthodoxen Jeschiwot studiert, engagiert sich aber derzeit für das konservative Judentum in Israel. Er hat zwei Kanäle auf YouTube: rebhi11e1 und How Jew.

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Purimschlaf

Megillat Esther (1)

In der Synagoge zu schlafen, wäre doch sehr chuzpedik, das kann aber in totalen Ausnahmefällen passieren. An Purim sollte man das auch nicht machen, aber das Thema Schlaf scheint doch keine kleine Rolle zu spielen.
In Jüdisches Berlin nenne ich ein paar Aspekte dieser Rollen. Sicher gibt es noch viel mehr:

Schlafen an Purim ist keine Missachtung des Feiertags, sondern sogar eine Mizwa. Nicht gerade in der Synagoge und während der Megillah-Lesung soll man schlafen, aber die Halacha bestimmt, dass man an Purim etwas trinken und dann direkt ins Bett gehen sollte. So steht es jedenfalls im Schulchan Aruch (Orach Chajim 695,2).
Ganzer Artikel hier: jüdisches berlin

In der gedruckten Ausgabe/im pdf ist der Artikel auch in russischer Sprache verfügbar (steht hier zum Download bereit).

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Purim – Megillah gefällig?

Zu Chanukkah gab es hier einen Chanukkah-Madrich mit Transliterationen der wichtigsten Gebete und einigen Regeln, die man beachten sollte. Tatsächlich wurden die Dateien auch verwendet und ausgedruckt (leider hat niemand Fotos von den Heftchen in action gesendet).
Nun gibt es auch die Megillah für alle frei verfügbar. Die Gebete sind transliteriert, der Text übersetzt und die Teile der Megille-Lesung, die man laut gemeinsam sagt, sind dementsprechend auch transliteriert:

Die Megillah kann man direkt hier hier herunterladen!

Die pdf-Datei ist frei verfügbar für alle unter der Creative Commons Lizenz .